Mittwoch, 13 November 2019

KGE-Quartett im WM-Hexenkessel von Szeged

  • Kategorie: Weltmeisterschaft / Europameisterschaft
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 22. August 2019 07:36
  • Geschrieben von Ute Freise

Bei den Weltmeisterschaften im Hexenkessel von Szeged/Ungarn gehen mit Caroline Arft, Max Hoff, Max rendschmidt und Tobias-Pascal Schultz vier Aktive der KG Essen an den Start

Es geht nach Szeged, der ungarischen Kanu-Hochburg schlechthin. Es geht zur WM – und wieder einmal können alle Nationen einen Hexenkessel der Extraklasse erwarten. Natürlich auch die deutsche Kanuflotte, in deren Reihen neben Caroline Arft und Tobias-Pascal Schultz auch Max Hoff und Max Rendschmidt stehen. Sie waren schon bei einer Weltmeisterschaft in Szeged dabei und wissen, was jeden erwartet. Tausende Zuschauer an allen Wettkampftagen sorgen dort für eine Stimmung, die es wohl nur in Szeged gibt und die Gänsehaut pur von den Vorläufen bis zu den Finals garantiert.

„Ich freue mich auf die WM und auf Szeged im Speziellen. Das ist immer richtig cool dort mit einer Riesen-Stimmung“, war auch Max Hoff die Vorfreude kurz vor der Abreise von der Duisburger Wedau deutlich anzumerken.

Max Hoff geht wie schon bei den Weltcups im 1.000m-Zweierkajak mit dem Berliner Jacob Schopf an den Start, seinem 16 Jahre jüngeren Verbandspartner. Der war gerade 10 Jahre alt, als Max Hoff 2009 seinen ersten WM-Titel feierte – und so zum großen Vorbild wurde. Nun sitzen beide in dem schon oft betitelten „Zwei-Generationenboot“. Was bestens funktioniert. „Jacobs jugendliche Frische tut gut; daneben ist er aber auch richtig fokussiert. Und er hat ein Riesenpotential, ist ein ebenso starker Mannschaftsbootfahrer. Es passt auf jeden Fall gut zusammen“, beschreibt Max Hoff.

Im Vorjahr war Max Hoff noch mit dem Berliner Marcus Groß im 1.000m-Zweier Weltmeister geworden, der aber bei den nationalen Sichtungen gesundheitlich angeschlagen nicht punkten konnte. Und gerade erst noch auf den WM-Zug aufgespringen konnte und nun in Szeged im nicht-olympischen 500m-Zweier zum Einsatz kommt. „Ich freue mich sehr für Marcus, dass es mit der WM noch geklappt hat und habe großen Respekt vor ihm, wie er mit der Situation umgegangen ist“, gibt Max Hoff einen kleinen Einblick in das Sportlerleben.

Nun tritt er also mit Jacob Schopf bei der WM an – äußerst ambitioniert wie die bisherigen Weltcuperfolge mit einem Sieg und einem zweiten Platz untermauern. „Jacob und ich haben bei den Sichtungen ja je einen Einer gewonnen, da konnte man schon davon ausgehen, dass im Zweier kein Mist herauskommt“.

In Szeged sieht sich das Duo einem riesigen Starterfeld von 45 Zweiern gegenüber; „Das stürzen sich in diesem Jahr viele drauf!“ Der Zweier läuft, beide sind gut drauf, das betonen Max und Jacob in der letzten Vorbereitung in Duisburg. „Soweit ist alles o.k.. Vorrangiges Ziel ist natürlich, den Quotenplatz für Olympia zu erreichen, aber wir möchten natürlich auch um eine Medaille fahren. Wenn wir da vorne mitfahren wollen, müssen wir natürlich schon so manche Gegner schlagen – die und aber auch“, erklärt Max schmunzelnd. Um dann das ganz große Ziel zu ergänzen: „Wir haben durchaus Respekt vor den anderen, aber auch viel Selbstvertrauen. Weltmeister zu werden und den Titel zu verteidigen, wäre einfach mega cool!“.

Das sieht auch Max Rendschmidt so, der als Schlagmann mit dem 500m-Vierer in die Rennen geht. Als Favoritenboot zudem, denn kein anderer Vierer kann in den letzten drei Jahren diese Erfolgsbilanz vorweisen.

„Ja ich bin supergespannt auf die WM. Nach den Vorankündigungen sollen ja noch mal viel mehr Zuschauer für eine einmalige Stimmung sorgen. Das wird auf jeden Fall ein Kanu-Fest“. Die Vorbelastung in Duisburg ist auch für den Vierer gut gelaufen; noch waren Max Rendschmidt, Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Potsdam) vor der Abreise noch etwas müde vom Trainingslager. Aber das ist normal, bis zu dem Finale am Sonntag sollten alle auf den Punkt fit sein. Dann kann das Unternehmen Titelverteidigung beginnen. „Es wird auf jeden Fall sehr eng, das haben alle Rennen bislang gezeigt. Erst einmal gilt es natürlich auch für uns, die Quotenplätze einzufahren. Dann um eine Medaille zu kämpfen – und letztlich möglichst den WM-Titel zu verteidigen. Ich lass mich überraschen und werde auf jeden Fall alles geben“, scheut sich auch Max Rendschmidt nicht vor einer klaren Ansage. Gerade auf ihm liegt als Schlagmann eine große Verantwortung. Da heißt es, sich nicht verrückt machen zu lassen, cool zu bleiben. Eine Aufgabe, die Max Rendschmidt mag und beherrscht.

Mit Max Hoff (1.000m-Zweier), Max Rendschmidt (500m-Vierer), Tobias-Pascal Schultz (1.000m-Vierer) und Caroline Arft (500m-Vierer) gehen somit gleich vier Aktive der KG Essen in der „Höhle der Löwen“ von Szeged an den Start; alle mit realistischen Chancen, bei der Vergabe der Medaillen ein Wörtchen mitreden zu können.

Zum Abschluss der WM geht Max Hoff noch im 5.000m-Langstreckenrennen an den Start. „Aber daran denke ich noch nicht; erst einmal muss zwei Stunden vorher der Zweier über die Strecke rutschen“.

Es wird also heiß hergehen in Szeged – unter der ungarischen Sonne und auf dem Wasser. Cool wäre da die ein oder andere WM-Medaille!

Zeitplan:

Mittwoch: Vorrennen (u.a. mit KIV 1.000m);
Donnerstag: Vorrennen (u.a. mit KIV 500m Damen und Herren);
Freitag: Vormittag (Vorrennen u.a. mit KII 1.000m); ab 14.30 Finals (u.a. KIV Herren 1.000m);
Samstag: Finals (ohne Essener Beteiligugn),
Sonntag: Finals Mit KIV Herren und Damen und KII 1.000m

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Bundesnachwuchstrainer, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Junioren im DKV und der Kajak-Damen im LKV, Leitung Talentzentrum, –sichtung und –förderung im Landesprogramm des LKV-NW, Vereinstrainer der Kajak-Damen LK, Trainer bei der KGE seit 2004

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Landestrainer des LKV-NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im LKV und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014

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Duale Studentin beim DKV, zur Trainerausbildung seit 2018 bei der KGE, Derzeitig im Bereich Schüler A und Jugend tätig, sowie bei der Talentsichtung und Aushilfe bei den Schüler B

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