Sonntag, 15 Dezember 2019

2017

DM-Titel- und Medaillenflut auf Langstrecke abgerundet

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Nach den schon herausragenden Ergebnissen auf den Kurz- und Mittelstrecken konnten die KGE-Kanuten auch bei den Langstrecken Titel und Medaillen einfahren

 

München: Bilanz zu ziehen nach den Deutschen Meisterschaften fiel den Trainern und dem Vereinsvorstand in diesem Jahr nicht schwer; sie war einfach nur positiv. Schwerer war es da schon, den Überblick zu behalten bei alle der Titel- und Medaillenzahl!

Denn nach den schon überraschenden Titel- und Medaillenflut der Kurz- und Mittelstreckenrennen, die allerdings von 12 auf 11 Titel korrigiert werden müssen, legten die KGE-Kanuten auch bei den Langstreckenrennen noch einmal nach. Und fuhren drei Meisterschaften, drei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille ein. Die Gesamtbilanz von somit 14 DM-Titeln, zehn Vizemeisterschaften und sechs Bronzemedaillen ist überragend und kommt ganz nah an das Rekordjahr von 2010 mit 15 Titeln heran!

""Meine Gratulation an die Sportler und Trainer, super gemacht"", gab KGE-Vorsitzender Dr. Bernhard Görgens aus Essen telefonisch an Club-Manager Heino Terporten vor Ort in München durch.

Die Jugendlich Svenja Hardy war es, die den ersten Essener Langstreckentitel einfuhr. Im 5.000m-Zweierkajak mit Gina Zint (Lünen) war sie einfach nicht zu schlagen. Und erhöhte damit ihre Meisterschaftsbilanz auf vier Titel. Womit sie zugleich die erfolgreichste KGE-Athletin war! Und dies, immer noch gesundheitlich angeschlagen.

Dann waren es die KGE-Herren, die zu Gold fuhren. Zunächst konnten im 5.000m-Zweier Max Rendschmidt und Niklas Kux ihren Titel verteidigen. Sie setzten sich im soveränen Endspurt vor Potsdam und der RG Baden-Württemberg durch.

Ein Langstreckenrennen der Extraklasse wurde zum Abschluss der Meisterschaften im Herreneiner geboten: hier kämpften über 5.000m Titelverteidiger Max Hoff, 1.000m-Weltmeister Tom Liebscher (Dresden) sowie die WM-Vierer-Bronzemedaillengewinner Tamas Gecsö (Potsdam) und Kai Spenner um die Medaillen. Da wurden schon am Vorabend unter den Favoriten diskutiert, welche Taktik von allen wohl gewählt wurde. Wohl wissend, dass man alle Register würde ziehen müssen, um vorne zu liegen. Diese vier waren es auch, die das Rennen bestimmten, kein anderer konnte diesem Tempo folgen. Die Entscheidung fiel wie erwartet im mehr als spannenden Endspurt. Unter tosendem Beifall der Zuschauer war es Max Hoff, der die größten Reserven hatte und mit 5/10 Sekunden Vorsprung Deutscher Meister wurde vor Kai Spenner, der ebenfalls mit der Winzigkeit von 6/10 Sekunden als Vizemeister Tom Liebscher niederkämpfen konnte! Einfach ein optimaler Abschluss dieser Deutschen Meisterschaft.

Dann war es bei den Damen Caroline Arft, die sich die Vizemeisterschaft über 5.000m erkämpfte. Ebenso wie Lisa Oehl bei den Juniorinnen. Knapp hinter NRW-Zweierpartnerin Jule Hake war sie einmal mehr ein bärenstarkes Rennen gefahren und hatte neben Sprint- auch Ausdauerqualitäten unter Beweis gestellt.

Lauter Jubel dann im NRW-Jugendvierer mit Paolo Petri und Felix Nitz über den Gewinn der Bronzemedaille. Pech hatte in diesem Langstreckenrennen aber Jack Gries mit dem ersten NRW-Vierer. Mit Steuerschaden in führender Position liegend, musste er mit seinem Team das Rennen vorzeitig aufgeben.
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DM- Titel-und Medaillenflut für KGE-Asse

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Bei den Deutschen Kanurennsportmeisterschaften konnten die KGE-Kanuten vollauf überzeugen und zahlreiche Titel und Medaillen nach Essen holen

 

München: War das eine Deutsche Meisterschaft: Sommerhitze an den Tagen der Vorrennen; Dauerregen an den Finaltagen. Da galt es, mit zusätzlichen Planen das Mannschaftszelt abzudichten, den völlig aufgeweichten Boden mit dichtem Flies Teppich auszustatten und Trikots im Waschsalon zu trocknen. München drohte zu ertrinken:

Bedingungen, denen die Essener Kanuten trotzten. Ganz im Gegenteil. Sie fuhren wie entfesselt auf und fischten Titel um Titel und Medaillen aus der Münchner Olympiabahn. Ohne die noch ausstehenden Langstreckenrennen gingen bei den 200m, 500m- und 1000m-Finals 12 DM-Titel, 10 Vizemeisterschaften und 4 Bronzemedaillen nach Essen! Womit die Vorjahres-Gesamtbilanz (5 Titel) schon zu diesem Zeitpunkt weit übertroffen wurde.

Erfreulich insbesondere, dass es neben der Erfolgsgaranten der Kajak-Herren insbesondere die Nachwuchstalente in der Jugend- und Juniorenklasse waren, die zahlreich Grund zum Jubeln hatten.

""Ich muss sagen, ich bin stolz"", fasste KGE-Herrentrainer am Samstagabend kurz und bündig seine Bilanz zusammen. Denn die Herren hatten nicht nur Titel und Medaillen eingefahren, sondern mit dazu beigetragen, dass die Zuschauer mit packenden Rennen versorgt wurden. Zu einem Doppelerfolg für die KG Essen sollte es sogar im 1.000m-Vierer kommen, dem Prestigerennen jeder DM schlechthin. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden dabei Max Rendschmidt, Max Hoff, Kai Spenner und Lukas Reuschenbach (Oberhausen). Dahinter aber waren es Tobias-Pascal Schultz, Niklas und Fabian Kux sowie Frederick Illtz, die sich unter lautem Jubel auf der Zielline deutlich die Vizemeisterschaft erkämpften.

Gänsehaut-Feeling auch im 1.000m-Zweierkajak, in dem sich Max Rendschmidt und Max Hoff ein Duell mit dem Dresdener Weltmeister Tom Liebscher und seinem Partner Jakob Kurschat (Juniorenweltmeister lieferten. Sieg und Titelverteidigung im Ziel dann für das Essener Duo! ""Und ich dachte, euch könnte man mal knacken"", gab Liebscher anschließend zu. Und auf dem Bronzeplatz kamen hinter diesem Zweikampf noch Tobias-Pascal Schultz und Kai Spenner ein. ""Das war das spannendste 1.000m-Rennen, das ich bei einer Deutschen gesehen habe"", kommentierte Robert Berger abends das Finale im Herreneiner. Hier forderte Max Hoff Weltmeister Liebscher alles ab, der sich am Ende aber doch knapp behaupten konnte vor Hoff auf dem Bronzerang, denn der Oberhausener WM-Bronzemedaillengewinner Lukas Reuschenbach konnte sich noch knapp an Max Hoff vorbeischieben.

Hinter dem WM-Boot Ronald Rauhe-Tim Haseleu aus Potsdam konnten sich zudem Max Renschmidt und Christopher Weiland im 200m-Zweier die Vizemeisterschaft sichern. Und Bronze gab es im 200m-Vierer für Rendschmidt-Weiland und Tobi Schultz mit Lukas Reuschenbach.

Dann waren es dir Junioren, die vollauf überzeugen konnten. Allen voran Niklas Petri, der mit drei Meisterschaften die Heimreise antreten konnte. Gemeinsam mit Philipp Hardy saß er im siegreichen 500m-Vierer der Renngemeinschaft NRW. Und konnte auch im 500m-NRW-Vierer über den Sieg jubeln. Gemeinsam mit dem Emsdettener Max Mikosch dann machte Niklas im 200m-Zweier das Triple voll. Kein anderes Boot hatte diese Sprinterqualität wie Petri-Mikosch!

Gleich drei Titel und drei Vizemeisterschaften gingen auf das Konto von Juniorin Lisa Oehl. Als Schlagfrau führte sie die beiden NRW-Vierer über 500m und 200m bestens über die Strecke. DM-Titel Nr. drei folge dann im Zweier mit Jule Hake (Lünen). In einem wahren Wimpernschlagfinale, in dem die drei ersten Boote die Winzigkeit von nur 4/10 Sekunden auseinander lagen, lagen Oehl-Hake vorne. ""Das war knapp, aber gewonnen ist gewonnen"", freute sich auch Trainer Delgado. Zudem erkämpfe Lisa sich weitere Vizemeisterschaften! Im 200m-Zweier mit Jule Hake sowie als Schlagfrau im Damen-Vierer mit Anna Kowald, Katharina Köther und Caroline Arft! Und dies nur 3/10 hinter dem Boot aus Sachsen mit drei WM-Fahrerrinnen.

In der Jugendklasse war es Jack Gries, der seine Medaillenambitionen in die Tat umsetzen konnte: Er wurde im NRW-Vierer über 500m Deutscher Meister. Und sicherte sich zudem hinter dem großen Favoriten Moritz Florstedt (Magdeburg) die Vizemeisterschaft im Einer über 200m, 500m sowie im 500m-Zweier.

""Dieses Mädchen ist einfach der Wahnsinn"", kommentierte Trainer Joaquin Delgado die Leistungen der Jugendlichen Svenja Hardy. ""Ihr ging es mit Magen-Darm-Problemen richtig, richtig schlecht, sie war gar nicht zu gebrauchen und dann ballert die solche Rennen runter. Meine Hochachtung vor dieser kämpferischen Leistung"". Die Bilanz von Svenja: Gold im 500m- und 200m-Zweier mit Vanessa Bülow (Hamm) und Gold im 500m-Vierer; zudem Bronze im 500m-Einer. Besser hätte es nicht laufen können!

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Von der WM jetzt zur DM

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Im direkten Anschluss an die Weltmeisterschaften in Racice/Tschechien geht es für die Kanuten zur Deutschen Meisterschaften nach München; mit 35 Aktiven ist auch die KG Essen dabei

 

München: Umschalten ist nun angesagt - von der internationalen Bühne der WM in Racice auf das nationale Parkett mit den Deutschen Meisterschaften in München. Denn im direkten Anschluss an die Welttitelkämpfe geht es nun von morgen an auf der Olympiastrecke von 1972 in München um die Deutschen Meistertitel- und Medaillen.

