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Medaillensammlung für Svenja Hardy

Medaillensammlung für Svenja Hardy

Mit dreimal Gold und zweimal Silber kehrte die KGE-Jugendliche Svenja Hardy vom „EYOF“ in Györ/Ungarn zurück

 

Györ: „Hand auf`s Herz“ – wer hätte das gedacht? Dass Svenja Hardy mit so viel mehr Gepäck von dem European Youth Olympic Festival (EYOF) in Györ/Ungarn zurückkehrt. Fünf große Papierblumen und fünf Maskottchen „Hugo“ sowie insbesondere drei Gold- und zwei Silbermedaillen waren hinzugekommen! Gold für Svenja im 500m-Zweierkajak mit Vanessa Bülow (Hamm) und im mixed Vierer über 500m und 200m mit Vanessa Bülow sowie Moritz Florstedt (Magdeburg) und Elias Kurth (Potsdam); Silber im 200m-Zweier mit Vanessa sowie im 500m-Einerkajak!

Das „EYOF“, 1991 vom damaligen ICO-Präsidenten Jaques Rogge ins Leben gerufen, sind Europäische Olympische Spiele für Jugendliche im Alter von 14 – 18 Jahren (je nach Sportart) mit dem Ziel, an Olympische Spiele heranzuführen und die Jugend zu motivieren, sich diesen großen Traum einmal zu erfüllen.

Dass diese Zielsetzung bei Svenja Hardy voll ins Schwarze getroffen hat, steht außer Zweifel.

„Es war alles sehr, sehr aufregend wie bei kleinen Olympischen Spielen und hat einen Riesenspaß gemacht“, war bei Svenja hier in Essen immer noch Dauerstrahlen angesagt. Schon die Eröffnungsfeier mit Olympischer Flamme war bombastisch. Dann die umfangreiche Einkleidung, bei der sie sogar die gleichen Sonnenbrillen wie Max Hoff und Max Rendschmidt in Rio bekommen haben.

Viele Eindrücke waren völlig neu für die Essenerin und die kleine sechsköpfige Kanu-Flotte des Deutschen Kanu-Verbandes. Überall waren Kameras, „da haben wir halt dann immer rein gewinkt“. Dann die Siegerehrungen, speziell mit Nationalhymne. „In diesem Rahmen ganz oben zu stehen, kannten wir ja nicht. Wir wussten gar nicht, was man da macht – mitsingen vielleicht“? Deutlich für alle Zuschauer sichtbar, hatten sich die jungen Kanuten dann doch etwas einfallen lassen: „die Hand auf`s Herz gelegt – das machen die Fußballer ja auch so“! Tränen wurde jedenfalls nicht verdrückt, dafür „haben wir uns über die Medaillen viel zu sehr gefreut“.

Die bei Svenja nun an die Wand kommen, „da, wo ich sie immer anschauen kann. Und ein Hugo kommt auf jeden Fall mit ins Bett“. Überhaupt die Medaillen; auch sie olympiareif mit 70 mm Durchmesser, 4,5mm dick und für die Sieger 24-Karat vergoldet!

Natürlich lies Svenja auch die Rennen noch einmal Revue passieren. Die packenden Zweikämpfe im 200m-Bereich mit Italien. Wo sie sich zunächst im Vierer als zweite wähnten. „Doch wir wurden auf der Leinwand groß gezeigt, wie eigentlich die Sieger. Neben den jubelnden Italienern haben wir uns aber zurück gehalten. Umso größer dann die Freude, als wir doch mit 2/100 Sekunde vorne lagen“. Kurz zuvor war es das Boot aus Italien gewesen, dass im Sprintzweier mit 7/100 Sekunden die Bootsspitze vorne hatte. Richtig souverän da schon die Siege über 500m, bei denen die stark eingeschätzten Ungarn das Nachsehen hatten. Besonders groß die Aufregung zu Beginn beim ersten Rennen, dem 500m-Einer. Direkt vor dem Start zog ein Unwetter auf, das Finale wurde 40 Minuten verschoben, die Jugendlichen kauerten zunächst am Start unter einen großen Plane noch in den Booten, bevor sie vom Wasser geholt wurden. Nicht wissend, wann es weiter geht. „Da war ich vom Kopf nicht mehr ganz auf der Höhe. Und dafür ist ja am Ende Silber auch noch ganz gut“, erklärte die 15-jährige schmunzelnd.

Auch für KGE-Coach Joaquin Delgado, als verantwortlicher Bundestrainer mit in Györ, war diese Veranstaltung „ein coole, unglaublich tolle Erfahrung. Ganz groß aufgezogen wie Olympische Spiele“. Jedes Rennen begleitet er mit dem Rad, auch um die Konkurrenz einschätzen zu können. Mit dem Ergebnis „sicher richtige taktische Absprachen getroffen zu haben“. Nach der kurzen Vorbereitung im österreichischen Linz „ist dann bei Eröffnungsfeier bei uns ein Ruck durchs Team gegangen, der sich in den Rennen fortgesetzt hat. Die Gruppe hat super gezündet. Ich bin immer noch begeistert“, so Trainer Delago.

