Freitag, 29 Mai 2020

WM-Bronze für Wylenzek im Vierer

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Poznan: Diese Weltmeisterschaften auf dem Malta-See von Poznan waren nichts für schwache Nerven. Einem ausgezeichneten ersten Finaltag folgte für die Flotte des deutschen Kanu-Verbandes ein durchwachsener zweiter Abschlusstag. Und aus Essener Sicht endete diese WM zumindest mit einer Bronzemedaille für Tomasz Wylenzek und einem ausgezeichneten fünften Finalplatz für Eef Haaze; ansonsten mussten einige Enttäuschungen hingenommen werden. Einen Tag nach seinem Ausscheiden im 500m-Zweiercanadier stand Tomasz Wylenzek dann doch noch auf dem Treppchen. Im 1.000m-Vierercanadier hatte er sich mit Chris Wend (Magdeburg), Ronald Verch (Potsdam) und Erik Rebstock (Neubrandenburg) die Bronzemedaille hinter Weißrussland und Rumänien erkämpft. "Ich bin mit dem Rennne und der Bronzemedaille sehr zufrieden. Wir haben einen Superlauf erwischt und alle vier haben alles gegeben. Und wenn dann zwei Mannschaften besser sind, muss man das auch akzeptieren und gratulieren" , so Wylenzek. Und KGE-Heimtrainer Robert Berger betonte, dass dieses Rennen eine deutliche Steigerung gegenüber der EM vor wenigen Wochen war. Immerhin betrug nun auf dem Malta-See der Rückstand zur Silbermedaille nur 0,062 Sekunden, das sind umgerechnet 30 Zentimeter! "Der Vierer ist um Silber gefahren, einfach eine tolle Leistung" , so Berger. Glücklich nach ihrem 1.000m-Einerfinale war auch Eef Haaze, die ein ganz starkes Rennen gefahren war und als fünfte über die Ziellinie fuhr. Dies war nicht nur ihr bislang bestes WM-Ergebnis; damit hatte sie sich auch in den Niederlanden in den A-Kader gefahren und wird nun dem Top-Team für London 2012 angehören. Im B-Finale über 500m wurde sie fünfte. Durchaus mit Hoffnungen waren zum Abschluss der Welttitelkämpfe Jonas Ems und Tomasz Wylenzek in die 4 x 200m-Staffeln gestartet. Am Ende aber war hier nicht mehr als die Plätze sieben und sechs drin. Dabei hatte Tomasz Wylenzek noch am Vorabend seine Hoffnungen zum Ausdruck gebracht, bei optimalen Rennverlauf auch um die Medaillen mitfahren zu können. "Was soll ich sagen. Nicht nur ich, wir alle haben im Staffelfinale gekämpft. Aber es hat nicht gereicht. Es war wohl nicht das Optimum" , so Wylenzek. Auch Jonas Ems zeigte sich nach der Staffel enttäuscht. Als Startfahrer war er ins Rennen gegangen und hatte seine Sache gut gemacht; in aussichtsreicher Position liegend war am Ende Ronald Rauhe (Potsdam) Schlussfahrer. Schon mit einer Baumuskelentzündung nach Posen gereist und dadurch gehandicapt, musste Rauhe “nachdem er zuvor im 200m-Einzelrennen Vizeweltmeister geworden war- aufgeben. "Ronny hat uns gesagt, dass es nicht mehr ging und es ihm leid tut. Das ist natürlich für uns alle bitter und ein unglücklicher Ausgang der Staffel" , kommentierte Jonas Ems. Im 200m-Zweierkajak über 200m hatten es Jonas Ems und Sören Schust (Magdeburg) zuvor trotz deutlicher Verbesserung gegenüber EM und Vorrennen nicht geschafft, ins WM-Finale vorzufahren. "Das ist schon schade. In einem Boot nicht im Finale zu stehen und in der Staffel aufzugeben und ohne Medaille zu bleiben, ist einfach traurig. Das muss man erst einmal verdauen" , zeigte sich Jonas Ems enttäuscht. "Vielleicht hat der lange Qualifikationsmarathon seit Mitte April vielen Athleten zu viel abverlangt; sie machten doch teilweise einen müden und abgekämpften Eindruck" , hätte auch KGE-Club-Manager Heino Terporten vor Ort seinen Aktiven einen glücklicheren Abschluss gewünscht. Fotos: Tomasz Wylenzek mit dem Canadiervierer auf dem Weg zu Bronze. V.li. Erik Rebstock (Neubrandenburg), Ronald Verch (vedeckt/Potsdam), Tomasz Wylenzek, Chris Wend (Magdeburg) Jonas Ems legte als Startfahrer einen guten Grundstein in der Staffel, die letztendlich ohne Medaille blieb Fotos: Ute Freise

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Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse, Trainer bei der KGE seit 1993

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