Freitag, 23 Juli 2021

KGE-Asse stellen Weichen

  • Kategorie: Nationale Veranstaltungen
  • Veröffentlicht: Freitag, 16. April 2021 19:46
  • Geschrieben von Ute Freise

Bei der ersten von zwei Verbandssichtungen konnten sich die Kanuten der KGE mit mehreren Finalplatzierungen in Position bringen

So kalt die Luft über der Duisburger Wedau am Wochenende auch war, so heiß ging es auf dem Wasser zu. Das Rennen um die Nationalmannschaftsplätze und speziell Olympiateilnehme wurde mit der ersten von zwei Verbandssichtungen eröffnet. Wie erwartet, ging es mehr als spannend zu bei der ersten Weichenstellung der Saison, die wie Trainer Robert Berger es am Ende heiser auf den Punkt brachte, geprägt war von viel Kampf und auch kältebedingtem Krampf beim ersten Aufeinandertreffen nach vielen Monaten der Wettkampfabstinenz.

Mittendrin im Geschehen natürlich auch die KGE-Kanuten, die sich mit ihren Leistungsträgern gut vorbereitet präsentierten und in aussichtsreiche Positionen für den weiteren Saisonverlauf bringen konnten.

Für das A-Finale über 1.000m konnten sich gleich drei KGE-Herren qualifizieren. Hinter den beiden Potsdamern Jacob Schopf und Martin Hiller war es Tobias-Pascal Schultz, der Grund zu jubeln hatte. Stand es im Zwischenlauf mit einer Finalteilnahme noch auf Messers Schneide, haute er auf der günstigen Außenbahn dann einen raus und schob sich noch knapp vor Max Hoff. „Ja, natürlich bin ich mit diesem Rennen und auch meiner A-Finalteilnahme über 250m sehr zufrieden. Der Start in die Saison ist somit erst einmal gelungen. Die ersten Rennen sind ja immer mit viel Druck für alle verbunden, weil es direkt um eine Quali geht. Jetzt ist die Ausgangslage aber ganz gut und ich hoffe, dass es in zwei Wochen ebenso läuft“.

Nur knapp hinter ihm hatte Max Hoff einmal mehr unter Beweis gestellt, dass mit ihm zu rechnen ist. „Es war ein solides Rennen; aber so ganz zufrieden bin ich nicht, denn ich kann es besser“, kommentierte der Mittelstreckenspezialist später. „Ich habe mich in der Vorbereitung vielleicht zu sehr auf die auch geforderten 250m konzentriert, weil ich die nicht ganz vermasseln wollte. Darunter haben wohl dann die 1.000m gelitten. Da habe ich schon den Anspruch, mich als zweiter hinter Jacob Schopf zu behaupten. Das ist mein Ziel in zwei Wochen; und dann fallen die 250m auch weg“.

Max Rendschmidt zeigte sich sehr zu-frieden mit dem WochenendeAls sechster war Max Rendschmidt über 1.000m ins Ziel gekommen und hatte zudem auf der 250m-Distanz unter den Mittelstrecklern einen hervorragenden zweiten Platz belegt. Und so zeigte er sich mit dem Wochenende insgesamt sehr zufrieden. „Ja, die 1.000m waren sehr o.k.; und über die 250m, die ja näher an der Wettkampfstrecke von 500m liegen, ist es sehr gut gelaufen. Natürlich geht es auch noch ein bisschen besser. Und so hoffe ich, mich zur zweiten Sichtung weiter steigern zu können und die anderen etwas mehr ärgern zu können“, versprach Max Rendschmidt schmunzelnd Lust auf mehr.

Ansprechende Leistungen boten in den B-Finals dann Nico Paufler, Yannik Pflugfelder und Tim Dietzler an; noch nicht ganz an sein Leistungsvermögen heran kam im Sprint Ferdinand Dittmar.

Gespannt war man aus Essener Sicht dann auch auf das Abschneiden von Canadier-Fahrer Tomasz Wylenzek, der am Ende hin und hergerissen war von seinem Abschneiden. Nach eigenem Bekunden hatte er in der zurückliegenden Zeit nur selten ein solches 250m-Rennen gefahren, bei dem er so gar nicht in Fahrt gekommen war und was ihn zunächst verunsichert hatte. Über 1.000m konnte er sich dann aber steigern und ins A-Finale vorfahren und siebter werden.

Licht und Schatten lagen dann im Damenbereich dicht beieinander. Hier wollte Caroline Arft nach ihrer langwierigen Verletzung im Vorjahr wieder voll angreifen. Nach Platz sechs über 250m musste sie dann aber am Folgetag passen. Nach Magen-Darm-Problemen in der Nacht blieb kein anderer Weg als den Start abzusagen. „Ich habe wohl etwas Falsches gegessen und die Nacht im Bad verbracht. Das ist natürlich schade, aber ich werde in zwei Wochen wieder angreifen und meine Leistung zeigen“, zeigte sich Caro Arft durchaus zuversichtlich.

Durchaus zufrieden mit sich konnte Katharina Köther sein. Auf der kurzen Strecke siegte sie im B-Finale und erkämpfte sich über 500m im A-Finale den siebten Platz.

Unsere Trainer

Robert Berger

Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse, Trainer bei der KGE seit 1993

Mirko Wojdowski

Landestrainer des Landes Kanu-Verband NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im Landes Kanu-Verband NRW und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014.

Joaquin Delgado

Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen der Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Vereinstrainer der Damen Junioren- und Leistungsklasse, Übungsleiter der Vereins-Fitnessgruppe, Trainer bei der KG Essen seit 2012

Marcel Böhm

Vereinstrainer der Schüler A, Trainer bei der KGE seit 2005

Annika Gierig

Disziplingruppentrainerin der Schüler im Landes Kanu-Verband NRW, Leitung Talentzentrum, -sichtung und –förderung im Landesprogramm des Landes Kanu-Verband NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B, Anfänger Trainerin bei der KG Essen seit 2014

Anne Paeger

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2011

Andreas Lamken

Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2014

Sara Steinbrink

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2017

Benedikt Steinbrink

Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2019

Roisin Schmidt

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2019

Felix Nitz

Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2019

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