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Max Hoff löst WM-Ticket; Rendschmidt siegt erneut

Max Hoff löst WM-Ticket; Rendschmidt siegt erneut

Nur eine Woche nach dem Weltcup in Ungarn zeigte sich die deutsche Flotte und die Essener Kanuten deutlich verbessert

 

Belgrad: Nur eine Woche nach dem Weltcup in Szeged/Ungarn war an diesem Wochenende Belgrad/Serbien die nächste Weltcup-Station. Und nachdem es in Ungarn für die deutsche Flotte doch noch in so manchen Bootskategorien haperte, sollte in Serbien nun nachgelegt und weitere WM-Qualifikationen geschafft werden.

Ein Vorhaben, das vielfach umgesetzt werden konnte; so manches Boot zeigte sich klar verbessert.

Dies betrifft auch den 1.000m-Zweier der Herren mit Max Hoff und dem Berliner Marcus Groß. Vor einer Woche in Ungarn hatte dieses Duo nur das C-Finale erreicht. Eine mehr als enttäuschende Vorstellung. Nun aber lief es richtig gut. Es wurde nicht nur das A-Finale erreicht, sondern auch die Silbermedaille erkämpft! Was für beide die WM-Qualifikation bedeutete. Nach Max Rendschmidt, der ja in Ungarn schon mit dem Vierersieg das WM-Ticket gelöst hatte, ist Max Hoff jetzt definitiv der nächste KGEer, der in Racice/Tschechien im August dabei ist.

„Nach dem letzten Wochenende haben wir schon gezweifelt; da hat es auch so manche Diskussion gegeben. Jetzt haben wir aber gezeigt, dass wir wieder dabei sind. Marcus war direkt vor Szeged krank, ich noch während der Sichtungen, zudem hatte ich mit meinem Umzug von Köln nach Essen doch so manche turbulente Woche. So gesehen, ist nun alles in Ordnung. Wir müssen nur Ruhe bewahren und haben ja noch einige Wochen bis zur EM und WM. Das Finale hier war noch lange nicht optimal, aber wir sind erst einmal beruhigt. Es war auf jeden Fall der richtige Schritt in die richtige Richtung. Wir haben beide noch Ausbaupotential, so viel wie noch nie um diese Zeit – und das ist gut“, zeigte sich Max Hoff erleichtert und zuversichtlich im Hinblick auf die anstehenden Saisonhöhepunkte. Im Ziel waren nur die Spanier schneller; Bronze ging an das Boot aus Litauen.

Im letzten Finale des Weltcups hatte dann auch Max Rendschmidt mit Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim) wie schon in Szeged allen Grund zu jubeln. Sie siegten erneut im 500m-Vierer – und wieder mit einer imposanten Vorstellung. Fast eine Sekunde betrug ihr Vorsprung im Ziel vor Frankreich und Tschechien. Zwei Siege an zwei direkt aufeinanderfolgenden Weltcups; das ist eine optimale Bilanz.

„Es war hier ein sehr gutes Rennen, und wir haben wieder gewonnen. Das ist eine optimale Bilanz. Wir wissen aber auch, dass es noch nicht das optimale Rennen war. Es gibt immer noch Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten müssen. Bei der EM und WM hoffen wir auf jeden Fall, noch etwas drauflegen zu können“, gab Schlagmann Rendschmidt die Marschroute für die nächsten Wochen vor. „Wir sind sehr glücklich über diesen zweiten Sieg“, erklärte Ronald Rauhe (Potsdam) entspannt nach der Siegerehrung, nachdem das Quartett direkt nach dem harten Rennen erst einmal ein abkühlendes Bad in der Regattastrecke genommen hatte.

Vor einer Woche noch hatte Kai Spenner im 1.000m-Zweier mit Lukas Reuschenbach (Oberhausen) gar das C-Finale verpasst. Nun in Serbien ging Spenner und der Potsdamer Tamas Gecsö ins Rennen – und erreichte das A-Finale und dort Rang sieben. Eine Leistung, mit der sich beide durchaus für weitere Einsätze empfohlen haben dürften.

Das gilt auch für Katharina Köther und Caroline Arft. Die beiden KGE-Sprinterinnen fuhren sich im 200m-Zweier wie schon vor einer Woche direkt ins A-Finale und dort auf Platz sieben. Zudem ging Katharina Köther mit dem Damenvierer über 500m ins Rennen. Nur knapp hinter Serbien fuhren sie als vierte aber an einer Medaille vorbei. Von der Platzierung her eine Steigerung gegenüber dem Rennen von Szeged. Da hatte anstelle von Katharina Köther die Potsdamerin Tabea Medert im Vierer gesessen.

Neben Max Hoff und Max Rendschmidt, die definitiv bei EM und WM dabei sind, dürfen sich auch Kai Spenner, Katharina Köther und Caroline Arft Chancen ausrechnen. Abzuwarten bleiben die Anlaysen der Weltcups und die weiteren Vorbereitungsmaßnahmen mit den individuellen Leistungsentwicklungen.

