Unsere "Alten"

Anpaddeln 2010 auf der Ourthe

Mit dem Austragungsort für das jährliche Anpaddelevent, betraten wir auch zum ersten mal internationalen Boden! Für diesen „Frühjahrsklassiker“, hatten wir uns die belgischen Ardennen, genauer gesagt, La Roche an der Ourthe ausgesucht.   12 „ausrangierte“ Rennkanuten der KGE, fieberten dieser Saisoneröffnung seit Wochen entgegen, Pässe wurden verlängert und Visa beantragt, nichts sollte dieser Reise ins „ferne“ Ausland aufhalten! Das am Ortsrand gelegene Paddlerheim war genau die richtige Adresse für zwölf Abenteurer, die für 48 Stunden die belgische „Wildnis“ erkunden wollten. Von den kulinarischen Genüssen Belgiens getrieben, verirrten wir uns in dem kleinen Städtchen LaRoche, sofort in die erst beste Kneipe. Durch sinkenden Pegel in den Biergläsern, stieg bei uns die die Stimmung und der von Cheesy bestellte Grillteller, der eher einer Mischung misslungener holländischer Frikandeln glich, schmeckte den Sportlern. Da wir uns in einem Land befanden, dessen Braukünste über die Grenzen bekannt sind, probierten wir reichlich. Leffe Blond, Trappistes Rochefort, Grimbergen Optimo oder Jupiler um nur ein paar zu nennen. Den ersten Durst gestillt, beschlossen den Abend besser im „Heim“ zu verbringen und machten uns auf den Weg. Das wir nicht nur Feinde habe, unterstrich ein noch ältere Gast, mit einem gekonnten Griff in seine Geldbörse und sponserte unsere Bierprobe mit glatt 70 € !!! Die spinnen die Belgier! Bei knisterten Kaminfeuer und gut gekühlten deutschen Bier, wärmten wir alte Geschichten auf und die beiden „Neuen“ bekamen langsam einen Eindruck, auf was sie sich eingelassen hatten. Der Duft von frisch aufgebrühten Bohnenkaffe und Baguette, trieb auch die letzten Sportler aus den Federn und an dem groß gedeckten Frühstückstisch, blieb den Anwesenden das lauwarme, wässrige Rührei fast im Halse stecken, zu groß war doch die Spannung, was uns zur dieser tristen Jahreszeit auf der dunkel dahinströmenden Ourthe alles erwarten würde. 22 km rauer Natur lagen vor uns, Wildwasser bis Stufe 2, echte Männer waren jetzt gefragt!! Die Etappe vom Stausee in Nisramonte bis nach LaRoche war aber für die 12, in gelb gekleideten „Athleten“ trotz aller Bedenken kein Problem. Nun begann der gemütliche Teil des Wochenendes, warme Duschen, trockene Sachen und ein Bierchen für die Nierchen, nebenbei noch die Zutaten für unser Abendmahl vorbereiten! Was gibt es schöneres!! Der holländische Starkoch Jen Peng Sits zauberte uns aus dem Grobschnitt eine herrliches Chili mit frischen französischen Stangenbrot. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war, die Fotopräsentation der letzten fünf Anpaddelevents. Mit der Hilfe von neuster Technik, hatten die Bilder „laufen“ gelernt und beim betrachten dieses „knallharte Streifens“, wurden alle ein wenig warm ums Herz. Erwähnen müssen wir hier noch mal die freundliche Unterstützung des KSC Lünen, die uns wir auch schon in den vergangen Jahr, Bus und Bootshänger zur Verfügung stellten!!!! Glück Auf!! Volker Schönholz    

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