Genau 112 Vereine und Renngemeinschaften aus dem gesamten Bundesgebiet haben ihre Meldung für diese ""Deutsche"" abgegeben; alle Klassen von den Schülern über die Jugend- und Juniorenklasse bis hin zur Leistungsklasse gehen über alle Wettkampfstrecken von 200m, 500m, 1.000m und Langstrecken an den Start. Da stellen sich Olympiasieger von Rio und frischgebackene Weltmeister von Racice der nationalen Konkurrenz. Untergebracht sind nahezu alle wie immer zumeist direkt an der Strecke in Wohnwagen und Zelten. Die Kanu-DM ist immer ein großes Treffen direkt am Wettkampfort.

Die KG Essen geht in München nicht nur mit einer großen, sondern auch mit einer schlagkräftigen Mannschaft an den Start. Insgesamt 10 Titel, 10 Vizemeisterschaften und 12 Bronzemedaillen gingen im Vorjahr an die Essener, die natürlich einmal mehr Edelmetall aus der Regattabahn fischen möchten.

Immer für Medaillen gut waren in den zurückliegenden Jahren insbesondere die KGE-Herren. Als Titelverteidiger und Seriensieger geht dabei Max Hoff im 1.000m-Einer an den Start, neben ihm ferner Max Rendschmidt und auch Kai Spenner. Treffen werden sie in München auf den frisch gekürten Weltmeister von Racice, Tom Liebscher (Dresden). Nicht nur Max Hoff freut sich mächtig auf dieses Rennen; auch die Zuschauer dürfen sich auf einen sportlichen Leckerbissen genießen. ""Die werden es mir sicher richtig schwer machen"", war sich Liebscher schon in Racice sicher, dass auch er sich mächtig ins Zeug legen muss. Max Rendschmidt und Max Hoff möchten natürlich auch ihren Zweiertitel über 1.000m verteidigen. Harte Konkurrenz dürfte da wieder aus Dresden kommen, denn Liebscher wird mit dem amtierenden Junioren-Weltmeister Jakob Kurschat antreten. Spannung in diesen Rennen ist somit ebenso vorprogrammiert. Dies gilt auch für den 1.000m-Vierer, in dem Max Rendschmidt, Max Hoff, Kai Spenner und der Oberhausener Lukas Reuschenbach sitzen, der ja in Racice mit Spenner Bronze gewann. Dieses Rennen ist immer eine Prestige-Angelegenheit aller Fahrer. Ambitioniert und chancenreich sind ferner Frederik Illtz, Tobias-Pascal Schultz, Niklas und Fabian Kux sowie Chris Weiland, Partick Wölfel und Benjamin Mohajer in den Rennen dabei.

Gespannt sein darf man auf das Abschneiden des KGE-Nachwuchses. Allen voran Junioren-Vierer-Weltmeister Niklas Petri, der vereinsmäßig von Philipp Hardy und Felix Gries unterstützt wird und zudem in NRW-Booten mit Medaillenchancen antritt. Dann ist es Juniorin Lisa Oehl, die im Fokus stehen dürfte. Und die schon im Vorjahr mit dem NRW-Vierer gleich zwei Titel einfahren konnte. Das möchte sie am liebsten wiederholen.

Eine bislang unglaubliche Saison hingelegt hat je die Jugendliche Svenja Hardy- und dies national und auch international. Keine Frage, dass sie in Oberschleißheim zu den heißen Medaillenkandidaten zählen dürfte; im Einer und auch in den NRW-Mannschaftsbooten. Und bei der Jugend-Konkurrenz richtig mitmischen möchte zudem Jack Gries.

Im Rahmen des Mehrkampfes dabei sind bereits gestern (Mittwoch) die 13- und 14-jährigen Schüler eingestiegen, die zudem auch in Einzelrennen starten. Ab heute (Donnerstag) nun greift auch die Leistungsklasse aktiv ins DM-Geschehen ein.

 

Zeitplan:

Donnerstag: 7.30 - 18.45 Vorrennen

Freitag: 8.00 - 12.00 Vorrennen; 14.00 - 18.30 Finals 500m und 1000m

Samstag: 7.30 - 9.30 Vorrennen; 9.30 - 18.10 Finals 200, 500m, 1.000m

Sonntag: 9.00 - 14.00 Langstreckenentscheidungen"

WM-Medaillensatz für KGE-Trio

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Über den WM-Titel im 500m-Vierer konnte Max Rendschmidt jubeln, Kai Spenner überrascht mit Bronze und Max Hoff sichert sich nach verpasster Medaille im Zweier noch Langstrecken-Silber im Einer

 

Racice: Die Plattform war optimal bereitet: bestes Wetter und beste Wasserbedingungen über vier Tage. Dazu zwei volle Tribünen mit tausenden von Zuschauern, die für eine tolle Stimmung und Gänsehaut-Atmosphäre sorgten. Dass dann auch noch die deutsche Kanuflotte wie entfesselt auffuhr und sechs Gold-, fünf Silber und eine Bronzemedaille auf dem Regattabecken fischte, sorgten für eine nahezu perfekte WM in Racice.

Auch die Essener Teilnehmer mischten da kräftig mit und traten die Heimreise (bzw. die Überfahrt zur DM nach München) mit einem kompletten Medaillensatz an. Gold für Max Rendschmidt, Silber für Max Hoff und Bronze für Kai Spenner!

Riesenjubel direkt im Ziel des 500m-Herrenviererkajaks mit Max Rendschmidt, Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim). Als Europameister und Weltcupsieger waren sie in das Finale gegangen und hatten unter großem Druck gestanden. Zudem hatten auch so manch andere Boote in den Vorrennen starke Leistungen angeboten. Aber das deutsche Team fuhr ein Rennen ohne den kleinsten Fehler, wie aus einem Guss. Riesen-Applaus begleitete die letzten Meter dieses packenden Finales, bei dem es am Ende hieß: Gold für Deutschland; Gold für Schlagmann Max Rendschmidt und seine Hintermänner. Die kräftig für Schub gesorgt hatten. ""Das ist einfach unglaublich. Wir fahren erst das erste Jahr zusammen in dieser Besetzung und werden hier Weltmeister. Und dies auch noch in Weltbestzeit. Besser geht es eigentlich nicht"", kam nicht nur Max Rendschmidt gar nicht mehr aus dem Schwärmen hinaus. ""Man hat viel von uns erwartet und wir letztendlich auch. Es ist so toll, dass es auch geklappt hat"", erklärte Tom Liebscher aus Dresden, der zudem sensationell Weltmeister im 1000m-Einer geworden war. Wie groß der Druck war und wie viel Spaß dieses Rennen dem Quartett offensichtlich gemacht hatte, konnte man lange verfolgen. Denn alle vier wollten gar nicht aufhören zu jubeln und mit der tschechischen Sonne um die Wette zu strahlen.

In dieses Stimmungsbild konnte sich auch Kai Spenner nahtlos einreihen. Er war mit dem Viererkajak über 1.000m ins Finale gegangen. Schon dies ein Riesenerfolg für Schlagmann Tamas Gecsö (Potsdam), Lukas Reuschenbach (Oberhausen), Kostja Stroinski (Berlin) und Kai Spenner. Und dann fuhren sie im Rennen tatsächlich in der Spitze mit. Schon Heimtrainer Robert Berger hatte zuvor dem Boot eine Platzierung ""zwischen drei und fünf"" zugetraut. Auch in diesem Vierer dann lautstarker Jubel im Ziel: das Quartett mit Kai Spenner hatte tatsächlich Bronze hinter Australien und Ungarn eingefahren.

""Was soll ich sagen, das war einfach einmalig, für uns eine überragende WM. Da sind mit einem Mal viele Steine von mir gefallen. Alle Mühen der letzten Jahre haben sich mit diesem Rennen gelohnt"", so ein überglücklicher Kai Spenner. Erster Gratulant noch auf dem Wasser war übrigens Max Hoff. Er hatte im Boot am Steg liegend, das Rennen auf einer großen Leinwand verfolgt, um dann direkt nach dem Ziel zum Vierer zu fahren, allen zu gratulieren und seinen Freund Kai lange zu umarmen. ""Kai, ich musste richtig weinen, als ihr über die Ziellinie gefahren seid"", bekannt Max seinem Freund später.

Und Max Hoff war es, der zu diesem Zeitpunkt immer noch sein Rennen im 1.000m-Zweier mit Marcus Groß vom Vortag zu verdauen hatte.

""Möchtest du eine negative oder positive Einschätzung der WM haben, dann musst du wohl bis morgen (nach der Langstrecke) warten"", bilanzierte er nach seinem Befinden nach dem Finale. In dem er mit Marcus Groß (Berlin) als Europameister und nach den Vorrennen durchaus als eines der Medaillenkandidaten gehandelt worden war. Mehr als Platz fünf aber war an diesem Tag und bei diesem Finale für Hoff-Groß nicht drin. ""Das war bescheiden heute und wir sind natürlich sehr enttäuscht. Mit so einem Ergebnis haben wir nach den Vorrennen nicht gerechnet; wir wollten um eine Medaille fahren. Doch wir hatten auf der Strecke einige Missverständnisse in der Abstimmung, was sich am Ende gerecht hat. Dieses Ergebnis ist nur schwer zu akzeptieren. Aber so ist es nun mal. Und die anderen waren da heute auch einfach besser. Wir aber haben heute im Boot nicht zusammengefunden; das war das A und O"", erklärte ein mehr als geknickter Max Hoff.

Um so versöhnlicher für ihn, dass es am Ende doch noch eine Medaille für ihn gab. Im abschließenden 5.000m-Langstreckenrennen sicherte er sich die Vizeweltmeisterschaft hinter dem Portugiesen Fernando Pimenta. ""Etwas schade ist das schon, dass es nicht mit dem Titel geklappt hat. Aber ich war ganz nah dran an Gold. Aber ich habe das nicht verloren, sondern Silber gewonnen"", so Max Hoff."

