Samstag, 19 Oktober 2019

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Mit neuem Material auf Titeljagd

Für drei Tage geht es von Freitag an für die KGE-Kanuten wieder einmal an die Duisburger Wedau, wo genau sieben Wochen vor den Weltmeisterschaften nun die Landesmeisterschaften von NRW ausgetragen werden. Über 30 Vereine schicken dabei ihre Aktiven im Kampf um die Titel und Medaillen in die Rennen; im Schüler- und Jugendbereich geht es zudem um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Anfang September in Köln. Und wieder einmal ist es die KG Essen, die mit dem größten Team auf der Wedau an den Start geht. Dabei haben sich die Aktiven in den gelben KGE-Trikots in den Vorjahren als Erfolgsgaranten erwiesen, die die meisten Landestitel- und Medaillen mit nach Hause nehmen konnten. Dass dies auch am kommenden Wochenende so sein könnte, dazu sollen nicht zuletzt auch neue Boote beitragen. Mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Sparkasse Essen konnten zwei Zweierkajaks und ein Viererkajak angeschafft werden, die bei diesen Landesmeisterschaften erstmals zum Einsatz kommen. Verständlich die Freude bei den Aktiven über diesen umfangreichen Materialzuwachs bei der Bootstaufe am Regattahaus noch rechtzeitig vor den Titelkämpfen. Gerne übernahmen da der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hans Martz, zugleich auch Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Leistungssports, und die beiden frischgebackenen Europameister Max Hoff und Max Rendschmidt den offiziellen Part der Bootstaufe. Die beiden EM-Goldmedaillengewinner sind es wie Kai Spenner dann aber auch, auf die die KGE bei der "Westdeutschen" verzichten muss. Denn für sie beginnt schon am Wochenende ein Nationalmannschaftstrainingslager in Kienbaum im Hinblick auf die WM. Dabei ist aber Jonas Ems, für den zwar auch am Montag mit den Sprintern in Duisburg ein Nationalmannschaftstrainingslager beginnt, der aber zuvor noch einmal im 200m-Vierer und Zweier startet. Im Zweier geht er dabei mit Joshua Kröck ins Rennen, der ebenfalls eine Einladung zum Sprint-Trainingslager erhalten hat. Denn wie weitere Bewerber hat auch er noch eine Chance auf einen WM-Einsatz in der 200m-Staffel. Und letzte Testrennen vor der U23-WM werden im Zweier auch David Schmude und Fabian Kux absolvieren. Zeitplan: Freitag: 11.00 “ 19.30 Vorrennen; Samstag: 8.00 “ 10.00 Vorrennen; 10.00 “ 19.00 Finals 500m, 1000m; Sonntag: 9.00 “ 14.30 Finals 200m, 500m, 1000m; 15.45 “ 18.30 Langstreckenentscheidungen

Kux-Schmude U23-Vize-Euopameister

Sie waren ganz nah dran an einem absolut optimalem Ergebnis: Fabian Kux und David Schmude sind im 1.000m-Zweierkajak U23-Vizeeuropameister geworden. Auf dem Malta-See von Posen/Polen gelang dem rein Essener Duo im 1.00m-Zweierkajak ein nahezu tadelloses Finale, mit dem sie sich am Ende auf den kontinentalen Silberplatz fuhren. Allein Pawel Szandrach-Rafal Rosolski aus Polen waren etwas früher im Ziel. Die Bronzemedaille ging an das Boot aus Ungarn mit Akos Gascal und Robert Illyes. Schon klar zurück lag dann das viertplatzierte Boot aus Russland. Nach 250m und einem tollen Start in Führung liegend, konnten sich die späteren Seiger aus Polen mit einem frühren Zwischenspurt etwas vor Fabian Kux und David Schmude setzen und diese Position bis ins Zielverteidigen. "Wir konnten das Rennen starten wie geplant und haben bei 250m vorne gelegen. Dann ist es zu einem Kopf an Kopf-Rennen gekommen mit den Polen, die letztendlich knapp vor uns lagen. Wir haben immer wieder versucht, vorbei zu fahren, aber es hat nicht ganz geklappt. Sicher haben wir mit dem Titel geliebäugelt nach der Vorlauf-Bestzeit. Aber es war ein starkes Rennen von uns und wir haben uns voll ausgefahren; mehr ging heute nicht" , zeigte sich Fabian Kux als frischgebackene Vizeeuropameister anschließend vollauf zufrieden mit der EM-Silbermedaille. Zudem sie später über den halben Kilometer noch einen fünften Platz im 500m-Zweierkajak einfuhren, mit nur 256/1000 Sekunden hauchdünn an einer Medaille vorbei! "Schade, das dies ein mehr als knapper Zieleinlauf war" , kommentierte Christopf Steinkamp später, als DKV-Trainer für den Junioren-Bereich vor Ort. Mit diesen beiden Ergebnissen waren sie übrigens der erfolgreichste U23-Zweier auf beiden Strecken! Nun bleibt abzuwarten, ob die Leistung von Fabian und David gereicht hat, eine Empfehlung für einen weiteren Einsatz bei der U23-WM in Kanada oder gar der Heim-WM in Duisburg in Richtung Bundestrainer abzugeben. Eher geknickt zeigten sich bei diesen U23-EM-Titelkämpfen hingegen Niklas Kux im1.000m-Viererkajak und Joshua Kröck im 200m-Einerkajak. Denn mehr als Platz sieben beim Finale im 1.000m-Vierkajak hatten sich Niklas Kux mit Jochen Kaiser (Potsdam), Florian Förster und Lukas Reuschenbach (Oberhausen) schon vorgenommen. Einen eher schwachen Tag erwischt hatte im 200m-Sprint Joshua Kröck. Er verpasste mit im Halbfinale den Einzug in das EM-A-Finale. Im B-Finale belegte Joshua Kröck anschließend den dritten Platz.