Nur eine Woche nach dem Weltcup in Ungarn zeigte sich die deutsche Flotte und die Essener Kanuten deutlich verbessert   Belgrad: Nur eine Woche nach dem Weltcup in Szeged/Ungarn war an diesem Wochenende Belgrad/Serbien die nächste Weltcup-Station. Und nachdem es in Ungarn für die deutsche Flotte doch noch in so manchen Bootskategorien haperte, sollte in Serbien nun nachgelegt und weitere WM-Qualifikationen geschafft werden.             Ein Vorhaben, das vielfach umgesetzt werden konnte; so manches Boot zeigte sich klar verbessert.             Dies betrifft auch den 1.000m-Zweier der Herren mit Max Hoff und dem Berliner Marcus Groß. Vor einer Woche in Ungarn hatte dieses Duo nur das C-Finale erreicht. Eine mehr als enttäuschende Vorstellung. Nun aber lief es richtig gut. Es wurde nicht nur das A-Finale erreicht, sondern auch die Silbermedaille erkämpft! Was für beide die WM-Qualifikation bedeutete. Nach Max Rendschmidt, der ja in Ungarn schon mit dem Vierersieg das WM-Ticket gelöst hatte, ist Max Hoff jetzt definitiv der nächste KGEer, der in Racice/Tschechien im August dabei ist.             „Nach dem letzten Wochenende haben wir schon gezweifelt; da hat es auch so manche Diskussion gegeben. Jetzt haben wir aber gezeigt, dass wir wieder dabei sind. Marcus war direkt vor Szeged krank, ich noch während der Sichtungen, zudem hatte ich mit meinem Umzug von Köln nach Essen doch so manche turbulente Woche. So gesehen, ist nun alles in Ordnung. Wir müssen nur Ruhe bewahren und haben ja noch einige Wochen bis zur EM und WM. Das Finale hier war noch lange nicht optimal, aber wir sind erst einmal beruhigt. Es war auf jeden Fall der richtige Schritt in die richtige Richtung. Wir haben beide noch Ausbaupotential, so viel wie noch nie um diese Zeit – und das ist gut“, zeigte sich Max Hoff erleichtert und zuversichtlich im Hinblick auf die anstehenden Saisonhöhepunkte. Im Ziel waren nur die Spanier schneller; Bronze ging an das Boot aus Litauen.             Im letzten Finale des Weltcups hatte dann auch Max Rendschmidt mit Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim) wie schon in Szeged allen Grund zu jubeln. Sie siegten erneut im 500m-Vierer – und wieder mit einer imposanten Vorstellung. Fast eine Sekunde betrug ihr Vorsprung im Ziel vor Frankreich und Tschechien. Zwei Siege an zwei direkt aufeinanderfolgenden Weltcups; das ist eine optimale Bilanz.             „Es war hier ein sehr gutes Rennen, und wir haben wieder gewonnen. Das ist eine optimale Bilanz. Wir wissen aber auch, dass es noch nicht das optimale Rennen war. Es gibt immer noch Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten müssen. Bei der EM und WM hoffen wir auf jeden Fall, noch etwas drauflegen zu können“, gab Schlagmann Rendschmidt die Marschroute für die nächsten Wochen vor. „Wir sind sehr glücklich über diesen zweiten Sieg“, erklärte Ronald Rauhe (Potsdam) entspannt nach der Siegerehrung, nachdem das Quartett direkt nach dem harten Rennen erst einmal ein abkühlendes Bad in der Regattastrecke genommen hatte.             Vor einer Woche noch hatte Kai Spenner im 1.000m-Zweier mit Lukas Reuschenbach (Oberhausen) gar das C-Finale verpasst. Nun in Serbien ging Spenner und der Potsdamer Tamas Gecsö ins Rennen – und erreichte das A-Finale und dort Rang sieben. Eine Leistung, mit der sich beide durchaus für weitere Einsätze empfohlen haben dürften.             Das gilt auch für Katharina Köther und Caroline Arft. Die beiden KGE-Sprinterinnen fuhren sich im 200m-Zweier wie schon vor einer Woche direkt ins A-Finale und dort auf Platz sieben. Zudem ging Katharina Köther mit dem Damenvierer über 500m ins Rennen. Nur knapp hinter Serbien fuhren sie als vierte aber an einer Medaille vorbei. Von der Platzierung her eine Steigerung gegenüber dem Rennen von Szeged. Da hatte anstelle von Katharina Köther die Potsdamerin Tabea Medert im Vierer gesessen.             Neben Max Hoff und Max Rendschmidt, die definitiv bei EM und WM dabei sind, dürfen sich auch Kai Spenner, Katharina Köther und Caroline Arft Chancen ausrechnen. Abzuwarten bleiben die Anlaysen der Weltcups und die weiteren Vorbereitungsmaßnahmen mit den individuellen Leistungsentwicklungen.

Date: 2017-06-06


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