KGE-Asse kämpfen um WM-Medaillen

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Nach überstandenen Vorrennen stehen bei der WM in Racice nun die Finals an - bei der Vergabe der Medaillen wollen auch die Essener Kanuten mitreden

 

Racice: ""Alles gut"", hatte Max Hoff ja schon nach dem Vorlauf im 1.000m-Zweierkajak gesagt. Mit seinem Berliner Partner Marcus Groß hatte er diese Hürde ohne Probleme genommen und sich mit Bestzeit für die Halbfinals qualifiziert. ""Alles gut"" war dann auch nach diesem schon deutlich anspruchsvolleren Zwischenläufen. Denn auch hier setzten sich die frischgebackenen Europameister Hoff-Groß durch. Und fuhren erneut Bestzeit aller Halbfinals! Damit stehen sie nun nicht nur im WM-Finale von Racice, sondern dürften auch zu den heißen Medaillenanwärtern zählen. ""Das wird ein heißer Kampf um die Plätze; aber wir sollten auf jeden Fall eine Rolle spielen"", so Hoff. Die beiden Vorrennen werden zusätzliches Selbstvertrauen gegeben und der Konkurrenz Respekt eingeflößt haben. Der Weg zu den Medaillen und zum Titel dürfte auch über das deutsche Duo gehen.

Und vorbehaltlich der noch ausstehenden Halbfinals im Herrenvierer über 500m sollte auch Max Rendschmidt im WM-Finale stehen. Denn mit Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim) gelang auch ihm als Schlagmann des neuen olympischen Sprintflaggschiffs eine tadellose Vorstellung im Vorlauf. Den Rendschmidt &Co als Sieger beendeten. Bedingt durch die große Teilnehmerzahl aber war hier keine direkte Qualifikation für das WM-Finale möglich. Doch sollte nichts unvorhergesehenes geschehen, müsste dieses Boot ganz klar die nächste Hürde am heutigen Tag nehmen und sich ebenfalls in den WM-Endlauf fahren. In den Vorläufen zeichneten sich auch schon die Hauptkonkurrenzboote ab. Da kamen die jeweiligen Vorlaufsieger aus Serbien, Tschechien und der Slowakai. Aber auch Boote wie die Australier, die im Vorlauf noch hinter dem deutschen Team lagen, sind auf keinen Fall zu unterschätzen. Wie schnell der DKV-Vierer sein kann, hat dieser in der Saison schon mit zwei Weltcupsiegen unterstrichen.

Direkt ins WM-Finale einziehen konnte aus dem Vorlauf heraus mit dem nichtolympischen Vierer dann Kai Spenner. Zusammen mit Tamas Gecsö (Potsdam), Lukas Reuschenbach (Oberhausen) und Kostja Stroinski (Berlin) fuhr er auf Rang drei in den Endlauf. Damit war das große Ziel erst einmal erreicht, sich ohne Umweg die entscheidende Runde weiter zu fahren.

Somit steht nun an diesem Wochenende ein mehr als spannendes Kanu-Wochenende in Racice an. Nicht nur für die internationale Kanu-Elite und den Deutschen Kanu-Verband, sondern auch für die Essener Teilnehmer. Zunächst steht heute (Samstag) das Finale für Max Hoff mit Marcus Groß an; am Sonntag geht es dann für die beiden Vierer mit Max Rendschmidt und Kai Spenner in den WM-Endlauf. Und zum Abschluss geht Max Hoff auch noch im 5.000m-Langstreckeneiner an den Start. Eine Strecke, die er immer gerne fährt und auf der er auch zu den großen Medaillenanwärtern zählt.

 

  • Nicht so gut lief es in Racice jedoch für Katharina Köther. Im 200m-Einer kam sie nicht über den Vorlauf hinaus. Fuhr aber dabei ein ganz gutes Rennen; hatte jedoch mit der Auslosung etwas Pech. Denn in den anderen Läufen wäre sie eine Runde weiter gekommen.

 

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Medaillensammlung für Svenja Hardy

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Mit dreimal Gold und zweimal Silber kehrte die KGE-Jugendliche Svenja Hardy vom ""EYOF"" in Györ/Ungarn zurück

 

Györ: ""Hand auf`s Herz"" - wer hätte das gedacht? Dass Svenja Hardy mit so viel mehr Gepäck von dem European Youth Olympic Festival (EYOF) in Györ/Ungarn zurückkehrt. Fünf große Papierblumen und fünf Maskottchen ""Hugo"" sowie insbesondere drei Gold- und zwei Silbermedaillen waren hinzugekommen! Gold für Svenja im 500m-Zweierkajak mit Vanessa Bülow (Hamm) und im mixed Vierer über 500m und 200m mit Vanessa Bülow sowie Moritz Florstedt (Magdeburg) und Elias Kurth (Potsdam); Silber im 200m-Zweier mit Vanessa sowie im 500m-Einerkajak!

Das ""EYOF"", 1991 vom damaligen ICO-Präsidenten Jaques Rogge ins Leben gerufen, sind Europäische Olympische Spiele für Jugendliche im Alter von 14 - 18 Jahren (je nach Sportart) mit dem Ziel, an Olympische Spiele heranzuführen und die Jugend zu motivieren, sich diesen großen Traum einmal zu erfüllen.

Dass diese Zielsetzung bei Svenja Hardy voll ins Schwarze getroffen hat, steht außer Zweifel.

""Es war alles sehr, sehr aufregend wie bei kleinen Olympischen Spielen und hat einen Riesenspaß gemacht"", war bei Svenja hier in Essen immer noch Dauerstrahlen angesagt. Schon die Eröffnungsfeier mit Olympischer Flamme war bombastisch. Dann die umfangreiche Einkleidung, bei der sie sogar die gleichen Sonnenbrillen wie Max Hoff und Max Rendschmidt in Rio bekommen haben.

Viele Eindrücke waren völlig neu für die Essenerin und die kleine sechsköpfige Kanu-Flotte des Deutschen Kanu-Verbandes. Überall waren Kameras, ""da haben wir halt dann immer rein gewinkt"". Dann die Siegerehrungen, speziell mit Nationalhymne. ""In diesem Rahmen ganz oben zu stehen, kannten wir ja nicht. Wir wussten gar nicht, was man da macht - mitsingen vielleicht""? Deutlich für alle Zuschauer sichtbar, hatten sich die jungen Kanuten dann doch etwas einfallen lassen: ""die Hand auf`s Herz gelegt - das machen die Fußballer ja auch so""! Tränen wurde jedenfalls nicht verdrückt, dafür ""haben wir uns über die Medaillen viel zu sehr gefreut"".

Die bei Svenja nun an die Wand kommen, ""da, wo ich sie immer anschauen kann. Und ein Hugo kommt auf jeden Fall mit ins Bett"". Überhaupt die Medaillen; auch sie olympiareif mit 70 mm Durchmesser, 4,5mm dick und für die Sieger 24-Karat vergoldet!

Natürlich lies Svenja auch die Rennen noch einmal Revue passieren. Die packenden Zweikämpfe im 200m-Bereich mit Italien. Wo sie sich zunächst im Vierer als zweite wähnten. ""Doch wir wurden auf der Leinwand groß gezeigt, wie eigentlich die Sieger. Neben den jubelnden Italienern haben wir uns aber zurück gehalten. Umso größer dann die Freude, als wir doch mit 2/100 Sekunde vorne lagen"". Kurz zuvor war es das Boot aus Italien gewesen, dass im Sprintzweier mit 7/100 Sekunden die Bootsspitze vorne hatte. Richtig souverän da schon die Siege über 500m, bei denen die stark eingeschätzten Ungarn das Nachsehen hatten. Besonders groß die Aufregung zu Beginn beim ersten Rennen, dem 500m-Einer. Direkt vor dem Start zog ein Unwetter auf, das Finale wurde 40 Minuten verschoben, die Jugendlichen kauerten zunächst am Start unter einen großen Plane noch in den Booten, bevor sie vom Wasser geholt wurden. Nicht wissend, wann es weiter geht. ""Da war ich vom Kopf nicht mehr ganz auf der Höhe. Und dafür ist ja am Ende Silber auch noch ganz gut"", erklärte die 15-jährige schmunzelnd.

Auch für KGE-Coach Joaquin Delgado, als verantwortlicher Bundestrainer mit in Györ, war diese Veranstaltung ""ein coole, unglaublich tolle Erfahrung. Ganz groß aufgezogen wie Olympische Spiele"". Jedes Rennen begleitet er mit dem Rad, auch um die Konkurrenz einschätzen zu können. Mit dem Ergebnis ""sicher richtige taktische Absprachen getroffen zu haben"". Nach der kurzen Vorbereitung im österreichischen Linz ""ist dann bei Eröffnungsfeier bei uns ein Ruck durchs Team gegangen, der sich in den Rennen fortgesetzt hat. Die Gruppe hat super gezündet. Ich bin immer noch begeistert"", so Trainer Delago.

""Hand auf`s Herz"" - es war aber einfach auch ein Riesending!

