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Titelsammlung für KGE-Herren; Kowald Meisterin im Einer; Bö-sing im Mehrkampf( von Ute Freise)

Titelsammlung für KGE-Herren; Kowald Meisterin im Einer; Bö-sing im Mehrkampf( von Ute Freise)

München: Besser hätte die Dramaturgie bei den Deutschen Kanurennsport-Meisterschaften für die KGEer in München nicht sein können. Dem „silbernen“ Freitag mit fünf Vizemeisterschaften folgte der „goldene“ Samstag mit sechs Titelgewinnen, der noch ergänzt wurde mit weiteren vier Silber- und sieben Bronzemedaillen! Insgesamt fischten die Essener Kanuten bei den 200m, 500m- und 1.000m-Finals vorbehaltlich der noch ausstehenden Langstreckenentscheidungen 7 Titel, 9 Vizemeisterschaften und 7 Bronzemedaillen aus der Olympiastrecke von Oberschleißheim. Und hinzuzurechnen sind noch der 1.000m-Einertitel von Max Hoff sowie die Silbermedaille von Jonas Ems und die Bronzemedaille von Tomasz Wylenzek, die schon im Rahmen der zweiten Sichtung im Mai errungen wurden.             Eine Bank waren in München einmal mehr die KGE-Kajakherren, die in breiter Front überzeugen konnten.             Für einen optimalen und goldenen Auftakt hatten Jonas Ems und Joshua Kröck im 200m-Zweierkajak gesorgt. Mit Bestzeit ins Finale gegangen, wurden sie ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und siegten mit einem großen Vorsprung von einer Bootslänge (!) vor Ronald Rauhe und Tim Wieskötter (Potsdam). „Dass wir gewinnen können, hatte ich schon gehofft. Aber nicht so deutlich. Es war ein supergeiles Rennen“, freute sich Schlagmann Ems. Und nur wenig später führte er auch den 200m-Vierer mit Joshua Kröck, Matthias Krost und Max Hoff zum Sieg. „Ich und Deutscher 200m-Meister; das ist schon krass. Danke Jonas, dass du mich so gezogen hast“, gab 1.000m-Weltmeister Max Hoff lachend sein Lob an Schlagmann Jonas Ems. Und der gab seinen Dank zurück mit den Worten „Gut gemacht Jungs. Da kam viel Druck von hinten“.             „Hut ab; das ist ein starkes Ding“, kommentierte Stunden später der Regattasprecher den Ausgang des Finals im 1.000m-Zweierkajak der Herren. Hier fuhren Schlagmann Torben Fröse und Max Hoff einen ungefährdeten Sieg nach Hause. War mit ihrem Titelgewinn schon zu rechnen gewesen, so überraschten auf dem Silberplatz David Schmude und Fabian Kux und als Dritte Kai Spenner und Niklas Kux. Jubel bei den sechs KGE-Herren auf der Ziellinie und bei der Siegerehrung, die –wie es mancher Zuschauer vermerkte- einer Vereinsmeisterschaft glich. Ein weiteres Highlight folgte anschließend im 1.000m-Viererkajak der Herren, bei dem ganz klar das Berliner Boot mit drei WM-Teilnehmern favorisiert war und auf der Strecke auch schon deutlich vorne lag. Aber Torben Fröse, David Schmude, Kai Spenner und Max Hoff legten eine zweite Streckenhälfte wie aus dem Lehrbuch hin und schoben sich Meter um Meter an die Berliner heran und auch vorbei. Riesenjubel im Ziel bei dem siegreichen KGE-Quartett. „Das wir noch so aufkommen; stark. Mit diesem Sieg hätte ich am wenigsten gerechnet“, war Torben Fröse begeistert von der eigenen Leistung und kassierte erst einmal eine überschwängliche Umarmung von Trainer Robert Berger. Bronze ging noch an KGE II mit Jan Schäfer, Fabian und Niklas Kux sowie Normen Zahm. Zuvor schon waren Torben Fröse und Max Hoff hinter Rauhe-Wieskötter schon Vizemeister im 500m-Zweier geworden.             Nach dem Gewinn der Bronzemedaille im 200m-Einer bei den Junioren-Weltmeister-schaften untermauerte Anna Kowald auch bei der DM ihre Sprintqualitäten und wurde Deutsche 200m-Meisterin. Ferner gab es noch Silbermedaillen für die 17-jährige im 500m-Zweier mit Hanna Schönrath (Hamm) und im 200m-NRW-Vierer.             Annabelle Bösing hatte ja schon am Donnerstag den 200m-Einer für sich entschieden und wurde nun auch noch –nach Addition aller Disziplinen– Siegerin im Jugend-Mehrkampf! Stark auch ihre Leistung im 500m-Einer: hier wurde sie Dritte; ebenso wie im 500m-NRW-Zweier.             Am Ende strahlte auch der Jugendliche Matthias Ott. Nach einem optimalen Rennen im 1.000m-Einer wurde er mit Silber belohnt; und im ungeliebten Mehrkampf konnte er sich über Bronze freuen.             Mit mindestens einer Medaille nach Hause fahren wollte Eef Haaze. Am Ende gab es die Vizemeisterschaft für sie im 1.000m-NRW-Zweier und im 1.000m-Einer, bei dem zudem Friederike Leue Bronze gewann.             Und nach Silber im 500m-Einer saß Tomasz Wylenzek noch mit im Bronze-Vierercanadier von NRW.             „Mensch, was haben wir heute einen Lauf gehabt“, kommentierte am Ende dieses Finaltages ein entspannter Trainer Robert Berger zu seinen Trainerkollegen Arndt Hanisch, Christoph Steinkamp und Martin Mieke. Auch sie haben in der Saison eine tolle Arbeit geleistet und maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg.

Date: 2011-09-10


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