Sonntag, 15 Dezember 2019

Max Hoff im Pech und siebter im Einer

Beitragsbild
Max Hoff stand das Glück in der Lagoa-Bucht von Rio nicht zur Seite. Im 1.000m-Einer verfehlte er die Medaillenränge und wurde siebter Es hat nicht sollen sein. Der Traum von einer weiteren Olympiamedaille, der ganz große Traum von Gold im 1.000m-Einer hat sich für Max Hoff von der KG Essen nicht erfüllt. Im Finale fuhr er als siebter über die Ziellinie. Und dabei hatte sich Max Hoff nach Vorlauf und Halbfinale gut geführt, wollte "die Jungs im Finale schon ärgern" . Auch Heimtrainer Robert Berger hatte ein gutes Gefühl, Hoff noch zuvor geschrieben "wir stehen alle hinter dir; Glück auf" . Aber das Glück war in diesem Rennen wahrlich nicht auf Max Hoffs Seite. Nicht nur er hatte vor dem Finale erklärt, dass es sicher ein offenes Rennen werden würde, bei dem es keinen Favoriten gibt" . Aber gerade für ihn wurde es kein offenes Rennen. Schon auf der Strecke wurde deutlich, dass er zu weit zurück fiel; dass eigentlich etwas nicht stimmen konnte. Im Ziel dann fuhr er direkt etwas zurück, um anschließend große harte Blätter aus dem Wasser zu fischen. Das, wovor sich die Kanuten fürchteten, war offensichtlich eingetreten: Blätter oder Kraut am Steuer oder Bug “ was natürlich eine enorm bremsende Wirkung hat. Ärgerlich klatschte Hoff auch das Paddel auf Wasser. Das war es, das Rennen war gelaufen. Überraschend überhaupt der Zieleinlauf. Es gewann der Spanier Marcus Walz vor Josef Dostal/Tschechien und Ronald Anoschkin/Russland. Raus aus den Medaillenrängen waren wie Hoff ebenfalls die Mitfavoriten Fernando Pimenta/Portugal und Rene Holten Poulsen/Dänemark. "Das ist schon ein enttäuschendes Ergebnis für Max. Die Form stimmte; er hätte um eine Medaille mitfahren können. Mit der viertbesten Zeit im Halbfinale wollte er angreifen. Aber man sah, dass ab einem bestimmten Punkt Speed verloren ging. Und dann fährt er direkt nach dem Ziel etwas zurück, um die Blätter abzufischen. Das ist mehr als schade. Speziell für Max, der sich mit diesem Boot immer so sehr identifiziert hat. Das wird ihn sehr treffen. Und ich kann nur sagen: das hat hier den Falschen getroffen" , kommentierte ein sichtlich mitgenommener Robert Berger, der mit seinem Schützling mitlitt. So ging es auch den Trainingspartnern von Max Hoff, die alle und wie viele andere ins Regattahaus gekommen waren, um Max anzufeuern. Sie hielt es schon kurz vor dem Finale nicht mehr auf den Sitzen. Tief betroffen zeigte sich spezielle Kai Spenner, Freund und Trainingspartner in der gesamten Olympiavorbereitung von Hoff. Er wollte Max direkt eine Nachricht schreiben, brauchte aber auch so einige Minuten, um nur annähernd Worte zu finden. Denn er wusste sicher am besten, wie sehr sich Max diese Medaille wünschte und auch erarbeitet hatte. Und wie sehr er damit auch an seine Wegbereiter etwas zurück geben wollte. So wie wohl auch an Kai Spenner. "Wenn sich mein Traum erfüllt und ich diese Medaille gewinne, dann lass ich sie teilen und gebe Kai eine Hälfte; dafür, dass er mich die ganzen Monate so geduldig unterstützt hat" , hatte Max Hoff gut gelaunt und optimistisch im Trainingslager Duisburg gesagt. Aber es hat nicht sollen sein. Nach Platz fünf in Peking und Bronze in London gab es in Rio kein Happy End für Max Hoff. Zumindest nicht im Einer. "Ja, was soll ich sagen. Das war halt scheiße. Hab mir schon nach 200 Metern Blätter am Steuer eingefangen und hatte danach keine Chance mehr, vorne mitzufahren. Ich habe mich vor dem Finale sehr gut gefühlt, auch beim Einfahren war alles gut. Aber dann war dieser Blätterteppich in der Bahn. Wollte ihn noch umfahren, aber es ging nicht mehr. Das ist schon schade, wenn ein Rennen so entschieden wird. Das ist bitter. Da läuft erst einmal vor einem ab, was man alles investiert hat" , gab Max Hoff aus Rio durch. Hatte sich da aber auch schon wieder etwas gefangen. "Was soll es, dies ist nicht mehr zu ändern. Jetzt geht es auf Samstag zu" . So ist es, nun heißt es, den Schalter umzulegen auf die zweite Chance im Viererkajak.

Unsere Trainer

Robert Berger

Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren LK im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren LK, Trainer bei der KGE seit 1993

Christoph Steinkamp

Bundesnachwuchstrainer, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Junioren im DKV und der Kajak-Damen im LKV, Leitung Talentzentrum, –sichtung und –förderung im Landesprogramm des LKV-NW, Vereinstrainer der Kajak-Damen LK, Trainer bei der KGE seit 2004

Mirko Wojdowski

Landestrainer des LKV-NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im LKV und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014

Joaquin Delgado

• Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen Junioren im LKV-NRW und Vereinstrainer der Kajak-männlichen Jugend, Trainer bei der KGE seit 2012

Marcel Böhm

Vereinstrainer der Schüler A, Trainer bei der KGE seit 2005

Annika Gierig

Disziplingruppentrainerin der Schüler im LKV-NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B und Anfänger

Anne Paeger

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2011

Leonie Neu

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2015

Andreas Lamken

Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2014

Sara Sabeti

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2017

Sina Schrader

Duale Studentin beim DKV, zur Trainerausbildung seit 2018 bei der KGE, Derzeitig im Bereich Schüler A und Jugend tätig, sowie bei der Talentsichtung und Aushilfe bei den Schüler B

KGE on SocialMedia

200px Instagram logo 2016.svg   flogo RGB HEX 114

Sponsoren

Termine

Keine Termine

HG SP

Bootshaus

Anschrift:

Regattahaus der Stadt Essen
Freiherr-vom-Stein-Str. 206b
45133 Essen

Telefon Trainerbüro:

+49 201/8852543

Telefon Hausmeister J.Breuer:
(Sport- & Bäderbetriebe Essen)

+49 201/8852536

E-Mail:

joachim.breuer@sbe.essen.de

Geschäftsanschrift

Anschrift:

Kanusport-Gemeinschaft Essen e.V.
Soniusweg 40
45259 Essen

Telefon:

0201/410572

Fax:

0201/6158760

E-Mail:

info@kg-essen.de

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.