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Gute Sichtungsbilanz für KGE-Kanuten

Gute Sichtungsbilanz für KGE-Kanuten

Gute Sichtungsbilanz für KGE-Kanuten Die Essener Kanuten haben ihre Chance genutzt. Bei der ersten Verbandssichtung gelang ihnen ein Saisonauftakt, mit dem sie zuversichtlich in die zweite und abschließende Sichtung in drei Wochen gehen können. „Aus unserer Sicht ist es sehr gut gelaufen, wir können eine erfreuliche Halbzeitbilanz ziehen“, resümierte auch KGE-Trainer Robert Berger absolut positiv. Bereits am Samstag hatte Sprintspezialist Jonas Ems punkten können. In den 100m- und 250m-Rennen erwies er sich knapp hinter dem amtierenden Sprintweltmeister Ronald Rauhe/Potsdam als der zweitschnellste Kurzstrecken-Kanute. Und wie zu erwarten war, hatten diese beiden Sprint-Spezialisten eine Neuauflage des Duells der vergangenen Jahre geboten, in das kein anderer Fahrer ernsthaft eingreifen konnte. „Natürlich bin ich jetzt erst einmal zufrieden, dass es so gelaufen ist. Ich habe gezeigt, dass ich ganz weit vorne mitfahren kann. Aber es sollte auch noch besser gehen. Der `Ronny` fährt mir derzeit am Start einfach etwas weg. Auf der Strecke komme ich dann zwar wieder etwas ran, aber so ganz gereicht hat es im Ziel noch nicht. Jetzt lenke ich den Blick auf die zweite Sichtung in drei Wochen, bei der es dann über die Wettkampfstrecke von 200 Meter geht. Eine eindrucksvolle Empfehlung in Richtung Bundestrainer haben auf der 2.000m-Strecke auch Norman Zahm und Torben Fröse abgegeben. Zwar waren beide bei den sich über eine Stunde hinziehenden Qualifikationsrennen noch bei vollem Gegenwind gestartet und hatten so den mit vier Fahrern besetzen A-Endlauf knapp verpasst, während deutliche langsamere Konkurrenten in den hinteren Startreihen dann bei klar ruhigerem Wind noch in die vorderen Finalläufe fuhren. Aber in den Endläufen rückten sie das Bild wieder zureckt. Aufgrund des Modus war mehr als Platzziffer fünf für Norman Zahm nicht drin; aber er fuhr in seinem Lauf die drittschnellste Zeit! Und Torben Fröse legte als neunter die siebtschnellste Zeit hin und ließ dabei im direkten Vergleich renommierte Fahrer wie Serienweltmeister Tim Wieskötter/Potsdam hinter sich. „So war nun mal der Qualifikationsmodus. Aber insbesondere Norman und auch der junge Torben haben gezeigt, was in ihnen steckt. Ich bin mehr als zufrieden mit diesen Leistungen“, kommentierte Robert Berger am Ende. Aber auch die übrigen Leistungsklasse-Fahrer wie Friederike Leue, Sascha Blacha und David Schmude blieben durchaus im Bereich ihrer Möglichkeiten mit Aussichten auf weitere Steigerungen in drei Wochen. Im Junioren-Bereich war es dann Theresa Klein, die aus Essener Sicht für ein Ausrufungszeichen sorgte. Platz eins über 100m, Rang vier über 2.000m und Platzziffer sechs über 250m brachten ihr am Ende weiterhin die Führung in der Gesamtrangliste der Juniorinnen ein! Für sie geht es um die Teilnahme an der Junioren-Europameisterschaft in Moskau.

Date: 2010-04-13


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