KGEQuartett bei U23-EM dabei

Nur zwei Wochen nach der EM der höchsten Leistungsklasse in Portugal haben an diesem Wochenende die Nachwuchskanuten ihren internationalen Saisonhöhepunkt. Auf dem Malta-See von Posen/Polen werden die U23-Europameisterschaften ausgetragen. Mit im deutschen Team, das sich gut zwei Wochen in Kienbaum auf diese kontinentalen Meisterschaften vorbereitet hat, stehen auch vier Aktive der KG Essen: Niklas und Fabian Kux, David Schmude und Joshua Kröck werden auf dem Malta-See die deutschen Farben vertreten. Dabei dürfte ihnen die regattastrecke noch in guter Erinnerung sein, denn erst vor vier Wochen sind sie dort beim abschließenden Weltcup mit der U23-Mannschaft gestartet und haben mit ihren Ergebnissen dort die Nominierung für die EM untermauert. Vor seiner Premiere bei einer U23-EM steht nun dabei Niklas Kux. Er war im Vorjahr noch als Zuschauer dabei, als Zwillingsbruder Fabian im 1.000m-Viererkajak in Portugal U23-Europameister werden konnte. Nun hat er auch den Sprung in das Nationalteam geschafft und sich selber für dieses 1.000m-Boot qualifiziert. Fabian Kux wiederum tritt in diesem Jahr Vereinspartner David Schmude im 1.000m-Zweierkajak an. Geplant ist ferner ein weiterer Einsatz für das rein Essener Duo auf der 500m-Strecke. Nach einem starken fünften Platz über 1.000m beim Weltcup in Posen darf man nun auf das Abschneiden im reinen U23-Bereich gespannt sein. Fabian Kux und David Schmude treten dabei ein "schweres Erbe" an, konnten doch im Vorjahr Max Rendschmidt und Kai Spenner sensationell als ebenfalls reines Vereinsboot U23-Europameister werden. Und diese beiden haben ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und sind nun Ende August bei den Weltmeisterschaften in Duisburg im Zweier und Vierer mit dabei. Im Sprintbereich ist dann Joshua Kröck gefragt. Und nachdem er in den beiden vergangenen Jahres jeweils im 200m-Zweierkajak saß, vertritt der den Deutschen Kanu-Verband nun auf dem Malta-See als Solist im 200m-Einerkajak. Den Grundstein für diese Nominierung hatte Joshua schon bei den nationalen Sichtungen gelegt. Bei der U23-EM geht es für die deutschen und somit auch die Essener Teilnehmer nicht nur um Titel und Medaillen, sondern auch die Chance, sich für einen weiteren internationalen Einsatz zu empfehlen. Laut Chef-Bundestrainer Reiner Kießler besteht die Möglichkeit, bei einem sehr guten Ergebnis auf dem Malta-See auch bei der U23-WM Anfang August in Kanada zu starten.