Mit dreimal Gold und zweimal Silber kehrte die KGE-Jugendliche Svenja Hardy vom ""EYOF"" in Györ/Ungarn zurück   Györ: ""Hand auf`s Herz"" - wer hätte das gedacht? Dass Svenja Hardy mit so viel mehr Gepäck von dem European Youth Olympic Festival (EYOF) in Györ/Ungarn zurückkehrt. Fünf große Papierblumen und fünf Maskottchen ""Hugo"" sowie insbesondere drei Gold- und zwei Silbermedaillen waren hinzugekommen! Gold für Svenja im 500m-Zweierkajak mit Vanessa Bülow (Hamm) und im mixed Vierer über 500m und 200m mit Vanessa Bülow sowie Moritz Florstedt (Magdeburg) und Elias Kurth (Potsdam); Silber im 200m-Zweier mit Vanessa sowie im 500m-Einerkajak! Das ""EYOF"", 1991 vom damaligen ICO-Präsidenten Jaques Rogge ins Leben gerufen, sind Europäische Olympische Spiele für Jugendliche im Alter von 14 - 18 Jahren (je nach Sportart) mit dem Ziel, an Olympische Spiele heranzuführen und die Jugend zu motivieren, sich diesen großen Traum einmal zu erfüllen. Dass diese Zielsetzung bei Svenja Hardy voll ins Schwarze getroffen hat, steht außer Zweifel. ""Es war alles sehr, sehr aufregend wie bei kleinen Olympischen Spielen und hat einen Riesenspaß gemacht"", war bei Svenja hier in Essen immer noch Dauerstrahlen angesagt. Schon die Eröffnungsfeier mit Olympischer Flamme war bombastisch. Dann die umfangreiche Einkleidung, bei der sie sogar die gleichen Sonnenbrillen wie Max Hoff und Max Rendschmidt in Rio bekommen haben. Viele Eindrücke waren völlig neu für die Essenerin und die kleine sechsköpfige Kanu-Flotte des Deutschen Kanu-Verbandes. Überall waren Kameras, ""da haben wir halt dann immer rein gewinkt"". Dann die Siegerehrungen, speziell mit Nationalhymne. ""In diesem Rahmen ganz oben zu stehen, kannten wir ja nicht. Wir wussten gar nicht, was man da macht - mitsingen vielleicht""? Deutlich für alle Zuschauer sichtbar, hatten sich die jungen Kanuten dann doch etwas einfallen lassen: ""die Hand auf`s Herz gelegt - das machen die Fußballer ja auch so""! Tränen wurde jedenfalls nicht verdrückt, dafür ""haben wir uns über die Medaillen viel zu sehr gefreut"". Die bei Svenja nun an die Wand kommen, ""da, wo ich sie immer anschauen kann. Und ein Hugo kommt auf jeden Fall mit ins Bett"". Überhaupt die Medaillen; auch sie olympiareif mit 70 mm Durchmesser, 4,5mm dick und für die Sieger 24-Karat vergoldet! Natürlich lies Svenja auch die Rennen noch einmal Revue passieren. Die packenden Zweikämpfe im 200m-Bereich mit Italien. Wo sie sich zunächst im Vierer als zweite wähnten. ""Doch wir wurden auf der Leinwand groß gezeigt, wie eigentlich die Sieger. Neben den jubelnden Italienern haben wir uns aber zurück gehalten. Umso größer dann die Freude, als wir doch mit 2/100 Sekunde vorne lagen"". Kurz zuvor war es das Boot aus Italien gewesen, dass im Sprintzweier mit 7/100 Sekunden die Bootsspitze vorne hatte. Richtig souverän da schon die Siege über 500m, bei denen die stark eingeschätzten Ungarn das Nachsehen hatten. Besonders groß die Aufregung zu Beginn beim ersten Rennen, dem 500m-Einer. Direkt vor dem Start zog ein Unwetter auf, das Finale wurde 40 Minuten verschoben, die Jugendlichen kauerten zunächst am Start unter einen großen Plane noch in den Booten, bevor sie vom Wasser geholt wurden. Nicht wissend, wann es weiter geht. ""Da war ich vom Kopf nicht mehr ganz auf der Höhe. Und dafür ist ja am Ende Silber auch noch ganz gut"", erklärte die 15-jährige schmunzelnd. Auch für KGE-Coach Joaquin Delgado, als verantwortlicher Bundestrainer mit in Györ, war diese Veranstaltung ""ein coole, unglaublich tolle Erfahrung. Ganz groß aufgezogen wie Olympische Spiele"". Jedes Rennen begleitet er mit dem Rad, auch um die Konkurrenz einschätzen zu können. Mit dem Ergebnis ""sicher richtige taktische Absprachen getroffen zu haben"". Nach der kurzen Vorbereitung im österreichischen Linz ""ist dann bei Eröffnungsfeier bei uns ein Ruck durchs Team gegangen, der sich in den Rennen fortgesetzt hat. Die Gruppe hat super gezündet. Ich bin immer noch begeistert"", so Trainer Delago. ""Hand auf`s Herz"" - es war aber einfach auch ein Riesending! "

Medaillenregen für KGE-Nachwuchs

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Bei den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften in Pitesti/Rumänien geht Gold an Junior Niklas Petri, Silber an Caroline Arft (U23); in Györ/Ungarn erweist sich bei den ""EYOF"" die Jugendliche Svenja Hardy als die erfolgreichste Kanutin mit dreimal Gold und zweimal Silber

 

Pitesti/Györ: War das ein Kanu-Wochenende für die KGE-Nachwuchs-Asse! Bei den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften im rumänischen Pitesti und in Györ/Ungarn bei den ""EYOF"" (European Youth Olympic Festival), den Europäischen Olympischen Spielen der Jugend.

Für die Daheimgebliebenen hier in Essen war es nicht ganz einfach, hin- und her zu schalten zwischen beiden Veranstaltungen, um immer alle Rennen und die Ergebnisse zu verfolgen. Ein Aufwand, der sich aber mehr als gelohnt hat.

Denn in Rumänien konnte Niklas Petri Junioren-Weltmeister im Viererkajak über 500m werden; zudem Caroline Arft Vize-Weltmeisterin der U23 im 500m-Vierer der Damen. Und Juniorin Lisa Oehl fuhr mit dem Vierer als vierte nur ganz knapp an einer WM-Medaille vorbei.

In Ungarn dann erwies sich die KGE-Jugendliche Svenja Hardy als die erfolgreichste Kanutin dieser Regatta: mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen bei fünf Starts trat sie die Heimreise an!

Schon im letzten Jahr hatte sich Niklas Petri für die Junioren-WM qualifiziert, musste die Heimreise da aber ohne A-Finalteilnahme und somit auch ohne Medaille antreten. Um wieviel lief es nun gestern in Pitesti! Mit dem Junioren-Vierer und Martin Hiller, Leonhard Busch (Beide Potsdam) sowie Jakob Schopf (Berlin) ging er im 500m-Vierer an den Start. Qualifizierte sich mit Bestzeit für das Finale - somit in einem der Favoritenboote. Eine Ausgangsposition, die das Quartett am Ende vollauf erfüllte. Vom Start an mit vorne liegend, konnten Hiller-Busch-Schopf und Petri im Ziel jubeln: sie waren Junioren-Weltmeister geworden. In der Zeit von 1.22,480 vor dem Boot aus Polen (1.22,944 Minuten) und Dänemark (1.23,552).

Zunächst hüpfte das Quartett händchenhaltend auf oberste Podest, dann erhielt es aus Händen von Thomas Konietzko (Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes) die Medaillen ausgehändigt, um anschließend ergriffen die Nationalhymne zu hören. ""Wir sind einfach super happy, dass wir dieses Rennen nach Hause fahren konnten. Mit einer Medaille, vielleicht sogar mit dem Titel hatten wir nach den Vorrennen schon geliebäugelt. Das es am Ende aber auch so geklappt hat, ist einfach mega schön"", gab Niklas Petri glücklich nach Essen durch.

Schon am Samstag hatte auch Caroline Arft auf dem Treppchen gestanden. Als Vize-Weltmeisterin im U23-Viererkajak über 500m. Hinter den hoch favorisierten Ungarinnen (1.42,180) war diese Platzierung in 1.42,932 ein Optimal-Ergebnis, mit dem die russischen Damen (1.43,348) in Schach gehalten werden konnten.

""Das waren einfach zwei super Rennen und optimale Ergebnisse"", gab auch Trainer Christoph Steinkamp aus Rumänien durch.

Pech hatte dann aber leider Junioren Lisa Oehl als Schlagfrau des Juniorinnen-Vierers über 500m. Als vierte schrammten sie nur hauchdünn mit 72/100 Sekunden hinter den drittplatzierten Weißrussinnen an der ersehnten WM-Medaille vorbei. Erstmals bei Junioren-Weltmeisterschaften dabei, war dieses Ergebnis natürlich ein großer Erfolg.

Ins A-Finale vorfahren konnten dann auch Frederik Illtz und Tobias-Pascal Schultz mit dem U23-Vierer über 500m. Am Ende reichte es für dieses Quartett in dem engen Rennen zu Platz sieben.

Dann Svenja Hardy in Györ, bei den ""EYOF"", dem European Youth Olympic Festival. Was für ein Auftritt der Essener Jugendlichen. Mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen bei fünf Starts trat sie die Heimreise an!

Über Qualifikationsrennen, Vorläufe und Halbfinals hatte sie sich für die A-Endläufe qualifiziert, in denen jeweils die vier besten europäischen Boote aufeinander trafen. Ein Vorbeikommen an Svenja Hardy aber gab es da kaum. Am Ufer engagiert verfolgt von ihren Eltern und Heimtrainer Joaquin Delgado, der vor Ort als verantwortlicher Trainer auch dem deutschen Betreuerstab angehörte. ""117, 120 - ihr liegt vorne; jetzt angreifen"" gab er da -auch über den Livestream hörbar- immer seine Anweisungen bzw. Schlagzahlen durch.

Den Medaillenreigen eröffnet hatte Svenja Hardy im 500m-Einer mit dem Gewinn der Silbermedaille. Schon dies ein Riesenerfolg, dem aber erst einmal bis zu den nächsten Finals eine längere Regenunterbrechung folgte - bevor der deutsche Medaillenregen weiter gehen sollte: Gold für Svenja Hardy mit Vanessa Bülow (Hamm) im 500m-Zweier und Gold im mixed-Vierer mit Vanessa Bülow sowie Moritz Florstedt (Magedeburg) und Elias Kurth (Potsdam). Diese Kombination war es dann auch, die gestern in einem wahren Sprint-Krimi über 200m mit der Winzigkeit von 2/100 Sekunden(!) die nächste Goldmedaille einfuhr. Zunächst hatte da im Ziel das Quartett aus Italien gejubelt, sich als Siegerboot sehend. Doch die Auswertung des Zielfotos ergab: Sieg und Gold für Deutschland. Italien war es da aber nur kurz vorher gewesen, das im 200m-Zweier der Damen das Glück auf seiner Seite hatte. Mit der Winzigkeit von 3/10 Sekunden vor Svenja Hardy und Vanessa Bülow als Silbermedaillengewinnerinnen!
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Auszeichnung für Max Rendschmidt

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Eine hohe Auszeichnung konnte Max Rendschmidt in Kienbaum von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Empfang nehmen

 

Bei den Europameisterschaften vor einer Woche in Plovdiv/Bulgarien musste Max Rendschmidt krankheitsbedingt passen, beim traditionellen Sommerfest im bisherigen Bundesleistungszentrum Kienbaum hatte er nun zu Beginn der Woche gleich zwei große Auftritte.

Im Rahmen des Sommerfestes wurde das bisherige Bundesleistungszentrum Kienbaum offiziell umbenannt in ""Olympisches und Paralypisches Trainingszentrum für Deutschland"". Neben dem selbstverständlich anwesenden Präsidenten des Deutschen Kanu-Verbandes Thomas Konietzko und DKV-SPportdirektor Dr. Jens Kahl hatte sich hoher Besuch angekündigt: Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die nach ihrer Ankunft in Kienbaum als erste Station die Kanuten besuchte!

