Mittwoch, 29 Januar 2020

"Kleiner" Max ganz groß Max Rendschmidt setzt mit Gold im Zweier Duftmarke; Jonas Ems und Kai Spenner mit Bronze auf WM-Kurs

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Racice: "Für uns war der Weltcup in Racice/Tschechien eine wichtige Standortbestimmung. Wenn wir dieses Abschneiden festigen können, wäre dies eine gute Ausgangsbasis auf dem Weg zur EM und WM" , bilanzierte Chef-Bundestrainer Reiner Kießler am Ende durchaus positiv. Mit insgesamt 13 Medaillen, davon drei Goldenen, trat der Deutsche Kanu-Verband die Heimreise aus Racice an. Einen nicht unerheblichen Anteil an dem Verbandserfolg hatten auch die Essener Kanuten im Team mit dem Gewinn einer Gold- und zwei Bronzemedaillen. "Vor allem die neuformierten Boote konnten schon mal eine Duftmarke setzten, zum Teil sogar mehr als das. Insbesondere im Zweierkajak der Herren scheint ein Boot für die Zukunft gefunden zu sein" , richtete DKV-Präsident Thomas Konietzko Lob an die Essen-Berliner Kombination mit Max Rendschmidt und Marcus Groß. Erst vor wenigen Tagen neu zusammengesetzt sicherte sich dieses Duo bei seinem ersten Weltcup-Auftritt den Sieg über 1.000m vor den Booten aus Serbien und Russland. Mit einem beherzten Start hatten sie sich von Beginn an in Führung gesetzt und diese Position nicht mehr gefährdet. "Das war einfach ein Optimaleinstieg in die Saison. Mit erst 19 Jahren hat Max die Aufgabe als Schlagmann blendend gelöst. Davon war so nicht auszugehen. Mein Kompliment" , zeigte sich auch Heimtrainer Robert Berger nach dem Finale mehr als beeindruckt. Auch wenn das Duo nach den Vorrennen schon mit einer Medaille geliebäugelt hatten, waren auch sie nach dem Rennen überrascht. "Das ist einfach großartig. Gestern war noch starker Gegenwind, heute Rückenwind, also völlig veränderte Voraussetzungen. Und es war auch unsere erste Voll-Fahrt. Mit so einem Sieg und Vorsprung hätte ich nie gerechnet. Aber wir haben noch viel zu tun. Doch dieser Auftakt war schon einmal einfach nur geil" , beschrieb Max Hoff seine Emotionen. Ergänzt von Markus Groß, der sich hinten im Boot bestens angepasst und für Schub gesorgt hatte. "Ich habe schon gemerkt, dass wir uns nach drei, vier Schlägen abgesetzt hatten. Da ließ es sich auch vom Kopf her entspannt fahren. Die anderen mussten ja nun erst mal aufholen" . Neu formiert ging nur wenig später auch der 1.000m-Vierer der Herren mit Martin Hollstein (Neubrandenburg), den beiden Berlinern Kostja Stroinski und Robert Gleinert sowie dem KGEer Kai Spenner ins Finale. Nach nur mäßigem Start und erstem Streckenabschnitt gelang dem Quartett dann aber eine Aufholjagd, die nach den Vierern aus Tschechien und Portugal noch auf den Bronze-Rang führte. "Wir sind erst vor sieben tagen erstmals ins Boot gestiegen. Da läuft es im Training einfach noch besser als im Ernstfall. Die Feinabstimmung fehlt noch, Steigerungen sind demzufolge noch möglich. Und eine Bronzemedaille in so einem internationalen Feld zu gewinnen, ist so schlecht ja nicht" , kommentierte Kai Spenner anschließend schmunzelnd. Bestärkt durch Martin Hollstein. "Noch sind wir nicht da, wo wir hinwollen. Aber in dem Boot steckt auf jeden Fall Potential, dass merke ich als Schlagmann" . Nach ihrem Zwischenlauf hatten sie noch etwas mit dem Bootslauf gehadert und nach eigenen Aussagen "mit dem Streben nach der optimalen Fahrt auf hohem Niveau gejammert" , sich nach dem Finale dann aber äußerst zufrieden gezeigt: Trotz verrissenem Start hatten Ronald Rauhe (Berlin) und Jonas Ems mit einer furiosen Aufholjagd hinter den Olympiasiegern aus Russland und den