Freitag, 07 August 2020

KGE-Asse mit „Normalität in Anführungszeichen“ zur ersten Verbands-Leistungsüberprüfung

  • Kategorie: Nationale Veranstaltungen
  • Veröffentlicht: Freitag, 03. Juli 2020 08:04
  • Geschrieben von Super User

Die Wettkampfsaison - speziell die Olympia-Saison – trotz Corona-Zeit so normal wie möglich nach zu gestalten - das ist der Plan des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) und der KGE-Aktiven. Und so steht an diesem Samstag die erste Leistungsüberprüfung an.

Nach Beginn der Corona-Pandemie und damit verbundener ersten drastischen Einschränkungen im Trainingsbetrieb hat der Leistungssport schrittweise die Möglichkeit erhalten, sich einer Normalität anzunähern. Hinter Max Hoff, Max Rendschmidt & Co. liegen nun bereits zwei Trainingslager mit der Nationalmannschaft in Kienbaum, dem Aushänge-Trainingszentrum bundesweit vor den Toren Berlins).

„Wir wollten die ursprünglich normal geplante Saison so gut wie möglich kopieren. Und waren dann die ersten, die wieder nach Kienbaum konnten. Das war erst einmal sehr gut. Und wir haben uns mehr als sicher gefühlt. Aber es war auch nicht das Kienbaum, das wir kennen. Das Trainingslager-Flair fehlte“, bekräftigt auch Arndt Hanisch, Bundestrainer des DKV.

„Eine gute Möglichkeit zu trainieren, aber auch eine Normalität in Anführungszeichen“, erklärt Max Rendschmidt anschließend schmunzelnd. „Unabhängig davon, dass nun die internationalen Qualifikationen schon hinter uns liegen würden und das Olympia-Team bekannt wäre, versuchen wir nun, Training und Trainingslager so normal wie irgend möglich durchzuführen. Dies natürlich im Hinblick und mit Fokus auf die ins nächste Jahr verschobenen Olympischen Spiele in Tokyo. Und daran möchten wir, möchte ich natürlich teilnehmen, erfolgreich teilnehmen“, bekräftigt Rendschmidt.

„Desinfizieren“ und „Abstand halten“ wurde wie überall natürlich auch in Kienbaum groß geschrieben. Vier Trainingseinheiten täglich standen für Max Rendschmidt und aus Essener Sicht Max Hoff und Tobi Schultz auf dem Plan. Paddeln in Zweiergruppen mit viel Abstand, Training im Kraftraum nur in unterschiedlichen Kleingruppen usw, usw. „Der gravierendste Unterschied aber zeigte sich für mich fast beim Essen. Die großen Tische –sonst mit 10 Sportlern besetzt- durften nun nur von drei Sportlern mit entsprechendem Abstand besetzt werden. Da, wo sonst reges Treiben von Sportlern unterschiedlicher Sportarten herrschte und viel gequatscht wurde, war nun Stille“, beschreibt Max Rendschmidt. Umgebaut wurden auch die Doppelzimmer zu Einzelzimmern. Eine Veränderung, die Rendschmidt wieder nicht so betraf, wie er lachend kommentierte. „Da ich wohl ziemlich laut schlafe, hatte ich zuvor auch meistens ein Einzelzimmer“.

 

Aus sportlicher Sicht verlief das Trainingslager für alle drei Essener Top-Kajak-Herren Max Rendschmidt, Max Hoff und Tobias-Pascal Schultz erst einmal erfolgreich. „Wir haben gute Einstiegs-Stufentests hingelegt. Das zeigt, dass wir auch zuvor gut gearbeitet haben trotz der ungewohnten Bedingungen“, so Rendschmidt. Alle nehmen die Herausforderung einer verschobenen Olympia-Vorbereitung an.

So gilt es, den Blick auf die weitere Planung zu richten in Richtung Tokyo 2021. Max Rendschmidt hatte schon vor Wochen deutlich gemacht „wir alle und ich warten auf ein „GO“ – das ist der Weg!“

Und so steht an diesem Samstag endlich auch für Rendschmidt der nächste Schritt der „Normalität in Anführungszeichen“ auf der Duisburger Wedau an: die erste interne Leistungsüberprüfung des DKV. Bedingt durch die aktuellen Vorgaben allerdings nur für den Kreis der absoluten Spitzen-Kader-Athleten. Nahezu alle aktuellen Olympiakader – d.h. das „Who is Who“ der deutschen Kanuszene- sowie Perspektivkader und wenige Zumeldungen sind dabei. Es ist somit ausdrücklich nicht die sonst zum Jahresauftakt stattfindende „Rangliste“, sehr wohl aber eine nicht zu unterschätzende Leistungsüberprüfung. Sicher mit Aufschlüssen, wie bislang trainiert werden konnte und trainiert wurde; sicher mit dem Ziel, Ausrufungszeichen zu setzten!