Am Rande des Liebenberger Sees hatte da Max Rendschmidt seinen ersten Auftritt. Ihm war es vorbehalten, Bundeskanzlerin Merkel den Zweierkajak, mit dem er im Vorjahr mit Marcus Groß Olympiasieger geworden war, näher vorzustellen. Interessiert folgte die Bundeskanzlerin den Erläuterungen des 23-jährigen Essener Bundespolizisten.

Später, bei der offiziellen Eröffnung des Sommerfestes, folgte dann der nächste Auftritt von Max Rendschmidt und die zweite Begegnung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Aus ihren Händen erhielt er den ""Kienbaum Award 2017"". Die 2012 ins Leben gerufene Auszeichnung kennt die menschlichen Werte und Vorbildwirkung des Geehrten an. Womit sich Max Rendschmidt in bester Gesellschaft befindet, denn 2015 erhielt Vorzeige Canadierfahrer und ebenfalls Doppel-Olympiasieger von Rio, Sebastian Brendel (Potsdam) diese Auszeichnung.

In seiner Laudatio würdigte DKV-Präsident Thomas Konietzko die Entwicklung von Max Rendschmidt, der nach sportlichen erfolgsversprechenden Anfängen unter Anleitung seiner Mutter Ruth und seines Stiefvaters Willy in seinem Heimatverein Blau-Weiß Rheidt dann in Essen unter Trainer Robert Berger zum Weltklasseathleten reifte.

In seiner Dankesrede unterstrich Max Rendschmidt, wie sehr er sich über diese Auszeichnung freue und versprach, so zu bleiben, wie er sei bzw. sich da zu verbessern, wo es nötig sei.

Und er erklärte unter großem Beifall der Gäste, den mit der Auszeichnung verbundenen Scheck in Höhe von 1.977,- Euro, seinem Heimatverein in Rheidt für die Trainingsarbeit zur Verfügung zu stellen.
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Hoff gewinnt EM-Gold auch auf Langstrecke

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Nachdem er schon im 1.000m-Zweierkajak mit Marcus Gross (Berlin) Europameister wurde, legte Max Hoff noch einmal nach und gewann auch im 5.000m-Einer

 

Plovdiv: War das eine Europameisterschaft. Nicht nur für den Deutschen Kanu-Verband, der die Rückreise aus Plovdiv/Bulgarien mit sechs EM-Titeln antrat. Sondern speziell auch für Max Hoff!

Denn nach dem Gewinn der Goldmedaille im 1.000m-Zweierkajak mit Marcus Gross (Berlin) setzte er sich auch im letzten EM-Rennen, dem 5.000m-Einerkajak durch - und gewann sein zweites EM-Gold! Und seinen zehnten EM-Titel insgesamt!

Und für die Zuschauer sollte gerade dieses Rennen, gefahren in 750m-Runden, zum EM-Ende noch einmal ein spannender Leckerbissen werden. Hochkarätig besetzt, ging das große Feld auf die lange Distanz. Sich aus den anfänglichen Start-Kabbeleien heraushalten wollend, lies sich Max Hoff zunächst aus der Mitte heraus etwas zurückfallen, um außen raus freiere Fahrt zu haben. Nach 800m war er dann wieder ganz vorne mit dabei. Und schnell hatte sich eine Vierer-Spitzengruppe gebildet mit Max Hoff. ""Wir mussten dabei das Tempo schon hoch halten, damit die Verfolger nicht heran kommen"", beschrieb Hoff später die kräfteraubende Fahrt. Immer wieder gab es Positionskämpfe, um sich zu lösen, einen Konkurrenten abzuschütteln. Am Ende bestand die Spitzengruppe aus drei Fahrern, neben Max Hoff noch Dauerkonkurrent Fernando Pimenta (Portugal) und Eivind Vold (Norwegen). ""Ich habe auf den letzten 250m versucht, gegen zu halten und mich durchzusetzen"", beschrieb Max Hoff später die entscheidende Phase. Und er schaffte es tatsächlich mit einer ungeheuren Energieleitung und einem unglaublichen Endspurt, als erster im Ziel einzufahren. Bei aller Erschöpfung, Kraft für einen Jubel war da noch! Max Hoff war Europameister im 5.000m-Einer geworden. Und hatte zudem seinen zehnten EM-Titel insgesamt gewonnen!

""Ehrlich gesagt, das war schon cool, und ich freu mich sehr: Doppel-Gold bei dieser EM. Von der sportlichen Wertigkeit war natürlich der Titel im olympischen 1.000m-Zweier deutlich wichtiger. Aber die lange Strecke macht mir einfach einen Riesenspaß. Und nun in beiden Disziplinen zu gewinnen, ist einfach unheimlich schön. So gesehen, also alles bestens! Und gerade der Zweier war ein Lichtblick und Motivation für die noch anstehende WM!"" bilanzierte Max Hoff.

Ein wenig hatte er aber auch mit dieser Bilanz geliebäugelt, wie er am Ende schmunzelnd erzählte. ""Ich bin ja ein wenig abergläubisch. Und hatte die persönliche Rückennummer 141. Irgendwie glaube ich immer, dass die Platzierung im Wettkampf einer der Ziffern der Rückennummer entspricht. Ich kann nur gewinnen, wenn die Zahl auch in der Startnummer ist. Jetzt hatte ich sogar zweimal die ""eins"" in der Nummer. Marcus hatte schon die Befürchtung, nicht dass wir nachher vierte werden. Aber nun bin ich zweimal erster geworden, also zwei-mal die eins; wie in der Rückennummer. Es hat also gepasst"".

Zum Schluss nach dem Rennen gab es dann noch einen traditionellen Brauch. Immer, wenn Max Hoff beim letzten Rennen den Langstreckeneiner gewinnt, gibt es für alle drei Platzierten nach der Siegerehrung ein von KGE-Clubmanager Heino Terporten ein Gläschen Gerstensaft. So auch in Plovdiv - zur Freude aller Beteiligten. Das war übrigens seit 2014 wieder das erste Mal; da war Max zuletzt Langstrecken-Europameister geworden.

 

Für gut zwei Wochen ist nun für Max Hoff, Max Rendschmidt, Kai Spenner und Katharina Köther Heimtraining angesagt; dann geht es nach München in die direkte Vorbereitung auf die WM vom 23. bis 27. August in Racice/Tschechien.
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Bronze für Philipp Hardy bei Junioren-EM

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Bei den Junioren- und U23-Europameisterschaften in Belgrad/Serbien zählte KGE-Junior Philipp Hardy zu den positiven Überraschungen des DKV; Jack Gries und Svenja Hardy waren mit NRW-Auswahlmannschaft in Wiesbaden erfolgreich

 

Bei den Junioren- und U23-Europameisterschaften in Belgrad war es für die junge Auswahlmannschaft des Deutschen Kanu-Verbandes schwer, sich gegen die europäischen Top-Kanuten der anderen Nationen zu behaupten, die vielfach auch bei den noch anstehenden Weltmeisterschaften in dieser Klasse an den Start gehen werden.

So musste die junge DKV-Flotte bis zum Ende der EM warten, bis es doch noch die erhofften Medaillen gab. Neben einem Sieg im Vierer der Juniorinnen (ohne Essener Beteiligung) war es dann der KGEer Philipp Hardy und sein Karlsruher Partner Ken Pfeiffer, die im 200m-Zweierkajak über den Gewinn einer weiteren Bronzemedaille jubeln konnten. In einem Wimpernschlagfinale waren allein Simone Bernocchi und Giacomo Bolzomella aus Italien (34,402 Sekunden) und Edvards Ceipe Kristofers Lemberts aus Litauen (34,766) minimal schneller als das deutsche Duo in 34,840 Sekunden. Mit einem ebenfalls nur sehr kleinen Abstand hatte das Boot aus Weißrussland als vierte das Nachsehen.

Philipp Hardy und Ken Pfeiffer hatten im nationalen Qualifikationsverfahren nur ganz knapp die Norm für die Junioren-WM verfehlt. Nun zeigten sie sich bei der EM topfit, nutzten ihre Chance und gehörten am Ende mit dieser Bronzemedaille zu den positiven Überraschungen im deutschen Team.

""Das, war schon toll, bei meinen ersten internationalen Meisterschaften mit einer Medaille nach Hause zu fahren. Nach den Vorrennen hatten wir schon gehofft, mitmischen zu können, wenn wir uns noch etwas steigern könnten und es vom ersten Schlag an optimal läuft. Und es ist natürlich super, dass es dann auch so geklappt hat"", ließ Philipp Hardy die Bronzefahrt Revue passieren.

Nicht zu einer Medaille reichte es am Ende für Anna Kowald in den U23-Rennen. Im 1.000m-Zweier musste sie mit Julia Herget (Magdeburg) mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen; über 500m war für dieses Duo nicht mehr als Platz neun drin. Nachdem Anna Kowald im Einer über 500m das A-Finale knapp verpasst hatte, konnte sie als Siegerin des B-Endlaufs einen Achtungserfolg erringen. Nicht so gut lief es dann auf ihrer Spezialstrecke über 200m; hier kam sie als siebte des B-Finals und somit als Gesamt Sechzehnte ein.

Während Philipp Hardy und Anna Kowald in Belgrad auf kontinentalem Parkett an den Start gingen, stand für die KGE-Jugendlichen Svenja Hardy sowie Jack Gries und Felix Nitz mit der NRW-Auswahlmannschaft die große Regatta in Wiesbaden auf dem Programm. Und wie schon vor einer Woche bei den Landesmeisterschaften von NRW waren insbesondere Svenja Hardy und Jack Gries auch im Schiersteiner Hafen von Wiesbaden Erfolgsgarant auf breiter Ebene.

Gleich fünf Siege gingen wieder einmal auf das Konto von Svenja Hardy. Sie setzte sich im Einer über 200m und 500m gegen die Konkurrenz durch und lag auch im Zweier mit Vanessa Bülow (Hamm) über 500m und 5.000m sowie im NRW-Vierer über 500m vorne.

Auf fünf Siege kam auch Jack Gries. Einmal mehr erwies er sich als der beste Einerfahrer auf gleich allen drei Wettkampfstrecken von 200m, 500m und 1.000m! Hinzu kamen zwei weitere Goldmedaillen im 500m- Zweier und Vierer. Und im Langstreckenzweier reichte es trotz Steuerschaden noch zu Bronze.

