Donnerstag, 02 April 2020

Ems fährt mit perfektem Rennen zum Titel; Wylenzek jubelt über Bronze

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"Eigentlich ein Tag zum Gewinnen" , hatte Jonas Ems am frühen Samstagmorgen eine Stunde vor dem 200m-DM-Finale beim Einfahren gedacht. Direkt beim Aufstehen fühlte er sich "bombenfit" , keine Spur von Müdigkeit. Und es sollte tatsächlich sein Tag werden bei der zweiten Verbandssichtung und Deutschen Einermeisterschaften in den olympischen Kanurennsportdisziplinen der Leistungsklasse. Denn es folgte ein perfektes Rennen im 200m-Einerfinale mit dem Gewinn des Deutschen Meistertitels. "Es hat einfach vom Start an alles gepasst. So hat sich das verstärkte Start- und Sprinttraining mit meinem Trainer Robert Berger in den letzten Wochen voll ausgezahlt. Ronald Rauhe konnte mir nicht wie sonst wegfahren; das war immens wichtig für mich. Schon kurz vor dem Ziel war ich mir sicher, dass ich es habe. Aber natürlich bin ich voll durchgehämmert; schließlich ist der Zielssprung von Ronny nicht zu unterschätzen" , beschrieb Jonas Ems später seine Empfindungen während des Rennens. Und hatte auf der Ziellinie sofort nach rechts auf den direkt neben ihm fahrenden Potsdamer geblickt, bevor er dann die Faust zur Siegerpose ballte. Jonas Ems hatte mit dem Potsdamer Ronald Rauhe, dem amtierenden Weltmeister und Deutschen Meister, der gerne seinen 54. DM-Titel gewonnen hätte, eine Neuauflage des seit 2007 währenden Duells ausgetragen, das kein anderer ernsthaft gefährden konnte. Dieses Mal aber war es wieder Jonas Ems, der im Ziel die Bootsspitze vorn hatte. "Das ist natürlich ein wahnsinnig schönes Gefühl, wieder Deutscher Meister zu werden. In diesem Rhythmus kann es ruhig weiter gehen" , so Jonas Ems schmunzelnd. Danach würde dann im nächsten Jahr wieder der Potsdamer vorne liegen, 2012 im Olympiajahr aber wieder Jonas Ems. So gut gelaunt und selbstbewusst, wie sich Jonas nach dem Titelgewinn präsentierte, hätte er auch gar nicht das "falsche" Trikot gebraucht. Auf dem Weg zum Start hatte bemerkt, dass er ein altes Exemplar anhatte (ohne die aktuellen Sponsoren-Logos). "Ich habe noch überlegt, zurückzufahren, bin dann aber doch lieber direkt zum Start und habe mich die ganze Zeit darüber geärgert, dass es passiert ist. So wie ich bei meinem WM-Titel 2007 auch nicht korrekt gekleidet war. Vielleicht brauche ich diesen Stress, der mich ablenkt und nicht zuviel über das Rennen grübeln lässt" , erzählte der frischgebackene Meister schmunzelnd. Nach einer, als Vierter im 200m-Canadier-Finale knapp verpassten Medaille, war auch für Tomasz Wylenzek nach dem 1.000m-Finale die Welt wieder in Ordnung. Er kämpfte sich durch im stark besetzten Feld und sicherte sich hinter dem WM-Bronzemedaillen-gewinner und Titelverteidiger Sebastian Brendel/Potsdam und dem Vierer-Weltmeister Ronald Verch/Potsdam die Bronzemedaille. "Ich bin jetzt total glücklich. Auch als vierter wäre ich zufrieden gewesen, denn es war ein gutes Rennen. Um so besser mit Medaille, wenn auch nur 3/100 Sekunden vor dem Vierten. Nachdem ich in den letzten Jahren fast nur Zweier gefahren bin und bei der ersten Sichtung krankheitsbedingt passen musste, war ich mit nicht sicher, wo ich stehe. Dieses Ergebnis tut sehr gut. Das habe ich echt gebraucht, zu sehen, dass ich auch im Einer vorne mitfahren kann" , strahlte "Tomek" . Mit diesem Ergebnis hatte er sich zudem als der beste Fahrer auf der rechten Schlagseite erwiesen. Nur um 22/100 Sekunden an der Bronzemedaille vorbei gefahren war im 500m-Meisterrennen der Damen Friederike Leue. Die mit dieser Leistung aber eine Empfehlung für weitere Einsätze abgegeben haben dürfte. Zudem belegte sie über 200m den 11. Rang. Als achte kam über beide Strecken Eef de Groot ein. Nicht zufrieden war hingegen Norman Zahm als neunter im 1.000m-Einer-A- und Torben Fröse als achter des B-Finals. David Schmude punktete als 11. Hier gilt es nun die endgültige Auswertung der Ranglisten abzuwarten. Klasse wieder die Vorstellung der KGE-Junioren Matthias Krost und Theresa Klein. In den 200m-Finals belegten sie den zweiten bzw. dritten Platz und sind heiße Kandidaten für die Junioren-EM in Moskau. Die Ergebnisse der übrigen Sichtungsrennen auf den nicht-olympischen Strecken am Sonntagnachmittag sowie die Entscheidung des Trainerrates des Deutschen Kanu-Verbandes folgen in der nächsten Ausgabe.

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Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse, Trainer bei der KGE seit 1993

Mirko Wojdowski

Landestrainer des Landes Kanu-Verband NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im Landes Kanu-Verband NRW und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014.

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Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen der Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Vereinstrainer der Damen Junioren- und Leistungsklasse, Übungsleiter der Vereins-Fitnessgruppe, Trainer bei der KG Essen seit 2012

Sina Schrader

Duale Studentin beim DKV, zur Trainerausbildung seit 2018 bei der KGE, Derzeitig im Bereich Schüler A und Jugend tätig, sowie bei der Talentsichtung und Aushilfe bei den Schüler B

Marcel Böhm

Vereinstrainer der Schüler A, Trainer bei der KGE seit 2005

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Disziplingruppentrainerin der Schüler im Landes Kanu-Verband NRW, Leitung Talentzentrum, -sichtung und –förderung im Landesprogramm des Landes Kanu-Verband NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B, Anfänger Trainerin bei der KG Essen seit 2014

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Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2014

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