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Rekord-Titel für Rendschmidt-Hoff; Dittmar Titelsammler in Jugend

Rekord-Titel für Rendschmidt-Hoff; Dittmar Titelsammler in Jugend

Nach den Finals der Deutschen Meisterschaft zeigte sich die KGE vollauf zufrieden. Allen voran Titelsammler Max Hoff und Max Rendschmidt sowie Ferdinand Dittmar bei den Jugendlichen mit drei Meisterschaften

 

Hamburg: „Diese Meisterschaft hat Spaß gemacht. Das Hamburger Wetter hat mitgespielt, die Bedingungen waren gut – und es gab tolle Ergebnisse“, zog KGE-Trainer Robert Berger nach den Finals über 200m, 500m und 1.000m schon eine positive DM-Bilanz, auch wenn da die abschließenden Langstreckenrennen noch ausstanden.

„Das Abschneiden der Kajak-Herren war einfach hervorragend, sie legten eine tadellose Bilanz hin. Sich nach der WM noch einmal so auf die DM konzentrieren zu können, war schon toll von Max Hoff und Max Rendschmidt. Mit so einer Mannschaft zu arbeiten, macht als Trainer großen Spaß“, war Berger voll des Lobes.

In der Tat waren es Max Hoff und Max Rendschmidt, die der Deutschen Meisterschaft neben Sebastian Brendel (Potsdam) im Canadier-Bereich ihren Stempel aufdrückten. Ein Meisterschaftsauftakt nach Maß war ihnen ja schon am Freitag mit dem Sieg im 500m-Zweier sowie Silber und Bronze im 500m-Einer gelungen. Und es sollte so weitergehen. Zunächst siegten Rendschmidt und Hoff auch im 500m- und 1.000m-Vierer. Mit im Boot saß jeweils Tobias-Pascal Schultz, der damit seine beiden ersten DM-Titel feiern konnte. Bronze hatte er zudem auch im Einer über 500m gewonnen. Vierter im Bunde der NRW-Renngemeinschaft war Lukas Reuschenbach (Oberhausen).

Zum neunten Mal in Folge ging damit der Sieg im 1.000m-Viererkajak an die KG Essen bzw. NRW! Das hat mehr als Seltenheitswert. Bronze sicherte sich ferner Frederick Illtz im zweiten NRW-Boot.

Auch im Zweier sollte es für Max Rendschmidt und Max Hoff in der Goldspur weitergehen. Sie siegten nach 500m auch auf der 1.000m-Strecke, und dies ganz souverän. „Natürlich wollten es uns die anderen schwer machen und sind an ihr Limit gegangen, manche sogar darüber hinaus“ erklärte Max Rendschmidt mit schmunzelndem Blick auf Jacob Kurschat, der mit Tom Liebscher für Dresden Vizemeister wurde und sich lange nach dem Rennen übergeben musste. Bronze ging in dem Rennen an Tobias-Pascal Schultz mit Lukas Reuschenbach. Auch in dieser Kategorie sicherten Max Rendschmidt und Max Hoff diesen Titel im 1.000m-Zweier zum neunten Mal in Folge der KG Essen!

Ein ganz großes Ding gelang Max Hoff dann im 1.000m-Einer, ein Finale, das mit Vorjahres-Weltmeister Tom Liebscher (Dresden) und dem frischgebackenen Vize-Weltmeister Max Rendschmidt sowie weiteren starken Fahrern hochklassig besetzt war. Aber keiner konnte an Max Hoff vorbeikommen, der als Deutscher Meister jubelnd über die Ziellinie fuhr. „Es lief sehr gut, besser als im Vorjahr. Tom hat versucht, vorne wegzufahren, aber ich konnte vorbei rutschen, ohne ans Limit gehen zu müssen. Mir war klar, dass alle auf dieses Rennen heiß sind und ernst machen; und es freut mich sehr, dass ich gewonnen habe. Ich bin sehr zufrieden“, hatte Max Hoff mächtig Spaß. „Keiner kann auf der Strecke so ein hohes Streckentempo fahren wie Max; Tom Liebscher ist bei diesem Tempo am Ende geplatzt“, erläuterte Robert Berger.

„Ohne Fleiß keinen Preis“, nannte KGE-Trainer Joaquin Delgardo das Motto von Ferdinand Dittmar, dem KGE-Jugendlichen. Der in Hamburg und für seinen Einsatz belohnt wurde. Zunächst legte er im 200m-Einer einen Superrennen hin und wurde Vizemeister mit nur 6/100 Rückstand auf den Sieger. Dann folgten im NRW-Zweier mit Torben Illtz (Lünen) gleich zwei Meisterstücke. Über 500m und 1.000m setzte sich das NRW-Duo durch und wurde Deutscher Meister. Ebenso wie im 500m-Vierer, in dem mit Kian-Lukas Mohajer ein weiterer KGE-Jugendlicher saß. Drei Gold- und eine Silbermedaille waren somit seine persönliche Bilanz, hinzu kommt ein starker vierter Platz im 500m-Einer. „Ja, das lief ganz gut für mich“, kommentierte Ferdinand ruhig.

Dann waren es die Damen, die Medaillen einfuhren. Ganz Stark der Auftritt von Caroline Arft im 200m-Einer. Nur Conny Waßmuth, die Nationalmannschaftsfahrerin aus Potsdam, war knapp schneller. Vizemeisterin aber wurde „Caro“ Arft. Im 200m-Zweier konnte sie sich dann ferner mit Katharina Köther auf dem Bronzeplatz behaupten. Auf der 500m-Strecke war es dann Katharina, die mit Jule Hake (Lünen) für NRW im Zweier hinter dem favorisierten Boot aus Potsdam Zweite werden konnte. Und zusammen mit KGEerin Lisa Oehl komplettierte eine weitere Bronzemedaille die Damen-Meisterschaftsbilanz.

In ihrem ersten Junioren-Jahr konnte auch Svenja Hardy punkten. Nachdem sie am Freitag im Zweier in Führung liegend gekentert war, sicherte sie sich im 200m-Einer die Vizemeisterschaft! Und nur wenig später folgte eine Bronzemedaille im 200m-Zweier mit Vanessa Bülow (Hamm). Ebenso wie im NRW-500m-Viererkajak.

Zwei Deutsche Vizemeisterschaften gingen dann noch auf das Konto der Herren-Junioren.

Nachdem Jack Gries Silber im 200m-Zweier mit Dem Duisburger Tom Maaßen gewonnen hatte, saß er gemeinsam mit den KGEern Paolo Petri und Lukas Erbe in dem 500m-Vierer, der auf dem Bronzeplatz einkam.

Date: 2018-09-02


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