Donnerstag, 20 Februar 2020

Saisonvorbereitung läuft auf Hochtouren

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6 KGEer mit Verband nach Kalifornien Die Reisewelle rollt: Kalifornien und Florida in den USA, St. Moritz in der Schweiz und Sevilla in Spanien. Das, was sich anhört wie Angebote eines Reisebüros, sind die Stationen der Essener Spitzenkanuten im Rahmen der intensiven Vorbereitung auf die anstehende Saison. Die de facto bereits auf Hochtouren läuft. Dem Winter hierzulande immer mal wieder entfliehen, lautete und lautet die Devise der KGE-Asse, um das immense Pensum des Wassertrainings in den Wintermonaten optimal zu absolvieren. Denn schon Mitte April steht die erste Verbandssichtung im Hinblick auf die internationalen Saisonhöhepunkte (EM in Brandenburg und WM in Moskau) auf dem Programm. Und bis dahin sollte "so mancher" Wasserkilometer hinter den ambitionierten Paddlern liegen. Wassertraining hierzulande ist aber ab November kein Zuckerschlecken; Minustemperaturen und häufig vorkommender ungünstiger und starker Wind sind da wahre Störfaktoren. So war auch der Weltmeister und frischgebackene Essener Sportler des Jahres Max Hoff schon im November/Dezember vergangenen Jahres vier Wochen in Kalifornien. Gut 800 Paddelkilometer standen da auf dem Programm, ergänzt von Trainingseinheiten im Kraftraum. Den drei bis vier Einheiten am Tag standen allein zwei freie Tage gegenüber. Ein hartes Pensum, das sich so störungsfrei nur in sommerlichen Gefilden absolvieren lässt. "Und bis zur Sichtung sollten noch rund 3.000 Kilometer hinzu kommen" erklärt Max Hoff. Während Hoff in Kalifornien war, weilten zeitgleich Fabian Kux und Kai Spenner mit Trainer Arndt Hanisch übrigens in Florida. Anfang diesen Jahres ging es dann auch für Zweierweltmeister Max Rendschmidt (der zuvor im zweiten Ausbildungsblock der Bundespolizei in Kienbaum trainierte), Max Hoff, Fabian Kux und auch Anna Kowald mit dem Deutschen Kanu-Verband für zwei Wochen ins Ski-Langlauf-Trainingslager nach St. Moritz, um noch einmal abseits des Bootes Kondition zu tanken. Eine Maßnahme, die für Max Hoff unter keinem guten Stern stand. Denn kurz vor Ende des Trainingslagers stürzte er unglücklich und fiel auf den Ski eines Trainingspartners, "der offensichtlich ganz gut geschliffen war" , wie Max es später mit Galgenhumor formulierte. Denn die Sehne des Zeigefingers der rechten Hand war nahezu durchtrennt. Es folgte vor Ort eine OP und "Optimale Versorgung" im noblen Krankenhaus von St. Moritz. Sowie eine Gipsschiene und verordnete Ruhe für die Hand. Eine große Herausforderung für den trainingsfleißigen Weltmeister. "Ruhe, das ist nichts für mich" fieberte er dem Genesungsprozess entgegen, der sich dann auch planmäßig einstellte. Die Fäden sind gezogen und nur noch eine kleine Schiene am Finger vorhanden. Die ersten Einheiten im Kraftraum und auf dem Paddelergometer liegen schon hinter Max Hoff, wie auch das nächste Warmwassertrainingslager vor ihm liegt. Denn ab heute geht es mit dem Deutschen Kanu-Verband für drei Wochen erneut nach San Diego/Kalifornien. Dabei sind dann die A-Kaderathleten Max Hoff, Max Rendschmidt und Kai Spenner, die B-Kaderfahrer Fabian Kux und David Schmude. Und auch Tobias Bong hat eine Einladung vom Verband erhalten. "Von insgesamt 13 Teilnehmern kommen sechs aus Essen. Das spricht für unsere starke 1.000m-Flotte" , erklärte Kai Spenner kurz vor der Abreise. Und machte deutlich, dass es dieses erste große Aufeinandertreffen der gesamten Mittelstrecken-Elite in sich haben wird. Der Kampf um die WM-Plätze eröffnet. Ab kommender Woche geht es dann für die Sprinter mit dem Verband an die Ostküste Floridas; ebenso wie für verschiedenen Trainingsgruppen der KG Essen. Reiseziel ist Indian Horbour Beach im "Sunsinestate" der USA, seit nunmehr rund 20 Jahren die zweite Heimat der Essener Stützpunktkanuten. "Hier finden wir alles vor wie eigene Bootsflotte, Motorboot, Kraftstudio und gutes Wetter" , sind sich die Trainer Robert Berger, Christoph Steinkamp und Arndt Hanisch einig. Und im März wird es dann noch einmal mit dem Verband nach Sevilla/Spanien gehen, bevor die erste vorentscheidende Sichtung ansteht. Ein Riesenaufwand der Saisonvorbereitung mit rund 12 Wochen Auslands-Trainingslager speziell für Max Hoff. Aber gerade er weiß, "in einer Sommersportart wie Kanurennsport legen die Weltmeister die Grundlage im Winter" . Foto: Das Training auf dem Ergometer gehört nun erst einmal der Vergangenheit an. Auch für Max Hoff geht es nach einer Verletzung des Fingers mit ins Trainingslager nach Kalifornien.

Unsere Trainer

Robert Berger

Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren LK im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren LK, Trainer bei der KGE seit 1993

Christoph Steinkamp

Bundesnachwuchstrainer, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Junioren im DKV und der Kajak-Damen im LKV, Leitung Talentzentrum, –sichtung und –förderung im Landesprogramm des LKV-NW, Vereinstrainer der Kajak-Damen LK, Trainer bei der KGE seit 2004

Mirko Wojdowski

Landestrainer des LKV-NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im LKV und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014

Joaquin Delgado

• Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen Junioren im LKV-NRW und Vereinstrainer der Kajak-männlichen Jugend, Trainer bei der KGE seit 2012

Marcel Böhm

Vereinstrainer der Schüler A, Trainer bei der KGE seit 2005

Annika Gierig

Disziplingruppentrainerin der Schüler im LKV-NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B und Anfänger

Anne Paeger

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2011

Andreas Lamken

Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2014

Sara Sabeti

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2017

Sina Schrader

Duale Studentin beim DKV, zur Trainerausbildung seit 2018 bei der KGE, Derzeitig im Bereich Schüler A und Jugend tätig, sowie bei der Talentsichtung und Aushilfe bei den Schüler B

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