Samstag, 28 März 2020

2 x Bronze für Wylenzek im Einer und Vierer; Ems verpasst im Zweier Finale

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An Spannung mangelte es wahrlich nicht am letzten Wochenende bei den Kanu-Europameisterschaften im nordspanischen Trasona. Und auch das Team des Deutschen Kanu-Verbandes mischte mehr als kräftig mit bei diesem kontinentalen Meisterschaften. Mit zwei Bronzemedaillen im Gepäck konnte dabei Tomasz Wylenzek die Heimreise nach Essen antreten; nicht zufrieden waren am Ende allerdings Jonas Ems und auch Eef de Groot (für die Niederlande am Start). Tomasz Wylenzek bestritt auf dem "Ria de Aviles" seinen dritten internationalen Einsatz im Einercanadier über 500m. Und man durfte durchaus gespannt sein, wie er sich verkaufen konnte, nachdem er bei den beiden diesjährigen Weltcups aufs Treppchen gefahren war. "Ich denke, für Tomek ist im Finale einiges drin, auch wenn die Vorbereitung nicht voll auf diese EM ausgerichtet war. Eine Medaille wäre schon schön " , war vor Ort auch KGE-Trainer Robert Berger mehr als gespannt. Im Ziel war Tomek dann zunächst Enttäuschung anzumerken, kam er doch auf dem undankbaren vierten Platz ein. Dann aber wurde der vor ihm einfahrende Russe Ilya Shtokalov mit einem zu leichten Boot disqualifiziert und Tomek als Dritter zur Siegerehrung gerufen. "Natürlich wäre ich lieber Dritter ohne Disqualifikation eines anderen geworden; aber so sind nun mal die Regeln. Und mit etwas Abstand freue ich mich sehr über meine dritte internationale Einermedaille bei meinem erst dritten Einsatz. Das hätte ich zu Jahresbeginn nicht gedacht. Ich habe heute das Beste rausgeholt. Bei der Ankunft hier noch ziemlich müde, lief es von Tag zu Tag besser. Aber dieser Linksfahrerwind heute hat mich als Rechtsfahrer echt geschafft. Vor mir lagen am Ende auch zwei Linksfahrer. Bei 400m hatte ich vom vielen Steuern bei den Wellen so harte Arme und mir dann noch einen kleinen Wackler eingefangen. Da ist mir richtig warm geworden, weil ich dachte, ich liege jetzt drin" , beschrieb Tomek später das EM-Finale. Über eine Bronzemedaille hatte sich Tomasz Wylenzek zuvor schon im Vierercanadier mit Schlagmann Chris Wend (Magdeburg), Tomasz Wylenzek, Ronald Verch (Potsdam) und Erik Rebstock (Neubrandenburg) über 1.000m gefreut. Vom Start an lag das Team mit auf Medaillenkurs; eine Position, die dieses erstmals zusammen fahrende Quartett hinter Russland und Weißrussland bis ins Ziel verteidigen konnte. "Für mich war es ein nahezu optimales Rennen. Zudem war es nicht einfach, nach Jahren des Zweierfahrens und der Konzentration in diesem Jahr auf den Einer wieder auf einen anderen Schlagmann einzustellen. Meine erste internationale Meisterschaftsmedaille im Vierer!" , kommentierte Tomek nach der Siegerehrung. Total enttäuscht war Jonas Ems am Ende der Vorrennen über 200m. Mit seinem erstmaligen Partner Sören Schust (Magdeburg) hatte er im 200m-Zweierkajak das EM-Finale verpasst. Letztendlich hatte dieses erst seit gut einer Woche zusammen trainierende Boot keine Chance, sich gegen die eingefahrenen Sprintspezialisten zu behaupten. "Es lief zwar von Einheit zu Einheit besser, hat aber am Ende leider nicht gereicht. Wir haben alles gegeben" , so Jonas Ems. "Noch ist es uns nicht gelungen, aus dem zweit- und drittschnellsten deutschen Einerfahrer auch einen schnellen Zweier zu formieren. Somit sind wir in Richtung WM weiter auf der Suche nach einen geeigneten Mannschaftsboot, das auf der WM bestehen kann. Da gibt es nun noch mehrere Varianten; da müssen wir mal schauen, was am besten geht" , kommentierte am Rande der Chef-Bundestrainer des Deutschen Kanu-Verbandes, Reiner Kießler, nach den weiteren Chancen für Jonas Ems befragt. Bei dieser Suche wird auf jeden Fall Jonas Ems eine wichtige Rolle spielen, der darüber hinaus fest für die WM-Staffel eingeplant ist, die bei der EM nicht im Programm stand. Unter keinem guten Stern stand die Europameisterschaft für Eef de Groot, die für die Niederlande an den Start gegangen war. Sie hatte letztendlich auf einen Einsatz über 1.000m verzichtet, um sich ganz auf die 500m- und 200m-Strecke zu konzentrieren. Doch zu stark erwies sich an diesem Wochenende die europäische Konkurrenz für Eef. Über beide Strecken erreichte sie das Finale nicht. "So ist der Sport: Auch wenn Jonas und Eef ihre persönlichen Ziele nicht erreichten, war es schön, die beiden Bronzemedaillen von Tomasz hier vor Ort mitzuerleben" , bilanzierte KGE-Club-Manager Heino Terporten abschließend.

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Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse, Trainer bei der KGE seit 1993

Mirko Wojdowski

Landestrainer des Landes Kanu-Verband NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im Landes Kanu-Verband NRW und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014.

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Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen der Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Vereinstrainer der Damen Junioren- und Leistungsklasse, Übungsleiter der Vereins-Fitnessgruppe, Trainer bei der KG Essen seit 2012

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Duale Studentin beim DKV, zur Trainerausbildung seit 2018 bei der KGE, Derzeitig im Bereich Schüler A und Jugend tätig, sowie bei der Talentsichtung und Aushilfe bei den Schüler B

Marcel Böhm

Vereinstrainer der Schüler A, Trainer bei der KGE seit 2005

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Disziplingruppentrainerin der Schüler im Landes Kanu-Verband NRW, Leitung Talentzentrum, -sichtung und –förderung im Landesprogramm des Landes Kanu-Verband NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B, Anfänger Trainerin bei der KG Essen seit 2014

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Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2014

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