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Kanuten im Reisefieber

Kanuten im Reisefieber

Gleich 20 Aktive der KG Essen befinden sich derzeit in diversen Verbandstrainingslagern in Vorbereitung auf die anstehende Saison.

 

Indian Harbour Beach in Florida/USA, Sevilla und Madrid in Spanien, Sabaudia/Italien sowie Mortagua in Portugal – das sind nicht attraktive Angebote eines Reisekatalog, sondern die Stationen der Saisonvorbereitung der Kanuten. Und da kann von Urlaub nicht die Rede sein, steht der Saisonauftakt mit der ersten Verbandssichtung Mitte April schon ganz nah vor der Tür.

Insgesamt 20 Aktive der KG Essen sowie weitere am Essener Bundesstützpunkt trainierende Aktive sind derzeit „auf Reisen“, um optimal vorbereitet die hoch gesteckten sportlichen Ziele in Angriff zu nehmen.

„Das ist die bislang höchste Zahl an Sportlern, die derzeit an unterschiedlichen Orten trainiert. Fast kann man da den Überblick verlieren, wer sich wann und wie lange und wo in einem Trainingslager befindet“, kommentiert KGE-Manager Heino Terporten schmunzelnd.

Nachdem Max Hoff und Max Rendschmidt sowie Katharina Köther im Januar noch auf Skiern in St. Moritz mit dem Deutschen Kanu-Verband Kondition gebolzt und im Februar in Florida ein erstes Warmwassertrainingslager absolviert haben, befinden sie sich nun in der nächsten Trainingslagerphase im spanischen Sevilla. Ausweichen in wärmere Regionen zur Sicherung eines effektiven Wintertrainings ist seit vielen Jahren einfach ein Muss, wenn man im Laufe der Saison bestehen will!

Trotz umfangreicher und harter Trainingseinheiten schwärmen aktuell die Nachwuchstalente Pauline Zell, Svenja Hardy, Jonas von Döhren, Jack Gries und Lukas Erbe von ihrem Trainingslager in Florida. Denn bei warmen Temperaturen, Delphinen und Seekühen als Trainingsbegleiter lassen sich alle Anstrengungen doch leichter meistern.

Die dem Perspektiv- und U23-Team angehörenden Caroline Arft, Niklas Petri, Frederik Illtz und Tobias-Pascal Schultz bereiten sich aktuell mit dem Essener Bundesstützpunkt und DKV-Trainer Christoph Steinkamp in Sabaudia/Italien vor – ebenfalls natürlich mit weiteren Nationalmannschaftsmitgliedern. Auch hier werden sicher schon erste Duftmarken gesetzt und Empfehlungen der Aktiven in Richtung Bundestrainer abgegeben. Nicht dabei ist jedoch Lisa Oehl – sie baut derzeit ihr Abitur.

In Madrid/Spanien dann schnuppern die jungen Nachwuchskanuten Paolo Petri, Felix Nitz und Ferdinand Dietmar mit dem Kanu-Verband NRW erste internationale Trainingslager-Luft.

Und mit KGE-Coach Joaquin Delgardo und dem NRW-Team ackern noch Kian Kohajer und Julian Hardy in Mortagua/Portugal.

Unabhängig vom Standort der jeweiligen Maßnahme gilt für alle derzeit das gleiche: mehrere intensive Trainingseinheiten am Tag zu absolvieren. Was heißt, Paddelkilometer zu machen, Gewichte im Kraftraum zu stemmen und Lauf- sowie Athletikeinheiten zu bewältigen. Denn das Ziel ist für alle gleich: bestens vorbereitet in die Saison zu gehen. Und die steht mit der ersten von zwei Sichtungen schon in Kürze an. Mitte April werden sich alle auf der Duisburger Wedau wiedertreffen und gegeneinander antreten. Schon dann wird sich zeigen, wie alle durch den Winter und die diversen Trainingslager gekommen sind. Sich für Verbandseinsätze zu empfehlen und für ein Nationalteam zu qualifizieren – das ist der Grund für die Kanu-Reisewelle.

 

Foto: KGE- und NRW-Nachwuchstalente im Trainingslager Florida. In der Mitte im KGE-Trikot Jack Gries und Svenja Hardy

Foto: privat

Date: 2018-04-10


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