Sonntag, 15 Dezember 2019

Max Rendschmidt hofft auf guten Tag

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Max Rendschmidt ist zum ersten Mal bei Olympischen Spielen dabei; und zählt mit seinem Berliner Partner Marcus Groß direkt zu den großen deutschen Medaillenhoffnungen Den direkten Übergang von der Juniorenklassse in die höchste Leistungsklasse schaffen nur wenige Renn-Kanuten; zu hoch ist dort das Niveau. Einer, der aber nahtlos in der Leistungsklasse Fuß fassen konnte, ist Max Rendschmidt. In seinem ersten LK-Jahr 2012 fuhr er sich nicht nur national weit nach vorne, sondern konnte mit Kai Spenner im 1.000m-Zweierkajak auch U23-Europameister werden. Nur ein Jahr später war eigentlich erneut die U23-Nationalmannschaft eingeplant. Max Rendschmidt aber startete weiter durch und qualifizierte sich für das A-Team. Mit dem Berliner Marcus Groß standen erste Tests im Zweier an, die schnell zeigten, dass dies durchaus ein Boot mit Potential sein könnte. Doch dass dieses Duo dann auf Anhieb 2013 vor heimischem Publikum Weltmeister über 1.000m werden konnte, war mehr als eine Überraschung. Und nun gehen der 22-jährige Max Rendschmidt und der vier Jahre ältere Marcus Groß in Rio an den Start, durchaus mit Medaillenchancen. Aus einer Kanu-Familie kommend, saß Max Rendschmidt schon so früh in einem Boot, dass er sich gar nicht mehr daran erinnern kann. Bestritt den ersten Wettkampf nach eigener Aussage mit sechs Jahren “ in einem Wildwasserboot, wie Max Hoff. Stichwort Max Hoff: ihn nennt Rendschmidt auch, nach seinem sportlichen Vorbild befragt. Und nun trainieren beide seit Jahren viel gemeinsam und sitzen sogar zum Abschluss der Spiele im Vierer. "Das ist ein riesiges Gefühl, mit ihm in einem Boot zu fahren" , so Rendschmidt. Max profitiert von seinem Wassergefühl und sicher auch guten Genetischen Voraussetzungen, kann sprinten und auch die 1.000m-Mittelstrecke bestens bewältigen. Und muss als ausgesprochener Wettkampftyp bezeichnet werden. Der, wenn es darauf ankommt, zumeist das entscheidende Schüppchen drauflegen kann. Das möchte er in Rio natürlich auch mit Marcus Groß, denn die beiden gehörten in den vergangenen Jahren zu den stärksten 1.000m-Zweiern. Gewannen nach 2013 im Vorjahr in Mailand erneut WM-Gold. Belegten aber auch dazwischen in 2014 über 1.000m und den nichtolympischen 500m "nur" zwei vierte Plätze; von Max Rendschmidt die bitterste Erfahrung bislang. "Das zeigt, dass alles drin, aber auch nichts programmierbar ist. An einem guten Tag, an dem alles passt, können wir Gold holen. An einem schlechten können wir aber auch vierte oder fünfte werden. Das Feld ist so dicht beieinander" , möchte Max Rendschmidt für die Rennen in der Lagoa-Bucht von Rio auch keine Prognose abgeben. Das Markenzeichen dieses Zweiers war bislang der furiose Endspurt, mit dem sie am Ende die Konkurrenz überraschten und so manches Mal auch überflügelten. Aber die Gegner haben sich darauf eingestellt. Und so testeten Rendschmidt-Groß in diesem Jahr, ein Rennen auch mal von vorne her zu fahren “ durchaus mit Erfolg. Und so darf man gespannt sein, mit welcher Taktik sie und die Konkurrenz in den Olympischen Wettkampf gehen. Auch da wollte sich Max Rendschmidt natürlich nicht festlegen. "Die beste Renneinteilung aber wäre die, als erster im Ziel zu sein" . Da unterscheidet er sich nicht von seinem Vorbild Max Hoff. Als Schlagmann liegt dabei eine große Verantwortung auf ihm, die er aber bislang bestens bewältigte. Auch das Flaggschiff, den Vierer, wird er vorne Schlagangebend über die Strecke führen. "Und das macht er wirklich gut und cool da vorne" , gibt es auch schon mal Lob vom "großen Max (Hoff) an den "kleinen" Max. Schon wenn es am Mittwoch in die Vorläufe geht, wird es auch heißen "cool" zu bleiben und sein Rennen zu fahren. Dann sollte das Finale kein allzu großes Problem darstellen. Und so richtig spannend wird es dann am Donnerstag im Finale. "Auch wenn wir Weltmeister sind, dürfen wir uns nicht auf Gold versteifen. Es klingt blöde, aber irgendwie ist es auch hier bei Olympia wie bei jedem anderen Wettkampf. Thema guter Tag, schlechter Tag. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, 100 Prozent und mehr abzurufen" , versucht Max Rendschmidt, olympische Anspannung und Coolness in Einklang zu bringen. Denn eines hat sich vor Ort auch für ihn gezeigt "Olympia hat eine unglaubliche Faszination" .

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