Felix Nitz erkämpfte sich zudem im 500m-NRW-Vierer den zweiten Platz.Bei den Junioren- und U23-Europameisterschaften in Belgrad/Serbien zählte KGE-Junior Philipp Hardy zu den positiven Überraschungen des DKV; Jack Gries und Svenja Hardy waren mit NRW-Auswahlmannschaft in Wiesbaden erfolgreich   Bei den Junioren- und U23-Europameisterschaften in Belgrad war es für die junge Auswahlmannschaft des Deutschen Kanu-Verbandes schwer, sich gegen die europäischen Top-Kanuten der anderen Nationen zu behaupten, die vielfach auch bei den noch anstehenden Weltmeisterschaften in dieser Klasse an den Start gehen werden. So musste die junge DKV-Flotte bis zum Ende der EM warten, bis es doch noch die erhofften Medaillen gab. Neben einem Sieg im Vierer der Juniorinnen (ohne Essener Beteiligung) war es dann der KGEer Philipp Hardy und sein Karlsruher Partner Ken Pfeiffer, die im 200m-Zweierkajak über den Gewinn einer weiteren Bronzemedaille jubeln konnten. In einem Wimpernschlagfinale waren allein Simone Bernocchi und Giacomo Bolzomella aus Italien (34,402 Sekunden) und Edvards Ceipe Kristofers Lemberts aus Litauen (34,766) minimal schneller als das deutsche Duo in 34,840 Sekunden. Mit einem ebenfalls nur sehr kleinen Abstand hatte das Boot aus Weißrussland als vierte das Nachsehen. Philipp Hardy und Ken Pfeiffer hatten im nationalen Qualifikationsverfahren nur ganz knapp die Norm für die Junioren-WM verfehlt. Nun zeigten sie sich bei der EM topfit, nutzten ihre Chance und gehörten am Ende mit dieser Bronzemedaille zu den positiven Überraschungen im deutschen Team. ""Das, war schon toll, bei meinen ersten internationalen Meisterschaften mit einer Medaille nach Hause zu fahren. Nach den Vorrennen hatten wir schon gehofft, mitmischen zu können, wenn wir uns noch etwas steigern könnten und es vom ersten Schlag an optimal läuft. Und es ist natürlich super, dass es dann auch so geklappt hat"", ließ Philipp Hardy die Bronzefahrt Revue passieren. Nicht zu einer Medaille reichte es am Ende für Anna Kowald in den U23-Rennen. Im 1.000m-Zweier musste sie mit Julia Herget (Magdeburg) mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen; über 500m war für dieses Duo nicht mehr als Platz neun drin. Nachdem Anna Kowald im Einer über 500m das A-Finale knapp verpasst hatte, konnte sie als Siegerin des B-Endlaufs einen Achtungserfolg erringen. Nicht so gut lief es dann auf ihrer Spezialstrecke über 200m; hier kam sie als siebte des B-Finals und somit als Gesamt Sechzehnte ein. Während Philipp Hardy und Anna Kowald in Belgrad auf kontinentalem Parkett an den Start gingen, stand für die KGE-Jugendlichen Svenja Hardy sowie Jack Gries und Felix Nitz mit der NRW-Auswahlmannschaft die große Regatta in Wiesbaden auf dem Programm. Und wie schon vor einer Woche bei den Landesmeisterschaften von NRW waren insbesondere Svenja Hardy und Jack Gries auch im Schiersteiner Hafen von Wiesbaden Erfolgsgarant auf breiter Ebene. Gleich fünf Siege gingen wieder einmal auf das Konto von Svenja Hardy. Sie setzte sich im Einer über 200m und 500m gegen die Konkurrenz durch und lag auch im Zweier mit Vanessa Bülow (Hamm) über 500m und 5.000m sowie im NRW-Vierer über 500m vorne. Auf fünf Siege kam auch Jack Gries. Einmal mehr erwies er sich als der beste Einerfahrer auf gleich allen drei Wettkampfstrecken von 200m, 500m und 1.000m! Hinzu kamen zwei weitere Goldmedaillen im 500m- Zweier und Vierer. Und im Langstreckenzweier reichte es trotz Steuerschaden noch zu Bronze. Felix Nitz erkämpfte sich zudem im 500m-NRW-Vierer den zweiten Platz. "

Max Hoff Europameister

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Nach der ersten Hiobsbotschaft und dem krankheitsbedingten Ausfall von Max Rendschmidt konnte Max Hoff bei den Europameisterschaften in Plovdiv/Bulgarien mit seinem Berliner Partner Marcus Groß im 1.000m-Zweierkajek Europameister werden

 

""Vom C-Finale beim ersten Weltcup in Szeged nun zum EM-Titel in Plovdiv"", fasste Chef-Bundestrainer Arndt Hanisch schmunzelnd das Ergebnis des 1.000m-Zweierkajak der Herren zusammen. Denn soeben waren Max Hoff und Marcus Groß (Berlin) Europameister geworden und hatten so ihren EM-Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Die Anspielung von Hanisch betraf da den Saisonauftakt beim Weltcup in Szeged/Ungarn, wo sich dieses Duo nur im C-Finale wieder fand. Aber nun bei der EM rückten Hoff-Groß alles wieder gerade; sie waren ""ein famoses Rennen"" gefahren, wie Thomas Konietzko (Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes, am Ziel stehend, befand. Vom Start an hatten Max Hoff und Marcus Groß in Führung gelegen und waren am Ende so sicher, zu siegen, dass trotz aller Anstrengung bei Marcus Groß schon ein Lächeln im Gesicht zu sehen war.

""Wir haben auch nach dem ersten Weltcup an uns geglaubt. Und sind nun natürlich total erleichtert und offensichtlich auf dem richtigen Weg"", so Schlagmann Hoff, der seinen Jubel im Ziel reichlich ausgekostet hatte. Früh auf der Strecke wollten sich beide vom Feld lösen, so lautete ihre Taktik. ""Dass dies am Ende auch weh tun würde, war uns natürlich klar"", ließ Max Hoff freudestrahlend die Planung noch einmal Revue passieren, die letztendlich so gut aufgegangen war.

Und Hintermann Marcus Groß zog ebenfalls uneingeschränkt positive Bilanz: ""Es war einfach ein geiles Gefühl auf der Strecke; schon bei 500m war ich mir sicher, dieses Rennen werden wir gewinnen"".

""Die Beiden sind einfach ein ganz tolles Rennen gefahren. Dass, was bei diesem Boot im Wasser passiert, passt einfach"", gab es abschließend noch einmal Lob von Arndt Hanisch.

Vollauf zufrieden war auch am Ende der EM Kai Spenner. Im Finale des 1.000m-Viererkajaks hatte er mit Tamas Gescö (Potsdam), Kostja Stroinski (Berlin) und Lukas Reuschenbach (Oberhausen) Platz fünf eingefahren, nur hauchdünn hinter Rang vier. Vom Start an war das Quartett vorne mitgefahren, hatte die Planung ""offensiv fahren und alles geben, sehen, wie weit es am Ende reicht"" eingehalten. ""Das war bislang der beste 1.000m-Vierer, in den ich saß"", so Kai Spenner.

Zweifach in die EM-Rennen war Katharina Köther gegangen. Trotz eines guten Rennen aber war im Ziel im Damenvierer über 500m mehr als Platz fünf nicht drin. Im 200m-Einer kam Katharina zudem nicht über den Vorlauf hinaus. ""Im Vierer haben wir den Start nicht so gut erwischt, das konnten wir nicht mehr aufholen. Und im Einer hat es gar nicht gelaufen. Da fehlte nach dem Grundlagentrainingslager die Spritzigkeit bei mir"".

 

  • Im letzten Rennen der EM wurde Max Hoff zudem noch einmal Europameister im 5.000m-Einerkajak (Bericht folgt in der kommenden Ausgabe)

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Landestitel in Serie für KGE

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Auch ohne ihre ganz großen Leistungsträger wusste die KGE-Flotte bei den NRW-Landesmeisterschaften auf dem Fühlinger See von Köln zu überzeugen.

 

Köln: Am Ende der diesjährigen Landesmeisterschaften gab es im Kanu-Lager der KG Essen überaus zufriedene Gesichter. Denn obwohl gleich mehrere Leistungsträger fehlten, da mit den Nationalmannschaften im Trainingslager, fischten die Aktiven der KG Essen Titel und Medaillen in Serie aus dem Fühlinger See. Insgesamt trat die KGE mit 23 NRW-Titeln, 10 Vizemeisterschaften und neun Bronzemedaillen die Heimreise an. Hinzu kommen zahlreiche weitere Finalplatzierungen und für die Deutsche Meisterschaft qualifizierten Boote.

Eine Bank waren einmal mehr die KGE-Herren rund um Doppel-Olympiasieger Max Rendschmidt, die sogar im Einer über alle drei Strecken von 200,. 500m und 1.000m für eine rein Essener Siegerehrung sorgten.

In der Juniorenklasse hab es kein Vorbeikommen an Jonas von Döhren, der mit 6 Titeln mehr als überzeugte; dreimal dabei im Zweier mit Niklas Nied.

Dann war es der Jugendliche Jack Gries, der fünf Meisterschaften einfuhr und dabei im Einer über 200m, 500m und 1.000m der beste Solist war.

Ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht wurde Svenja Hardy in der Jugendklasse mit Siegen auf allen drei Einerstrecken sowie sogar im Juniorenzweier mit Pauline Zell.

Auch der jüngste Essener Kanunachwuchs stand mehrfach auf dem Meisterschaftstreppchen.