„Hand auf`s Herz“ – es war aber einfach auch ein Riesending!

Mit dreimal Gold und zweimal Silber kehrte die KGE-Jugendliche Svenja Hardy vom „EYOF“ in Györ/Ungarn zurück   Györ: „Hand auf`s Herz“ – wer hätte das gedacht? Dass Svenja Hardy mit so viel mehr Gepäck von dem European Youth Olympic Festival (EYOF) in Györ/Ungarn zurückkehrt. Fünf große Papierblumen und fünf Maskottchen „Hugo“ sowie insbesondere drei Gold- und zwei Silbermedaillen waren hinzugekommen! Gold für Svenja im 500m-Zweierkajak mit Vanessa Bülow (Hamm) und im mixed Vierer über 500m und 200m mit Vanessa Bülow sowie Moritz Florstedt (Magdeburg) und Elias Kurth (Potsdam); Silber im 200m-Zweier mit Vanessa sowie im 500m-Einerkajak! Das „EYOF“, 1991 vom damaligen ICO-Präsidenten Jaques Rogge ins Leben gerufen, sind Europäische Olympische Spiele für Jugendliche im Alter von 14 – 18 Jahren (je nach Sportart) mit dem Ziel, an Olympische Spiele heranzuführen und die Jugend zu motivieren, sich diesen großen Traum einmal zu erfüllen. Dass diese Zielsetzung bei Svenja Hardy voll ins Schwarze getroffen hat, steht außer Zweifel. „Es war alles sehr, sehr aufregend wie bei kleinen Olympischen Spielen und hat einen Riesenspaß gemacht“, war bei Svenja hier in Essen immer noch Dauerstrahlen angesagt. Schon die Eröffnungsfeier mit Olympischer Flamme war bombastisch. Dann die umfangreiche Einkleidung, bei der sie sogar die gleichen Sonnenbrillen wie Max Hoff und Max Rendschmidt in Rio bekommen haben. Viele Eindrücke waren völlig neu für die Essenerin und die kleine sechsköpfige Kanu-Flotte des Deutschen Kanu-Verbandes. Überall waren Kameras, „da haben wir halt dann immer rein gewinkt“. Dann die Siegerehrungen, speziell mit Nationalhymne. „In diesem Rahmen ganz oben zu stehen, kannten wir ja nicht. Wir wussten gar nicht, was man da macht – mitsingen vielleicht“? Deutlich für alle Zuschauer sichtbar, hatten sich die jungen Kanuten dann doch etwas einfallen lassen: „die Hand auf`s Herz gelegt – das machen die Fußballer ja auch so“! Tränen wurde jedenfalls nicht verdrückt, dafür „haben wir uns über die Medaillen viel zu sehr gefreut“. Die bei Svenja nun an die Wand kommen, „da, wo ich sie immer anschauen kann. Und ein Hugo kommt auf jeden Fall mit ins Bett“. Überhaupt die Medaillen; auch sie olympiareif mit 70 mm Durchmesser, 4,5mm dick und für die Sieger 24-Karat vergoldet! Natürlich lies Svenja auch die Rennen noch einmal Revue passieren. Die packenden Zweikämpfe im 200m-Bereich mit Italien. Wo sie sich zunächst im Vierer als zweite wähnten. „Doch wir wurden auf der Leinwand groß gezeigt, wie eigentlich die Sieger. Neben den jubelnden Italienern haben wir uns aber zurück gehalten. Umso größer dann die Freude, als wir doch mit 2/100 Sekunde vorne lagen“. Kurz zuvor war es das Boot aus Italien gewesen, dass im Sprintzweier mit 7/100 Sekunden die Bootsspitze vorne hatte. Richtig souverän da schon die Siege über 500m, bei denen die stark eingeschätzten Ungarn das Nachsehen hatten. Besonders groß die Aufregung zu Beginn beim ersten Rennen, dem 500m-Einer. Direkt vor dem Start zog ein Unwetter auf, das Finale wurde 40 Minuten verschoben, die Jugendlichen kauerten zunächst am Start unter einen großen Plane noch in den Booten, bevor sie vom Wasser geholt wurden. Nicht wissend, wann es weiter geht. „Da war ich vom Kopf nicht mehr ganz auf der Höhe. Und dafür ist ja am Ende Silber auch noch ganz gut“, erklärte die 15-jährige schmunzelnd. Auch für KGE-Coach Joaquin Delgado, als verantwortlicher Bundestrainer mit in Györ, war diese Veranstaltung „ein coole, unglaublich tolle Erfahrung. Ganz groß aufgezogen wie Olympische Spiele“. Jedes Rennen begleitet er mit dem Rad, auch um die Konkurrenz einschätzen zu können. Mit dem Ergebnis „sicher richtige taktische Absprachen getroffen zu haben“. Nach der kurzen Vorbereitung im österreichischen Linz „ist dann bei Eröffnungsfeier bei uns ein Ruck durchs Team gegangen, der sich in den Rennen fortgesetzt hat. Die Gruppe hat super gezündet. Ich bin immer noch begeistert“, so Trainer Delago. „Hand auf`s Herz“ – es war aber einfach auch ein Riesending!

Date: 2017-08-02


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