Sonntag, 15 Dezember 2019

Rio wir kommen

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Zwei Monate vor Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro/Brasilien kommen die deutschen Rennkanuten immer besser in Fahrt und haben Kurs auf Olympia genommen

"Ready set go" - "we fight for Gold" “ steht auf den Olympia-Fan-Shirts der deutschen Rennkanuten. Eine selbstbewusste Ansage, die durchaus Realitätsbezug hat. Alle vier Jahre lenkten sie bislang die Aufmerksamkeit verstärkt auf sich, vermochten sie doch die deutsche Medaillenbilanz bei Olympia deutlich aufzupolieren. Dass dies auch in Rio so sein könnte, unterstreichen nicht zuletzt die fünf Siege in 12 olympischen Bootsklassen beim Weltcup im tschechischen Racice vor einer Woche. "Das sind sehr erfreuliche Aussichten für Olympia" , bekräftigte nach dem Weltcup auch Thomas Konietzko, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes. Nach nationalen Sichtungen und den beiden Weltcups in Duisburg und Racice ist das Qualifikationsverfahren nun abgeschlossen “ der Rio-Kader steht. Insgesamt 11 Aktive schickt der DKV in die Olympischen Rennen. Darunter auch fünf Kajak-Herren - die beiden Aktiven der Kanusport-Gemeinschaft Essen, Max Hoff und Max Rendschmidt, sowie Marcus Groß (Berlin), Ronald Rauhe (Potsdam) und Tom Liebscher (Dresden). Nachdem Hoff, Rendschmidt und Groß schon beim Duisburger Heim-Weltcup die Olympia-Quali im ersten Anlauf schafften, nahmen Rauhe-Liebscher in Racice die Rio-Hürde. Für das Quintett nun der richtige Zeitpunkt, erstmals auch das Rio-Fan-Shirt zu präsentieren. "Bevor wir unsere Olympia-Quali nicht unter Dach und Fach hatten, wollten wir dies nicht" , so Ronald Rauhe. Die die Reise zum Zuckerhut mit Medaillenhoffnungen zu verbinden, ist nicht aus der Luft gegriffen. Max Hoff, der 33-jährige ehemalige Wildwasser-Weltmeister hat sich seit 2007 in der Rennsportszene als der stärkste deutsche 1.000m-Solist erwiesen; kann mehrere Weltcup-Gesamtsiege, WM-Titel und Olympia-Bronze in London auf seinem Konto verbuchen. Und stand bei den beiden diesjährigen Weltcups erneut auf dem Treppchen. Sein ganz großer Traum: Olympia-Gold. Dann steht Max Rendschmidt, der 22-jährige Youngster vor seinen ersten Spielen. Mit Marcus Groß (26) katapultierte er sich 2013 als Zweierweltmeister direkt an die Spitze. Auch im Vorjahr fuhr dieses Duo in Mailand den WM-Titel ein. Und lag unlängst beim Weltcup in Racice vorn. Beeindruckend, wie er in diesem Alter dabei die Aufgabe als Schlagmann löst. Neben den drei 1.000m-Spezialisten gehen dann die beiden 200m-Sprinter Ronald Rauhe und Tom Liebscher im Zweier an den Start. Für Routinier Rauhe (34) sind es dabei bereits die fünften Spiele. Gold, Silber und Bronze bei Olympia hat er schon gewonnen. Neben dem Zweier mit Liebscher wird er auch im Einer antreten, wie schon in London. Aber auch Hoff, Rendschmidt, Liebscher und Groß gehen neben ihren Spezialdisziplinen in Rio ein zweites Mal an den Start: im 1.000m-Viererkajak. Ein Einsatz, der sich fast zwangsweise ergeben hat. Denn durch bei der Vorjahres-WM verpasste zusätzliche Startplätze kann der DKV in diesem Jahr nur auf fünf Kajak-Herren zurückgreifen. "Aber da der Viererkajak das letzte der olympischen Herren-Rennen ist, war klar, dass wir nicht am Ufer stehen werden und zusehen, wie das Rennen die Strecke heruntergeht. Unser Schwerpunkt liegt weiterhin auf den Kleinbooten; aber den Vierer wollen wir alle fahren. Wir sollten eine schlagkräftige Truppe sein" , hatte Max Hoff schon zu Saisonbeginn verkündet. Und so sitzen in dem Flaggschiff nun die vier stärksten Kanuten, die der DKV zu bieten hat. Vom Papier her ein starkes Boot, aber würde es auch auf dem Wasser funktionieren. Die Antwort auf diese Frage gab es beim Weltcup in Racice, wo das Quartett nach nur einer Trainingseinheit erstmals ins Rennen ging. Max Rendschmidt wieder am Schlag, dann Tom Liebscher, der schon als Juniorenweltmeister bewiesen hat, dass er sprinten und 1.000m fahren kann, Max Hoff und Marcus Groß als Anschieber dahinter. Zwei Sekunden lagen die Vier im Ziel vor Australien (den Siegern des Duisburger Weltcups) und Tschechien. "Jetzt geht das Kopf-Kino bei den anderen los" , kommentierte schmunzelnd Ronald Rauhe am Ufer. Auch wenn Vier nach dem Finale betonten, dass es noch viel zu tun gibt und die Feinabstimmung im Boot noch fehlte, war ihnen anzumerken, wie viel Spaß dieses Boot macht und was da möglich ist. Test gelungen und Olympiamedaille nicht ausgeschlossen. Erleichterung natürlich auch bei den Verbands-Offiziellen. Nachdem der Herren-Vierer in den zurückliegenden Jahres zu den großen Sorgenkindern zählte, konnte Chef-Bundestrainer Reiner Kießler nun vermerken "Deutschland ist im Vierer wieder da und das freut uns" ."Dieses Boot ist für uns eine attraktive Zugabe am Ende der Spiele" , freut sich nicht nur Schlagmann Rendschmidt auf diesen Abschluss.

