Unsere "Alten"

Grenzerfahrung auf der Werra –Anpaddeln 2014-

dabei ging es mehr um die Erfahrung mit der Grenze, genauer gesagte die zwischen Hessen und Thüringen. Rein sportlich ist die Werra zwischen Creuzburg und Eschwege für den geübten Wanderpaddler keine allzu große Herausforderung. Doch für die meisten dieser in die Jahre gekommen Rennkanuten stellte die thüringische Etappe mit den steuerlosen Abfahrtsbooten den einen oder anderen vor eine echte Prüfung. Obwohl sie noch regelmäßig das Paddel in die Hand nehmen (einmal pro Jahr) waren die widrigen Verhältnisse im Werratal für die ehemaligen Leistungssportler gnadenlos. Ein lausiger Ostwind peitschte den Protagonisten erbarmungslos ins Gesicht. Während sich im Westen der Republik die Menschen schon in den Biergärten tummelten, zogen wir hier im Osten alles an was der Sportbeutel hergab. Um schöner war die heiße Dusche im Naturfreundehaus Haus am Meinhard in Eschwege. Die hoch über dem Werratal gelegene Herberge war wieder einmal ein hervorragendes Basislager und ein geschickter Ausgangspunkt für abenteuerhungrige Wassersportler vom Baldeneysee.

Die Frühlingssonne aus dem Südwesten klopfte auch dann am zweiten Tag bei uns an die Tür und gut gelaun
t entschied sich der selbsternannte Wanderwart für die Etappe von Wanfried bis zum Eschweger Kanu Club. Diese „knallharten“ 9 km auf dem hessischen Teil der Werra entschädigte die Akteure, nach der doch sehr harten Primäre vom Vortag, mit viel Sonne und ordentlich Rückenwind. Neben dem sportlichen Aktivitäten kam auch die Geselligkeit natürlich wie immer nicht zu kurz, schließlich hatten wir uns zum Teil ein Jahr lang nicht gesehen und mit der 10.Auflage dieses Frühjahrsevent ein kleines Jubiläum zu feiern.

   

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