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„Oh, ich konnte das gar nicht fassen“: Essener schafft es in die A-Nationalmannschaft
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Erleichterung zeigte sich zum Abschluss der nationalen Sichtung des Deutschen Kanu-Verbandes im Lager der KG Essen. Bei der immer nervenaufreibenden Sichtung, an der alle bundesdeutschen Top-Kanuten in den Einern gegeneinander antreten müssen, konnten die Essener Leistungsträger durchaus mithalten und sich für höhere Aufgaben in Position bringen.
Einer, der seine Qualifikation für die anstehenden Weltcups ja schon nach der ersten Sichtung in der Tasche hatte, ist Max Rendschmidt. Er ging dennoch in Duisburg in einem 500m-Rennen an den Start und untermauerte seine Nominierung mit einem soliden 6. Platz.
Durchaus erfolgreich absolvieren konnten die KGE-Kanuten am Wochenende die erste von zwei Verbandssichtung auf der Duisburger Wedau. Alles, was auf Bundesebene in der Leistungsklasse und bei den Junioren Rand und Namen hat, war am Start, um sich neben einer Standortbestimmung auch eine gute Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf zu verschaffen. Denn wer in diesem Jahr auf internationaler Bühne an den Start gehen möchte, kommt um diese Sichtungen nicht herum. Da gilt es, sich in den Einerbooten zu zeigen und zu bewähren. Da lag von vornherein Spannung in der Luft über der Wedau.
Am Ende der Rennen war dann erst einmal Entspannung angesagt, konnte man doch „auf ein aus Essener Sicht erfolgreiches Wochenende“ zurückblicken, wie Trainer Christoph Steinkamp es formulierte. Denn gleich mehrere KGE-Aktive sind weiter mit dabei im Rennen um die begehrten Plätze in den Nationalmannschaften.
Drei Wochen nach der ersten nationalen Sichtung des Deutschen Kanu-Verbandes geht es nun in die zweite und entscheidende Runde für die deutschen Kanuten und auch die KGE-Asse. Auf der Duisburger Wedau steht von Donnerstag der Abschluss der sogenannten Rangliste an, nach deren Ergebnisse der Deutschen Kanu-Verbandes die Nationalmannschaften in der Leistungsklasse und Junioren benennt, die dann bei den internationalen Qualifikationsregatten an den Start gehen werden.
Nun gilt es also für die Leistungsträger der KG Essen, die durchaus guten Ausgangspositionen der Halbzeitbilanz zu nutzen einen der begehrten Plätze zu erreichen, um im Deutschlandtrikot an den Start gehen zu können.
An diesem Wochenende starten die Kanuten mit der ersten von zwei Verbandssichtungen in die aktuelle Saison
Endlich ist es soweit – der lange Winter ist vorüber und die aktuelle Wettkampf-Saison 2025 steht für die Renn-Kanuten an. Und schon traditionsgemäß hat es der Auftakt so richtig in sich. Denn an diesem Wochenende gibt es auf der Duisburger Wedau ein erstes großes Stelldichein der bundesdeutschen Kanu-Elite auf der ersten von zwei nationalen Verbandssichtungen. Alle, die sich in der höchsten Leistungsklasse und bei den Junioren um einen Platz in einem der Nationalteams bewerben möchten, kommen um die Sichtungen nicht herum. Nach der zweiten und abschließenden Veranstaltung Ende April dann werden die Ranglisten erstellt und die Nationalteams vom Trainerrat des Deutschen Kanu-Verbandes ernannt, die dann in die internationalen Qualifikationen gehen – mit dem Ziel, möglichst bei den diesjährigen Saison-Höhepunkten wie Europameisterschaften und Weltmeisterschaften dabei zu sein.
So gilt es schon an diesem Wochenende, die Weichen in die richtige Richtung zu stellen. Da ist Spannung vorprogrammiert auf der Wedau, wenn auch erfolgreiche Olympiastarter von Paris auf ambitionierte Herausforderer treffen.