 

Ergebnisse (Platz 1-5) der Landesmeisterschaften:

Kajak-Herren-Leistungsklasse: Einer: 200m: 1. Christopher Weiland, 2. Benjamin Mohajer, 3. Patrick Wölfel; 5. Ernst Rübsam (ESVK); 500m: 1. Max Rendschmidt, 2. Christopher Weiland, 3. Fabian Kux; 5. Benjamin Mohajer; 1.000m: 1. Max Rendschmidt, 2. Kai Spenner, 3. Niklas Kux; Zweier: 200m: 2. Christopher Weiland-Patrick Wölfel; 3. Michel Lettmann-Benjamin Mohajer; 4. Fabian Kux-Markus Bieneck, 5. Ernst Rübsam-Norman Zahm (ESV); 1.000m: 1. Fabian und Niklas Kux, 2. Bastian Wetzel-Felix Gries, 3. Michel Lettmann-Benjamin Mohajer; 5.000m: 1. Fabian und Niklas Kux, 2. Michel Lettmann-Benjamin Mohajer; Vierer: 200m: 1. Fabian Kux-Niklas Kux-Christopher Weiland-Patrick Wölfel; 2. Benjamin Mohajer-Felix Gries-Michel Lettmann-Markus Bieneck; 3. Norman Zahm-Tamas Rübsam-Ernst Rübsam-Gregor Mielke (ESV); 1.000m: 1. Fabian Kux-Christopher Weiland-Michel Lettmann-Felix Gries, 2. Markus Bieneck-Benjamin Mohajer-Niklas Kux-Bastian Wetzel; Junioren: Einer: 200m: 3. Jonas von Döhren; 4. Niklas Nied; 500m: 1. Jonas von Döhren, 3. Niklas Nied; 1.000m: 1. Jonas von Döhren; Zweier: 200m: 1. Jonas von Döhren-Niklas Nied; 4. Justus Walter-Julian Kosche; 1.000m: 1. Jonas von Döhren-Niklas Nied; 5. Justus Walter-Julian Kosche; 5.000m: 1. Jonas von Döhren-Niklas Nied; Vierer: 1.000m: 1. Niklas Nied-Jonas von Döhren-Justus Walter, Julian Kosche; Juniorinnen: Einer: 500m: 4. Pauline Zell; 1.000m: 2. Pauline Zell; Zweier: 500m: 1. Svenja Hardy-Pauline Zell; männl. Jugd.: Einer: 200m: 1. Jack Gries; 500m: 1. Jack Gries; 1.000m: 1. Jack Gries; Zweier: 500m: 4. Felix Nitz-Finn Paulsen; 1.000m: 4. Kian-Lukas Mohajer-Julian Hardy; Vierer: 500m: 1. Jack Gries-Finn Paulsen-Felix Nitz-Paolo Petri; 5.000m: 1. Jack Gries-Felix Nitz-Finn Paulsen-Julian Hardy; weibl. Jugd.:Einer: 200m: 1. Svenja Hardy; 500m: 1. Svenja Hardy; 5.000m: 1. Svenja Hardy; 4. Annika Laubenthal; Zweier: 200m: 2. Svenja Hardy-Annika Laubenthal; Schüler A:

Zweier: 500m: 5. Leonhard Ahl-Moritz Werner; 2.000m: 5. Ben Seifert-Gerrit Lehnen; Vierer: 500m: 4. Leonhard Ahl-Paul Everding-Glen Roß-Werner Moritz; 2.000m: 1. Leonhard Ahl-Paul Everding-Glen Roß-Werner Moritz; Schülerinnen A: Vierer: 500m: 4. Karlotta Gaerting-Rosin Schmidt-Maili Schube-Lilli-Ann Winter; Schüler B: Vierer: 500m: 5. Jonas Gaerting-Ole Dedy-Finn Haverkamp-Theodore Ahl; 2.000m: 3. Jonas Gaerting-Ole Dedy-Finn Haverkamp-Thomas Wartburton; 5. Lenned John-Laurin John-Elias_Joell Reiß-Felix Melis (RUWA); Schülerinnen B: Vierer: 500m: 4. Anna Fiona Dennhardt-Merle Rasmus-Sophie Sander-Ellen Holtkamp; 2.000m: 3. Anna Fiona Dennhardt-Merle Rasmus-Sophie Sander-Ellen Holtkamp; Schülerspiele: männl: AK 7: 1. Sami Wagner (ESVK); AK 8: 3. Moritz Rübsam (ESVK); AK 9: 4. Gustav Ahl (KGE); AK 10: 5. Til Hachenberger (KGE); weibl.: AK 7: 1. Melis Johanna Libuse (RUWA); AK 9: 2. Elina Leubner (RUWA), 3. Isabel Glettenberg (KGE); AK 10: 1. Mila Jancar, 4. Marleen Sits (KGE); AK 11: 2. Melina Dirksen (ESVK);

 

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Max Hoff löst WM-Ticket; Rendschmidt siegt erneut

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Nur eine Woche nach dem Weltcup in Ungarn zeigte sich die deutsche Flotte und die Essener Kanuten deutlich verbessert

 

Belgrad: Nur eine Woche nach dem Weltcup in Szeged/Ungarn war an diesem Wochenende Belgrad/Serbien die nächste Weltcup-Station. Und nachdem es in Ungarn für die deutsche Flotte doch noch in so manchen Bootskategorien haperte, sollte in Serbien nun nachgelegt und weitere WM-Qualifikationen geschafft werden.

Ein Vorhaben, das vielfach umgesetzt werden konnte; so manches Boot zeigte sich klar verbessert.

Dies betrifft auch den 1.000m-Zweier der Herren mit Max Hoff und dem Berliner Marcus Groß. Vor einer Woche in Ungarn hatte dieses Duo nur das C-Finale erreicht. Eine mehr als enttäuschende Vorstellung. Nun aber lief es richtig gut. Es wurde nicht nur das A-Finale erreicht, sondern auch die Silbermedaille erkämpft! Was für beide die WM-Qualifikation bedeutete. Nach Max Rendschmidt, der ja in Ungarn schon mit dem Vierersieg das WM-Ticket gelöst hatte, ist Max Hoff jetzt definitiv der nächste KGEer, der in Racice/Tschechien im August dabei ist.

""Nach dem letzten Wochenende haben wir schon gezweifelt; da hat es auch so manche Diskussion gegeben. Jetzt haben wir aber gezeigt, dass wir wieder dabei sind. Marcus war direkt vor Szeged krank, ich noch während der Sichtungen, zudem hatte ich mit meinem Umzug von Köln nach Essen doch so manche turbulente Woche. So gesehen, ist nun alles in Ordnung. Wir müssen nur Ruhe bewahren und haben ja noch einige Wochen bis zur EM und WM. Das Finale hier war noch lange nicht optimal, aber wir sind erst einmal beruhigt. Es war auf jeden Fall der richtige Schritt in die richtige Richtung. Wir haben beide noch Ausbaupotential, so viel wie noch nie um diese Zeit - und das ist gut"", zeigte sich Max Hoff erleichtert und zuversichtlich im Hinblick auf die anstehenden Saisonhöhepunkte. Im Ziel waren nur die Spanier schneller; Bronze ging an das Boot aus Litauen.

Im letzten Finale des Weltcups hatte dann auch Max Rendschmidt mit Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim) wie schon in Szeged allen Grund zu jubeln. Sie siegten erneut im 500m-Vierer - und wieder mit einer imposanten Vorstellung. Fast eine Sekunde betrug ihr Vorsprung im Ziel vor Frankreich und Tschechien. Zwei Siege an zwei direkt aufeinanderfolgenden Weltcups; das ist eine optimale Bilanz.

""Es war hier ein sehr gutes Rennen, und wir haben wieder gewonnen. Das ist eine optimale Bilanz. Wir wissen aber auch, dass es noch nicht das optimale Rennen war. Es gibt immer noch Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten müssen. Bei der EM und WM hoffen wir auf jeden Fall, noch etwas drauflegen zu können"", gab Schlagmann Rendschmidt die Marschroute für die nächsten Wochen vor. ""Wir sind sehr glücklich über diesen zweiten Sieg"", erklärte Ronald Rauhe (Potsdam) entspannt nach der Siegerehrung, nachdem das Quartett direkt nach dem harten Rennen erst einmal ein abkühlendes Bad in der Regattastrecke genommen hatte.

Vor einer Woche noch hatte Kai Spenner im 1.000m-Zweier mit Lukas Reuschenbach (Oberhausen) gar das C-Finale verpasst. Nun in Serbien ging Spenner und der Potsdamer Tamas Gecsö ins Rennen - und erreichte das A-Finale und dort Rang sieben. Eine Leistung, mit der sich beide durchaus für weitere Einsätze empfohlen haben dürften.

Das gilt auch für Katharina Köther und Caroline Arft. Die beiden KGE-Sprinterinnen fuhren sich im 200m-Zweier wie schon vor einer Woche direkt ins A-Finale und dort auf Platz sieben. Zudem ging Katharina Köther mit dem Damenvierer über 500m ins Rennen. Nur knapp hinter Serbien fuhren sie als vierte aber an einer Medaille vorbei. Von der Platzierung her eine Steigerung gegenüber dem Rennen von Szeged. Da hatte anstelle von Katharina Köther die Potsdamerin Tabea Medert im Vierer gesessen.

Neben Max Hoff und Max Rendschmidt, die definitiv bei EM und WM dabei sind, dürfen sich auch Kai Spenner, Katharina Köther und Caroline Arft Chancen ausrechnen. Abzuwarten bleiben die Anlaysen der Weltcups und die weiteren Vorbereitungsmaßnahmen mit den individuellen Leistungsentwicklungen.