Aus KGE-Sicht finden sich da in der Starterliste die renommierten Namen von Max Hoff, Max Rendschmidt und Tobias-Pascal Schultz, die sich natürlich gut in Szene setzen und ihre Ambitionen für das kommende Jahr schon jetzt untermauern wollen.

Bei den Damen ist es dann die U23-WM-Teilnehmerin des Vorjahres Katharina Köther, die gegen die starke nationale Konkurrenz antritt. Nicht dabei ist jedoch krankheitsbedingt Caroline Arft.

Und – als eine der Zumeldungen wurde auch Canadier-Fahrer Tomasz Wylenzek von Verbandsseite akzeptiert, der ja bekanntlich nach seinen größten sportlichen Erfolgen (Olympiasieg 2004 und Olympia-Silber und Bronze 2008) sich noch einmal der Herausforderung stellen möchte.

„Auch wir am Bundesstützpunkt Essen befinden uns immer noch zwischen Baum und Borke und versuchen, den ursprünglichen Jahresrhythmus beizubehalten, den wir ansonsten in der regulären Wettkampfsaison hätten. Das ist natürlich schon ganz anders. Normalerweise würde die Wettkampfsaison schon fast hinter uns liegen; die Olympischen Spiele fänden in wenigen Wochen statt. Nun steht in Duisburg der erste wettkampfähnliche Event an. Das ist schon komisch! Aber zugleich die erste Möglichkeit dieses Jahres, unter Wettkampfbedingungen und mit entsprechender Konkurrenz gegeneinander anzutreten. Aber auch mit und in einem abgesperrten Terrain; d.h. ohne Zuschauer, ohne Fans. Wie sich da alle Top-Kanuten präsentieren und motivieren können, wird man am Samstag sehen“, ist sicher nicht nur Robert Berger (Herrentrainer am Essener Bundesstützpunk), gespannt, was es für ihn am Samstag an der Wedau zu sehen gibt.

  • Nur zwei Wochen später ist dann verbandsseitig die zweite Leistungsüberprüfung geplant;
  • Anfang August könnte dann eine dritte Leistungsüberprüfung anstehen; gekoppelt mit einer Deutschen Einer-Meisterschaft in der Leistungsklasse und der Junioren.
  • Auch eine WM- oder Weltcup-ähnliche Veranstaltung in Szeged/Ungarn ist geplant, aber noch nicht in trockenen Tüchern
  • Letztendlich alles Termine, die abhängig sind von der jeweils aktuellen Situation im Zuge der Corona-Pandemie

Unsere Trainer

Robert Berger

Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse, Trainer bei der KGE seit 1993

Mirko Wojdowski

Landestrainer des Landes Kanu-Verband NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im Landes Kanu-Verband NRW und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014.

Joaquin Delgado

Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen der Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Vereinstrainer der Damen Junioren- und Leistungsklasse, Übungsleiter der Vereins-Fitnessgruppe, Trainer bei der KG Essen seit 2012

Sina Schrader

Duale Studentin beim DKV, zur Trainerausbildung seit 2018 bei der KGE, Derzeitig im Bereich Schüler A und Jugend tätig, sowie bei der Talentsichtung und Aushilfe bei den Schüler B

Marcel Böhm

Vereinstrainer der Schüler A, Trainer bei der KGE seit 2005

Annika Gierig

Disziplingruppentrainerin der Schüler im Landes Kanu-Verband NRW, Leitung Talentzentrum, -sichtung und –förderung im Landesprogramm des Landes Kanu-Verband NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B, Anfänger Trainerin bei der KG Essen seit 2014

Anne Paeger

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2011

Andreas Lamken

Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2014

Sara Steinbrink

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2017

Benedikt Steinbrink

Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2019

Roisin Schmidt

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2019

Felix Nitz

Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2019

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