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Spenner Gewinner der zweiten Sichtung

Spenner Gewinner der zweiten Sichtung

Nach Hoff und Rendschmidt haben weitere KGEer Sprung in Nationalmannschaft geschafft Duisburg: Die nationale Sichtung des Deutschen Kanu-Verbandes ist gelaufen. Drei Wochen nach dem ersten Aufeinandertreffen der deutschen Kanu-Elite galt es an diesem Wochenende, seine Leistung zu bestätigen oder möglichst zu verbessern. Und sich den Bundestrainern für eine Nominierung in die einzelnen Nationalmannschaften zu empfehlen. Ein Vorhaben, das einigen KGE-Assen eindrucksvoll gelang. Aber auch einige Enttäuschungen gab es zu verdauen. Zu den großen Gewinnern des Wochenendes zählt auf jeden Fall Kai Spenner bei den Herren. Vor drei Wochen hatte er noch mit zwei B-Finals gehadert; nun präsentierte er sich deutlich verbessert und zog über 1.000m und 500m zweifach in das A-Finale ein. Und nicht nur das. In Abwesenheit der Sichtungsführenden vor drei Wochen Max Hoff und Max Rendschmidt hieß der Sieger über 1.000m nun Kai Spenner. Geballte Faust auf der Ziellinie und ein lautes „geht doch“ signalisierte seine Erleichterung. Dass er am Abend zuvor noch eine besondere „Motivationshilfe“ von Max Hoff mit auf den Weg bekommen hatte, erfuhr man erst später. „Max hat mir noch eine Nachricht geschickt, dass seit 2008 der 1.000m-Sieger immer aus Essen kommt. Den Druck hab ich mal mit ins Rennen genommen“, erklärte Kai Spenner schmunzelnd und glücklich, diese Tradition fortgesetzt zu haben. Und auch über 500m zeigte er sich stark verbessert und fuhr auf einen starken fünften Rang. In der Gesamt-Rangliste verbesserte er sich von Platz elf vor drei Wochen auf Rang fünf (ohne Hoff und Rendschmidt) und damit sicher in die Nationalmannschaft. „Ziel waren beide A-Finals. Das hat super geklappt und ich bin nun total zufrieden“ zog Spenner am Ende uneingeschränkt positive Bilanz. Vor drei Wochen über 1.000m und 500m in beiden A-Finals, verpasste David Schmude dieses Vorhaben an diesem Wochenende denkbar knapp. Aber er zeigte sich jeweils in den B-Endläufen verbessert und siegte in beiden Finals. In der Addition beider Sichtungen liegt er damit auf Platz sieben und zählt somit auch zum Kreis derer, die sich ins Nationalteam gefahren haben dürften. War er nach den Vorrennen mit seinen Leistungen nicht ganz zufrieden, zeigte sich David Schmude nach den B-Finals deutlich erleichtert, „dass es doch besser geht“. Einmal mehr positiv auf sich aufmerksam machen konnte Frederik Illtz in seinem ersten Leistungsklasse-Jahr. Über 1.000m zog er erneut ins B-Finale ein und über den halben Kilometer fuhr er sich sogar in den A-Lauf. Auch wenn hier mehr als Platz neun für ihn nicht drin waren, liegt er doch ganz klar auf U23-Kurs. Abzuwarten bleibt für Fabian Kux auf Gesamt-Rang neun jetzt die Entscheidung des Trainerrates, ob er ebenfalls den Sprung in die Mannschaft geschafft hat. Unter keinem guten Stern stand dieses Wochenende jedoch für Jonas Ems. Ihm gelang es nicht, sein Potential abzurufen und optimale Leistungen anzubieten. In beiden geforderten 200m-Finals belegte er in Abwesenheit der schon qualifizierten Europameister Ronald Rauhe (Potsdam) und Tom Liebscher (Dresden) hinter dem jungen Mannheimer Max Lemke und dem Potsdamer Felix König jeweils Platz drei. Gemeinsam mit König liegt er nun auf Ranglisten-Platz vier. „Das waren nicht die Rennen, die ich mir erhofft habe. Die waren einfach nicht schön. Es fehlte mir die Spritzigkeit. Das ist natürlich schade, wenn man im entscheidenden Moment nicht alles abrufen kann. Einfach ärgerlich, aber so ist es nun mal. Jetzt hängt der weitere Verlauf vom Trainerrat ab“, hieß es für Jonas Ems erst einmal abzuwarten. Wenig später stand dann fest, dass er am Dienstag eine Ausscheidung gegen Felix König fahren muss. Anna Kowald und Katharina Köther, die beiden KGE-Damen, zeigten ebenfalls gute Leistungen und sollten sich beide in die U23-Mannschaft gefahren haben. Und in drei A-Finals über 200m und 500m stand Juniorin Pia Reineck. Auch sie könnte damit auf sich aufmerksam gemacht haben. Bemerkenswert auf beiden Sichtungen auch die Leistung von Lukas Reuschenbach (Oberhausen). Der erst 20-Jährige hat lange vom Verbundsystem profitiert und trainiert nahezu täglich am Bundesstützpunkt der KGE. Er hat sich ebenfalls ganz sicher den Sprung ins Nationalteam geschafft Grundsätzlich abzuwarten bleiben nun die abschließenden Beratungen des Trainerrates und die Nominierungen der Nationalmannschaften, die dann in die internationalen Qualifikationen gehen.

Date: 2015-05-11


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