Nur eine Woche nach dem Weltcup in Ungarn zeigte sich die deutsche Flotte und die Essener Kanuten deutlich verbessert   Belgrad: Nur eine Woche nach dem Weltcup in Szeged/Ungarn war an diesem Wochenende Belgrad/Serbien die nächste Weltcup-Station. Und nachdem es in Ungarn für die deutsche Flotte doch noch in so manchen Bootskategorien haperte, sollte in Serbien nun nachgelegt und weitere WM-Qualifikationen geschafft werden.             Ein Vorhaben, das vielfach umgesetzt werden konnte; so manches Boot zeigte sich klar verbessert.             Dies betrifft auch den 1.000m-Zweier der Herren mit Max Hoff und dem Berliner Marcus Groß. Vor einer Woche in Ungarn hatte dieses Duo nur das C-Finale erreicht. Eine mehr als enttäuschende Vorstellung. Nun aber lief es richtig gut. Es wurde nicht nur das A-Finale erreicht, sondern auch die Silbermedaille erkämpft! Was für beide die WM-Qualifikation bedeutete. Nach Max Rendschmidt, der ja in Ungarn schon mit dem Vierersieg das WM-Ticket gelöst hatte, ist Max Hoff jetzt definitiv der nächste KGEer, der in Racice/Tschechien im August dabei ist.             ""Nach dem letzten Wochenende haben wir schon gezweifelt; da hat es auch so manche Diskussion gegeben. Jetzt haben wir aber gezeigt, dass wir wieder dabei sind. Marcus war direkt vor Szeged krank, ich noch während der Sichtungen, zudem hatte ich mit meinem Umzug von Köln nach Essen doch so manche turbulente Woche. So gesehen, ist nun alles in Ordnung. Wir müssen nur Ruhe bewahren und haben ja noch einige Wochen bis zur EM und WM. Das Finale hier war noch lange nicht optimal, aber wir sind erst einmal beruhigt. Es war auf jeden Fall der richtige Schritt in die richtige Richtung. Wir haben beide noch Ausbaupotential, so viel wie noch nie um diese Zeit - und das ist gut"", zeigte sich Max Hoff erleichtert und zuversichtlich im Hinblick auf die anstehenden Saisonhöhepunkte. Im Ziel waren nur die Spanier schneller; Bronze ging an das Boot aus Litauen.             Im letzten Finale des Weltcups hatte dann auch Max Rendschmidt mit Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim) wie schon in Szeged allen Grund zu jubeln. Sie siegten erneut im 500m-Vierer - und wieder mit einer imposanten Vorstellung. Fast eine Sekunde betrug ihr Vorsprung im Ziel vor Frankreich und Tschechien. Zwei Siege an zwei direkt aufeinanderfolgenden Weltcups; das ist eine optimale Bilanz.             ""Es war hier ein sehr gutes Rennen, und wir haben wieder gewonnen. Das ist eine optimale Bilanz. Wir wissen aber auch, dass es noch nicht das optimale Rennen war. Es gibt immer noch Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten müssen. Bei der EM und WM hoffen wir auf jeden Fall, noch etwas drauflegen zu können"", gab Schlagmann Rendschmidt die Marschroute für die nächsten Wochen vor. ""Wir sind sehr glücklich über diesen zweiten Sieg"", erklärte Ronald Rauhe (Potsdam) entspannt nach der Siegerehrung, nachdem das Quartett direkt nach dem harten Rennen erst einmal ein abkühlendes Bad in der Regattastrecke genommen hatte.             Vor einer Woche noch hatte Kai Spenner im 1.000m-Zweier mit Lukas Reuschenbach (Oberhausen) gar das C-Finale verpasst. Nun in Serbien ging Spenner und der Potsdamer Tamas Gecsö ins Rennen - und erreichte das A-Finale und dort Rang sieben. Eine Leistung, mit der sich beide durchaus für weitere Einsätze empfohlen haben dürften.             Das gilt auch für Katharina Köther und Caroline Arft. Die beiden KGE-Sprinterinnen fuhren sich im 200m-Zweier wie schon vor einer Woche direkt ins A-Finale und dort auf Platz sieben. Zudem ging Katharina Köther mit dem Damenvierer über 500m ins Rennen. Nur knapp hinter Serbien fuhren sie als vierte aber an einer Medaille vorbei. Von der Platzierung her eine Steigerung gegenüber dem Rennen von Szeged. Da hatte anstelle von Katharina Köther die Potsdamerin Tabea Medert im Vierer gesessen.             Neben Max Hoff und Max Rendschmidt, die definitiv bei EM und WM dabei sind, dürfen sich auch Kai Spenner, Katharina Köther und Caroline Arft Chancen ausrechnen. Abzuwarten bleiben die Anlaysen der Weltcups und die weiteren Vorbereitungsmaßnahmen mit den individuellen Leistungsentwicklungen. "

KGE-Nachwuchs überzeugt in Piestany Svenja Hardy überragend

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Auf der internationalen Junioren- und U23-Regatta in Piestanie/Slowakei konnten die KGE-Nachwuchskanuten im deutschen Team überzeugen. Erfolgreichste Teilnehmerin der gesamten Regatta war Svenja Hard

 

Piestany: Während die A-Mannschaft des Deutschen Kanu-Verbandes am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Szeged/Ungarn an den Start gegangen war und um die ersten WM-Qualifikationen kämpfte, stand für die deutschen Junioren und U23-Kanuten die internationale Regatta in Piestany/Slowakei auf dem Programm. Dabei auch sieben Aktive der KGEssen.

Und die konnten die Heimreise überaus erfolgreich antreten, fischten sie doch insgesamt 12 Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen aus dem Wasser. Vorbehaltlich der Beratungen des Trainerrates dürften sich am Ende für Einsätze bei der Junioren- und U23-WM und EM empfohlen haben.

Aus dem U23-Bereich dürften Anna Kowald, Frederick Illtz und Tobias-Pascal Schultz die WM im Blick haben. Anna Kowald siegte in Piestany im EIner über 200m und im Zweier über 500m und 1.000m mit den Karlsruherinnen Carola Schmidt und Sarah Brüßler. Frederick Illtz erwies sich dann mit einem Sieg als der schnellste Fahrer im 500m-Einer. Tibor Gecsö (Potsdam) als zweiter und Tobias-Pascal Schultz auf dem Bronzeplatz sorgten für den totalen DKV-Erfolg. Illtz und Schultz saßen zudem im siegreichen 500m-Vierer. Und gewannen hauchdünn hinter einem weiteren deutschen Boot noch Silber im 200m-Zweier.

Im Junioren dürfen Lisa Oehl und Niklas Petri für die WM planen. Niklas Petri siegte gemeinsam mit dem Potsdamer Martin Hiller im 200m-Zweier und auch im siegreichen 500m-Vierer mit Hiller, Leonhard Busch (Potsdam) und Jacob Schopf (Berlin). Zudem sicherte er sich Bronze im 500m-Einer.

Philipp Hardy sollte sich mit einem zweiten und dritten ins Junioren-Team für die EM gefahren haben.

Große ""Abräumerin"" der Veranstaltung aber war die erst 16-jährige Jugendliche Svenja Hardy, die in der Jugendklasse als Test für das in diesem Jahr erstmals anstehende ""European Olympic Youth Festival"" an den Start gegangen war. Bei fünf Start stand sie fünfmal ganz oben auf dem Treppchen: im 200m- und 500m-Einer sowie im Zweier mit Vanessa Bülow (Hamm) über alle drei Strecken von 200m, 500m und 1.000m. Am Ende der Veranstaltung wurde Svenja als erfolgreichste weibliche Teilnehmerin der gesamten Regatta (!) ausgezeichnet. Und konnte glücklich eine coole Sonnenbrille, ein Paddelgutschein sowie einen Umschlag mit einer finanziellen Anerkennung in Empfang nehmen.Auf der internationalen Junioren- und U23-Regatta in Piestanie/Slowakei konnten die KGE-Nachwuchskanuten im deutschen Team überzeugen. Erfolgreichste Teilnehmerin der gesamten Regatta war Svenja Hard   Piestany: Während die A-Mannschaft des Deutschen Kanu-Verbandes am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Szeged/Ungarn an den Start gegangen war und um die ersten WM-Qualifikationen kämpfte, stand für die deutschen Junioren und U23-Kanuten die internationale Regatta in Piestany/Slowakei auf dem Programm. Dabei auch sieben Aktive der KGEssen.             Und die konnten die Heimreise überaus erfolgreich antreten, fischten sie doch insgesamt 12 Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen aus dem Wasser. Vorbehaltlich der Beratungen des Trainerrates dürften sich am Ende für Einsätze bei der Junioren- und U23-WM und EM empfohlen haben.             Aus dem U23-Bereich dürften Anna Kowald, Frederick Illtz und Tobias-Pascal Schultz die WM im Blick haben. Anna Kowald siegte in Piestany im EIner über 200m und im Zweier über 500m und 1.000m mit den Karlsruherinnen Carola Schmidt und Sarah Brüßler. Frederick Illtz erwies sich dann mit einem Sieg als der schnellste Fahrer im 500m-Einer. Tibor Gecsö (Potsdam) als zweiter und Tobias-Pascal Schultz auf dem Bronzeplatz sorgten für den totalen DKV-Erfolg. Illtz und Schultz saßen zudem im siegreichen 500m-Vierer. Und gewannen hauchdünn hinter einem weiteren deutschen Boot noch Silber im 200m-Zweier.             Im Junioren dürfen Lisa Oehl und Niklas Petri für die WM planen. Niklas Petri siegte gemeinsam mit dem Potsdamer Martin Hiller im 200m-Zweier und auch im siegreichen 500m-Vierer mit Hiller, Leonhard Busch (Potsdam) und Jacob Schopf (Berlin). Zudem sicherte er sich Bronze im 500m-Einer.             Philipp Hardy sollte sich mit einem zweiten und dritten ins Junioren-Team für die EM gefahren haben.             Große ""Abräumerin"" der Veranstaltung aber war die erst 16-jährige Jugendliche Svenja Hardy, die in der Jugendklasse als Test für das in diesem Jahr erstmals anstehende ""European Olympic Youth Festival"" an den Start gegangen war. Bei fünf Start stand sie fünfmal ganz oben auf dem Treppchen: im 200m- und 500m-Einer sowie im Zweier mit Vanessa Bülow (Hamm) über alle drei Strecken von 200m, 500m und 1.000m. Am Ende der Veranstaltung wurde Svenja als erfolgreichste weibliche Teilnehmerin der gesamten Regatta (!) ausgezeichnet. Und konnte glücklich eine coole Sonnenbrille, ein Paddelgutschein sowie einen Umschlag mit einer finanziellen Anerkennung in Empfang nehmen.  "

Unsere Trainer

Robert Berger

Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren LK im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren LK, Trainer bei der KGE seit 1993

Christoph Steinkamp

Bundesnachwuchstrainer, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Junioren im DKV und der Kajak-Damen im LKV, Leitung Talentzentrum, –sichtung und –förderung im Landesprogramm des LKV-NW, Vereinstrainer der Kajak-Damen LK, Trainer bei der KGE seit 2004

Mirko Wojdowski

Landestrainer des LKV-NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im LKV und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014

Joaquin Delgado

• Disziplingruppentrainer der Kajak-Damen Junioren im LKV-NRW und Vereinstrainer der Kajak-männlichen Jugend, Trainer bei der KGE seit 2012

Marcel Böhm

Vereinstrainer der Schüler A, Trainer bei der KGE seit 2005

Annika Gierig

Disziplingruppentrainerin der Schüler im LKV-NRW, Erziehertrainerin am Sport- und Tanzinternat Essen, Koordinierende Vereinstrainerin der Schüler C & B und Anfänger

Anne Paeger

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2011

Leonie Neu

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2015

Andreas Lamken

Schüler C-, B- und Anfängertrainer seit 2014

Sara Sabeti

Schüler C-, B- und Anfängertrainerin seit 2017

Sina Schrader

Duale Studentin beim DKV, zur Trainerausbildung seit 2018 bei der KGE, Derzeitig im Bereich Schüler A und Jugend tätig, sowie bei der Talentsichtung und Aushilfe bei den Schüler B

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