Dienstag, 28 Januar 2020

EM-Doppel-Gold für Rendschmidt, Silber und Bronze für Hoff, Silber für Ems

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Montemor-o-Velho: Insgesamt 11 Medaillen gab es bei den Europameisterschaften vorbehaltlich der noch ausstehenden Langstreckenentscheidungen für den Deutschen Kanu-Verband, darunter zwei Goldene. Und die gewann das jüngste Team mit Max Rendschmidt (19) und Marcus Groß (Berlin/23) im Zweierkajak über 1.000m und auch 500m! Die beiden "jungen Wilden" beiden zeigten ganz großen Sport und waren die Shooting-Stars der EM. Mit einer Silbermedaille im 1.000m-Einer und Bronze über 500m zählte auch Max Hoff zu den deutschen Erfolgsgaranten, ebenso wie Ronald Rauhe (Potsdam) mit Jonas Ems. Die Essener Kajak-Herren erwiesen sich für den Verband als Leistungsträger und Medaillensammler. "Das waren zwei völlig unterschiedliche Rennen, aber zwei Superrennen. Das wir hier zwei Titeln gewinnen könnten, einfach unglaublich" , freute sich Schlagmann Max Rendschmidt riesig. Ein Auftakt nach Maß war ihnen dabei auf der olympischen 1.000m-Strecke gelungen. "Gut Max" hallte es da direkt im Ziel von Marcus Groß hinten im Boot, während vorne Max Rendschmidt schon jubelnd die Faust in die portugiesische Sonne hob. Dann schrien beide zeitgleich ihre Freude heraus. Max Rendschmidt und Marcus Groß waren Europameister geworden. Und hatten damit den einzigen Titel für den Deutschen Kanu-Verband an diesem ersten Finaltag gewonnen. Nur drei Wochen nach ihrem ersten internationalen Auftritt beim Weltcup in Racice/Tschechien, wo sie schon vorne lagen, fuhren sie erneut ein beherztes Rennen und lagen vom Start aussichtsreich auf Medaillenkurs. Eine Position, die sie als Europameister ins Ziel brachten. Silber ging an Ilya Medvedev-Anton Ryakhov aus Russland (Olympiasechste von London), Bronze an Daniel Havel-Jan Sterba aus Tschechien. "Das war einfach ein super Rennen" , gab es anschließend auch Lob von Chef-Bundestrainer Reiner Kießler für das mit Abstand jüngste Boot im Feld. "Dafür, dass wir erst so kurz zusammen fahren, war das schon ganz gut. Wir sind die 1.000m voll gefahren und wussten ja schon von Racice, dass wir das Tempo stehen können. Aber ich hätte nie gedacht, dass es wirklich schon so gut läuft. Wenn wir weiter an uns arbeiten, können wir sicher in den nächsten Jahren noch einiges rausholen" , blickte ein strahlender Max Rendschmidt auch schon voraus. "Nach diesem EM-Gold konnten wir über 500m ganz entspannt auffahren und haben nach dem Vorlauf schon mit einer guten Platzierung geliebäugelt. Dass wir dann aber den Sprint-Spezialisten Paroli bieten und erneut gewinnen können, hätten wir nie für möglich gehalten" , erzählten die Doppel-Europameister nach ihrem zweiten Husarenstreich über den halben Kilometer. Zweifach Grund zum Jubeln hatte auch Max Hoff mit einer Silber- und Bronzemedaille. Nur knapp war er dabei auf seiner Paradestrecke im 1.000m-Einer an dem EM-Titel vorbei geschrammt. Hinter Rene Holten Poulsen/Dänemark wurde er Vize-Europameister vor dem Tschechen Josef Dostal. Was für eine Serie für den Essener. In den zurückliegenden vier Jahren Europameister geworden, fügte er nun eine Silbermedaille hinzu! "Ich kann mir eigentlich keinen Vorwurf machen und bin mit dem Rennen schon zufrieden. Gewonnen hätte ich natürlich auch schon gerne. Aber Rene ist mir im Nachstart etwas weggefahren und das konnte ich trotz aller Bemühungen nicht mehr aufholen. Er hat alle Angriffe erfolgreich abgewehrt und war so heute einfach den Tick besser. Zudem war heute der Rückenwind nicht mein Ding. Im Ziel des 500m-Finales blickte er dann kurz nach rechts und links und riss sein Paddel jubelnd hoch. Er hatte auf der kurzen Distanz tatsächlich Bronze gewonnen. "Diese Medaille freut mich mindestens ebenso wie das 1.000m-Silber. Damit bin ich vollauf zufrieden. Soll der Rene (Rene Holten Poulsen, der beide Strecken gewann) bis zur WM mal auf Wolke sieben schweben. Dann greif ich wieder an" , zeigte sich Max Hoff nach der Siegerehrung entspannt und auf Revanche bedacht. Und auch Jonas Ems jubelte im Ziel. Hinter den Olympiasiegern Yury Postrygay-Alexander Dyachenko aus Russland (31,994 Sekunden) wurden Ronald Rauhe (Potsdam) und Jonas Ems Vize-Europameister in 32,564 Sekunden vor dem Boot aus Frankreich (32,654). "Ja, wir sind zweite" , hatten sie sich sofort im Ziel zugerufen. Und waren dann mit den Olympiasiegern zusammengefahren, um sich zu einem packenden Rennen zu gratulieren. "Wir mussten im Vorfeld aufgrund geänderter Regularien unsere Einbauten im Boot noch ändern und hatten einige Aufregung. Aber wir haben es gut gelöst und sind mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden. Es war ein Superrennen. Wir freuen uns, dass wir die Silbermedaille vom Vorjahr verteidigen konnten. Und wir sind wieder etwas näher an die Russen heran gekommen. Diese Tendenz kann bis zur WM anhalten" , machte ein entspannter Jonas Ems deutlich, dass sie gestärkt dem Saisonhöhepunkt entgegen blicken können. Etwas Irritation gab es dann noch bei der Siegerehrung. Auf dem Bronzeplatz in die Zeremonie geschickt, entdeckten Jonas Und Ronny Rauhe den Fehler noch rechtzeitig und tauschten lachend mit den Franzosen die Plätze. So stand der Übergabe der EM-Silbermedaille nichts mehr im Wege. Keinen Einfluss bei der Vergabe der Medaille hatte allerdings der 1.000m-Viererkajak mit Kai Spenner. Das deutsche Quartett kam auf einen persönlich nicht zufrieden stellenden fünften Rang ein.

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