Alle fünf Kajak-Herren sind somit in Rio mit Doppelstarts dabei. Noch ist viel zu tun in den verbleibenden zwei Monaten, da kann viel passieren. Sich die Medaillen nur abzuholen, wäre ein Trugschluss. Aber wenn es gut läuft und im entscheidenden Moment die Tagesform stimmt, können alle in den Kampf um die Olympia-Medaillen eingreifen. Ready set go “ we fight for Gold!

Zwei Monate vor Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro/Brasilien kommen die deutschen Rennkanuten immer besser in Fahrt und haben Kurs auf Olympia genommen

"Ready set go" - "we fight for Gold" “ steht auf den Olympia-Fan-Shirts der deutschen Rennkanuten. Eine selbstbewusste Ansage, die durchaus Realitätsbezug hat. Alle vier Jahre lenkten sie bislang die Aufmerksamkeit verstärkt auf sich, vermochten sie doch die deutsche Medaillenbilanz bei Olympia deutlich aufzupolieren. Dass dies auch in Rio so sein könnte, unterstreichen nicht zuletzt die fünf Siege in 12 olympischen Bootsklassen beim Weltcup im tschechischen Racice vor einer Woche. "Das sind sehr erfreuliche Aussichten für Olympia" , bekräftigte nach dem Weltcup auch Thomas Konietzko, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes. Nach nationalen Sichtungen und den beiden Weltcups in Duisburg und Racice ist das Qualifikationsverfahren nun abgeschlossen “ der Rio-Kader steht. Insgesamt 11 Aktive schickt der DKV in die Olympischen Rennen. Darunter auch fünf Kajak-Herren - die beiden Aktiven der Kanusport-Gemeinschaft Essen, Max Hoff und Max Rendschmidt, sowie Marcus Groß (Berlin), Ronald Rauhe (Potsdam) und Tom Liebscher (Dresden). Nachdem Hoff, Rendschmidt und Groß schon beim Duisburger Heim-Weltcup die Olympia-Quali im ersten Anlauf schafften, nahmen Rauhe-Liebscher in Racice die Rio-Hürde. Für das Quintett nun der richtige Zeitpunkt, erstmals auch das Rio-Fan-Shirt zu präsentieren. "Bevor wir unsere Olympia-Quali nicht unter Dach und Fach hatten, wollten wir dies nicht" , so Ronald Rauhe. Die die Reise zum Zuckerhut mit Medaillenhoffnungen zu verbinden, ist nicht aus der Luft gegriffen. Max Hoff, der 33-jährige ehemalige Wildwasser-Weltmeister hat sich seit 2007 in der Rennsportszene als der stärkste deutsche 1.000m-Solist erwiesen; kann mehrere Weltcup-Gesamtsiege, WM-Titel und Olympia-Bronze in London auf seinem Konto verbuchen. Und stand bei den beiden diesjährigen Weltcups erneut auf dem Treppchen. Sein ganz großer Traum: Olympia-Gold. Dann steht Max Rendschmidt, der 22-jährige Youngster vor seinen ersten Spielen. Mit Marcus Groß (26) katapultierte er sich 2013 als Zweierweltmeister direkt an die Spitze. Auch im Vorjahr fuhr dieses Duo in Mailand den WM-Titel ein. Und lag unlängst beim Weltcup in Racice vorn. Beeindruckend, wie er in diesem Alter dabei die Aufgabe als Schlagmann löst. Neben den drei 1.000m-Spezialisten gehen dann die beiden 200m-Sprinter Ronald Rauhe und Tom Liebscher im Zweier an den Start. Für Routinier Rauhe (34) sind es dabei bereits die fünften Spiele. Gold, Silber und Bronze bei Olympia hat er schon gewonnen. Neben dem Zweier mit Liebscher wird er auch im Einer antreten, wie schon in London. Aber auch Hoff, Rendschmidt, Liebscher und Groß gehen neben ihren Spezialdisziplinen in Rio ein zweites Mal an den Start: im 1.000m-Viererkajak. Ein Einsatz, der sich fast zwangsweise ergeben hat. Denn durch bei der Vorjahres-WM verpasste zusätzliche Startplätze kann der DKV in diesem Jahr nur auf fünf Kajak-Herren zurückgreifen. "Aber da der Viererkajak das letzte der olympischen Herren-Rennen ist, war klar, dass wir nicht am Ufer stehen werden und zusehen, wie das Rennen die Strecke heruntergeht. Unser