Olympiadritten aus Großbritannien im 200mZweier die Bronzemedaille gewonnen. "Am Start müssen und können wir noch arbeiten. Gut und wichtig aber ist, dass wir uns nach dem verrissenen Start schnell gefunden und unsere Stärke, die Top-Geschwindigkeit, haben ausspielen können. Wir sind mit dem Rennen und der Medaille in diesem Feld sehr zufrieden" , erklärte ein entspannter Jonas Ems, um auch seinen Dank an seinen Arbeitgeber, die Essener Feuerwehr zu richten. "Ohne die Bedingungen, die mir dort nun eingeräumt werden, würde ich heute nicht hier auf dem Treppchen stehen" . Vor einer Woche noch souveräner Sieger beim Weltcup in Szeged/Ungarn und einem starken Halbfinale in Racice, erwischte Max Hoff im 1.000m-Einer eine schlechtes Finale. "Letzte Woche top, heute ein Flopp. Das war ein Satz mit x, das war nix. Ich war nach 300m schon fest in den Beinen und konnte keinen gescheiten Bootslauf mehr hinbekommen. Aber so ist das nun mal, auch Niederlagen gehören dazu. Also egal, das nächst Mal wieder besser fahren" trug Max Hoff das Ergebnis mit Fassung. Ebenso wie auch Robert Berger vor Ort. "Das muss man nun in Ruhe analysieren. Das Paddeln hat Max auf jeden Fall in einer Woche nicht verlernt" . Als Chef-Bundestrainer Reiner Kießler abschließend von einem gelungenen Weltcup sprach, bezog er ausdrücklich auch die "zweiten" Boote ein, die keineswegs enttäuscht hatten, sondern auf sich aufmerksam machen konnten. Und auch hier waren weitere Aktive der KG Essen gemeint. Denn Joshua Kröck verpaßte im 200m-Zweier mit Martin Schubert (Friedrichshafen) zwar das A-Finale, gewann aber mit einem starken Auftritt den B-Endlauf. Und auch Torben Fröse, Fabian Kux und David Schmude schlugen sich im Vierer mit Gordon Harbrecht (Neubrandenburg) als dritte im B-Finale achtbar. Vorbehaltlich der noch offiziellen Bestätigung durch den Verband dürften nach den aktuellen Ergebnissen von Racice Max Hoff, Max Rendschmidt, Jonas Ems und Kai Spenner die Qualifikationsnorm für die EM geschafft haben und sich auf WM-Kurs befinden. Dem U23-Team gehören dann Joshua Kröck, David Schmude, Fabian und auch Niklas Kux an. Und auch Torben Fröse ist für einen Einsatz beim kommenden Weltcup in Posen/Polen in zwei Wochen eingeplant.

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Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren LK im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren LK, Trainer bei der KGE seit 1993

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Bundesnachwuchstrainer, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Junioren im DKV und der Kajak-Damen im LKV, Leitung Talentzentrum, –sichtung und –förderung im Landesprogramm des LKV-NW, Vereinstrainer der Kajak-Damen LK, Trainer bei der KGE seit 2004

Mirko Wojdowski

Landestrainer des LKV-NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im LKV und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014

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• Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen Junioren im LKV-NRW und Vereinstrainer der Kajak-männlichen Jugend, Trainer bei der KGE seit 2012

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Disziplingruppentrainerin der Schüler im LKV-NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B und Anfänger

Anne Paeger

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Duale Studentin beim DKV, zur Trainerausbildung seit 2018 bei der KGE, Derzeitig im Bereich Schüler A und Jugend tätig, sowie bei der Talentsichtung und Aushilfe bei den Schüler B

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