Montag, 21 September 2020

Paukenschlag von Max und Max Neun KGEer mit Chancen auf Nationalteams

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Duisburg: "Ich habe ein gutes Gefühl, dass alle bewährten Athleten ihre Leistung bringen und bin mal gespannt auf das Abschneiden des Nachwuchses" , war laut Chef-Bundestrainer Reiner Kießler Spannung vorprogrammiert bei der abschließenden Sichtung an diesem Wochenende auf der Duisburger Wedau, dem Austragungsort der diesjährigen Weltmeisterschaften. Es ging speziell im Top-Bereich schon um alles für die deutsche Kanu-Elite auf dem Weg zur "Heim-WM" . Auch die KG Essen war mit einer starken Flotte am Start. Im 1.000m-Finale war es dann wieder einmal Max Hoff, der auf seiner Paradestrecke die nationale Konkurrenz dominierte. Fast fünf Sekunden betrug sein Vorsprung vor dem Berliner Markus Groß und dem Neubrandenburger Gordon Harbrecht. "Das war ganz in Ordnung, dieser erste 1.000m-Wettkampf des Jahres. Zu 95% bin ich schon zufrieden, 5% sind noch ausbaufähig. Noch fehlt das letzte Gefühl, aber das ist normal um diese Zeit. Ich wollte schon einmal die Rennstruktur testen. Und so schlecht bin ich zur Zeit wohl nicht. So richtig üben kann ich nun bei den Weltcups; da wird sich zeigen, was diese Leistung schon international wert ist" , bilanzierte Max Hoff entspannt. Um direkt Lob an seinen jüngeren Namensvetter Max Rendschmidt zu richten, der sich in seinem zweiten Leistungsklassejahr im 1.000m-Finale auf den vierten Rang katapultiert hatte. "Der Kerl hat richtig Talent und zum richtigen Zeitpunkt auch immer den richtigen Biss. Da geht bestimmt noch einiges" . Für die Entscheidung, wer im Rennen um die WM-Teilnahme weiter mit dabei ist, kam es dann auch auf die 500m-Rennen an. Und erneut boten hier Max Hoff und Max Rendschmidt als vierte und sechste Klasse-Leistungen an. Nach Addition aller Sichtungs-Ergebnisse könnten nun “ vorbehaltlich offizieller Bestätigung “ sechs KGE-Kajak-Herren im Mittelstreckenbereich den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft haben: als Ranglisten-Erster Max Hoff und dann auch Max Rendschmidt als fünfter, der in seinem erst zweiten Leistungsklasse-Jahr den Sprung in die A-Mannschaft geschafft haben dürfte. Dann rangiert Torben Fröse auf Platz acht. Nach verpasstem 1.000m-A-Finale hatte er "Schadensbegrenzung" als Sieger im B-Finale und über 500m betrieben. Und auf den Rängen 9, 10 und 11 liegen auch Kai Spenner, David Schmude und Fabian Kux dicht dabei. Nicht minder spannend ging es im Sprintbereich zu. "Ziel ist, sich in die erweiterte Nationalmannschaft zu fahren" , hatte Sprint-Bundestrainer Arndt Hanisch vorgegeben. Und so legten sich Jonas Ems und Joshua Kröck mächtig ins Zeug, um das Soll zu erfüllen. Über 200m fuhr dabei Jonas Ems auf Rang vier, nur wenige Zentimeter hinter dem Berliner Timo Haseleu und Tom Liebscher (Dresden) als Sieger und Ronals Rauhe (Potsdam) als Zweiten. Joshua Kröck kam als fünfter ein. Eine große Herausforderung war abschließend die ungewohnt lange 500m-Distanz. Als Vierter war Jonas Ems zufrieden, was für Joshua Kröck als neunten nicht zutraf. Während Jonas Ems in der Endabrechnung seinen dritten Platz festigte und auf WM-Kurs liegt, rutschte Joshua Kröck auf Rang acht zurück und hat nun die U23-EM im Blick. "Obwohl über 200m der Start nicht so optimal wie in den letzten Rennen war und mir dies am Ende vielleicht gefehlt hat, war das Gefühl schon besser als vor drei Wochen. Die 500m waren für mich ein gutes Rennen. Ohne spezielles Training war eine Renneinteilung nicht einfach. So gesehen, bin ich zufrieden und liege in der End-Addition auf einem dritten Platz. Die Saison ist noch lang und erfahrungsgemäß werde ich dann immer stabiler" , kommentierte Jonas Ems später. Zu Saisonbeginn war es für ihn nicht einfach, Hochleistungssport und neue Ausbildung bei der Essener Feuerwehr zu koordinieren. Dies ansprechend in Einklang bringen zu können, soll nun ermöglicht werden. Denn "Ziel ist für uns auf jeden Fall meine Teilnahme an der Heim-WM" , blickt Jonas den kommenden Wochen zuversichtlich entgegen. In den Bereich der U23-Mannschaft hat sich im Sprint auch Anna Kowald gefahren, während für Juniorin Annabelle Bösing nach verpasster A-Finale die WM wohl nicht mehr realistisch ist. "Feierabend, Jungs. Morgen ist trainingsfrei; dafür gibt™s sicher eine Info, wer dabei ist und wer nicht" , verkündete ein wie die Sportler geschaffter Trainer Robert Berger. Denn nun heißt es die offiziellen Ranglisten abzuwarten und die einzelnen Nominierungen des Trainerrates. Dann wird sich zeigen, ob neun KGEer weiter mit dabei sind im internationalen Geschäft. Foto: Doppelgratulation von Max (Hoff) zu Max (Rendschmidt) nach dem 1.000m-Finale Foto: Ute Freise

Unsere Trainer

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Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren Leistungsklasse, Trainer bei der KGE seit 1993

Mirko Wojdowski

Landestrainer des Landes Kanu-Verband NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im Landes Kanu-Verband NRW und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014.

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Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen der Leistungsklasse im Landes Kanu-Verband NRW, Vereinstrainer der Damen Junioren- und Leistungsklasse, Übungsleiter der Vereins-Fitnessgruppe, Trainer bei der KG Essen seit 2012

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Duale Studentin beim DKV, zur Trainerausbildung seit 2018 bei der KGE, Derzeitig im Bereich Schüler A und Jugend tätig, sowie bei der Talentsichtung und Aushilfe bei den Schüler B

Marcel Böhm

Vereinstrainer der Schüler A, Trainer bei der KGE seit 2005

Annika Gierig

Disziplingruppentrainerin der Schüler im Landes Kanu-Verband NRW, Leitung Talentzentrum, -sichtung und –förderung im Landesprogramm des Landes Kanu-Verband NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B, Anfänger Trainerin bei der KG Essen seit 2014

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Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2011

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Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2014

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Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2019

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