Schwerpunkt liegt weiterhin auf den Kleinbooten; aber den Vierer wollen wir alle fahren. Wir sollten eine schlagkräftige Truppe sein" , hatte Max Hoff schon zu Saisonbeginn verkündet. Und so sitzen in dem Flaggschiff nun die vier stärksten Kanuten, die der DKV zu bieten hat. Vom Papier her ein starkes Boot, aber würde es auch auf dem Wasser funktionieren. Die Antwort auf diese Frage gab es beim Weltcup in Racice, wo das Quartett nach nur einer Trainingseinheit erstmals ins Rennen ging. Max Rendschmidt wieder am Schlag, dann Tom Liebscher, der schon als Juniorenweltmeister bewiesen hat, dass er sprinten und 1.000m fahren kann, Max Hoff und Marcus Groß als Anschieber dahinter. Zwei Sekunden lagen die Vier im Ziel vor Australien (den Siegern des Duisburger Weltcups) und Tschechien. "Jetzt geht das Kopf-Kino bei den anderen los" , kommentierte schmunzelnd Ronald Rauhe am Ufer. Auch wenn Vier nach dem Finale betonten, dass es noch viel zu tun gibt und die Feinabstimmung im Boot noch fehlte, war ihnen anzumerken, wie viel Spaß dieses Boot macht und was da möglich ist. Test gelungen und Olympiamedaille nicht ausgeschlossen. Erleichterung natürlich auch bei den Verbands-Offiziellen. Nachdem der Herren-Vierer in den zurückliegenden Jahres zu den großen Sorgenkindern zählte, konnte Chef-Bundestrainer Reiner Kießler nun vermerken "Deutschland ist im Vierer wieder da und das freut uns" ."Dieses Boot ist für uns eine attraktive Zugabe am Ende der Spiele" , freut sich nicht nur Schlagmann Rendschmidt auf diesen Abschluss.

Alle fünf Kajak-Herren sind somit in Rio mit Doppelstarts dabei. Noch ist viel zu tun in den verbleibenden zwei Monaten, da kann viel passieren. Sich die Medaillen nur abzuholen, wäre ein Trugschluss. Aber wenn es gut läuft und im entscheidenden Moment die Tagesform stimmt, können alle in den Kampf um die Olympia-Medaillen eingreifen. Ready set go “ we fight for Gold!


Unsere Trainer

Robert Berger

Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren LK im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren LK, Trainer bei der KGE seit 1993

Christoph Steinkamp

Bundesnachwuchstrainer, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Junioren im DKV und der Kajak-Damen im LKV, Leitung Talentzentrum, –sichtung und –förderung im Landesprogramm des LKV-NW, Vereinstrainer der Kajak-Damen LK, Trainer bei der KGE seit 2004

Mirko Wojdowski

Landestrainer des LKV-NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im LKV und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014

Joaquin Delgado

• Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen Junioren im LKV-NRW und Vereinstrainer der Kajak-männlichen Jugend, Trainer bei der KGE seit 2012

Marcel Böhm

Vereinstrainer der Schüler A, Trainer bei der KGE seit 2005

Annika Gierig

Disziplingruppentrainerin der Schüler im LKV-NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B und Anfänger

Anne Paeger

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2011

Leonie Neu

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2015

Andreas Lamken

Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2014

Sara Sabeti

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2017

Sina Schrader

Duale Studentin beim DKV, zur Trainerausbildung seit 2018 bei der KGE, Derzeitig im Bereich Schüler A und Jugend tätig, sowie bei der Talentsichtung und Aushilfe bei den Schüler B

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joachim.breuer@sbe.essen.de

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Soniusweg 40
45259 Essen

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