"Stadtwerke Night of Sports 2013" “ Die Sportgala in Essen

Der 11. Januar 2014 gehört schon jetzt in den Terminkalender Die Karten im "nacholympischen" Jahr werden neu gemischt. Viele noch junge Athleten haben die Chance bundesweit durchzustarten oder sogar in den Kreis der internationalen Spitzenklasse vorzudringen. Mit der "Stadtwerke Night of Sports" soll den erreichten Erfolgen Essener Sportler der verdiente Respekt gezollt werden und die Motivation für das kommende Sportjahr unterstützt werden. Darüber hinaus wird die eindrucksvollste Leistung der jeweiligen Kategorie "Sportler" , "Sportlerin" , "Mannschaft" , "Trainer" und "Newcomer" mit dem Preis des Jahres 2013 ausgezeichnet. Am Samstag den 11. Januar 2014, wird zum Galaabend in den Saal Europa der Messe Essen geladen, um gemeinsam mit Sportlern, Vereinen, Sponsoren und Angehörigen die Erfolge des Jahres 2013 Revue passieren zulassen. Ein köstliches Buffet sowie ein künstlerisches Rahmenprogramm runden diesen unvergesslichen Abend zu Gunsten des Essener Leistungssports ab. In beinahe jeder Sportart sind Essener Vereine national aber auch international aktiv und repräsentieren unsere Sportstadt Essen hervorragend. Diese Vielfältigkeit zeichnet unsere Stadt auf der einen Seite aus, erschwert aber auf der anderen Seite ebenso die vollkommene Berichterstattung und Einbeziehung aller Athleten. Als Veranstalter der "Stadtwerke Night of Sports" möchten wir eine Plattform schaffen, auf der Sportler und Sportinteressierte sich aktuell über alle Essener Sportarten, Sportler und Erfolge informieren können. Dabei sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wir möchten Sie dazu aufrufen, uns über die Leistungen Ihrer Vereinskameraden, Familienangehörigen oder Bekannten zu informieren. Nur so können wir die Sportberichterstattung umfangreich gestalten und alle Sportler und Sportlerinnen Essens berücksichtigen. Senden Sie uns dazu einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ohne Sponsoren würde diese Veranstaltung zugunsten des Sports natürlich nicht funktionieren. So gilt der Dank allen Beteiligten, die es möglich machen des Essener Sports zu präsentieren: Stadtwerke Essen AG, Sparkasse Essen, Entsorgungsbetriebe Essen GmbH, RGE Servicegesellschaft Essen mbH und Allbau AG. Möchten auch sie die Veranstaltung unterstützen? Einige Möglichkeiten sind noch offen und warten auf Sie. Es ist eine super Form der Werbung und zeitgleich eine Beitrag zum Essener Sportgeschehen. Das Stadtwerke Night of Sports Team wartet auf Ihren Anruf: Kai Spenner Tel.: +49 201 1022 “ 309 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Website: www.stadtwerke-night-of-sports.de

Das Schönste zum Schluss: Nach Bronze und Silber für Max Hoff noch Langstrecken-Gold bei EM

Montemor-o-Velho: "Das Beste und Schönste kommt nun zum Schluss" , hatte Max Hoff vor dem abschließenden 5.000m-Langstreckenrennen dem Rennen entgegengeblickt, das er einfach gerne fährt. Und dies zu einem Zeitpunkt, da er mit Silber im olympischen 1.000m-Einerkajak und mit Bronze auf der nicht olympischen 500m-Distanz ja schon zweifach EM-Edelmetall eingefahren hatte. Er sollte auf jeden Fall Recht behalten. Denn der letzte Wettkampf dieser kontinentalen Titelkämpfe bot noch einmal ein Rennen vom Allerfeinsten, auch für die Zuschauer auf der vollen Tribüne, die mehr als auf ihre Kosten kamen. Spaß hatte aber vor allem für Max Hoff, wurde er doch Europameister und konnte er doch so einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nehmen. Insgesamt 17 Kajakherren waren in diesem letzten Rennen an den Start gegangen; gefahren wurde in kleinen Runden, voll einsehbar für die Zuschauer, die stimmungsvoll diesen Abschluss begleiteten. Vom Start an brachte sich Max Hoff in eine aussichtsreiche Position einer Gruppe von sieben Fahrern, die sich nichts schenkten auf den kurzen Geraden und in den sieben Wenden. Mal in Führung, mal an Position zwei oder drei liegend, ging Max Hoff dann die letzten zwei Runden als vierter im "Körbchen" fahrend an. Einer Position, in der man auf den Wellen der vorderen Fahrenden zwar etwas Kräfte sparen kann, aber aus der man auch erst einmal wieder herauskommen muss. "Da war ich mir auch nicht sicher, ob das noch klappt. Aber andererseits passiert immer viel auf der Langstrecke und man muss mit allem rechnen" , ließ der frischgebackene Europameister später eine entscheidende Situation Revue passieren. Denn er nutzte eine kleine Rangelei zwischen den Mitfavoriten Rene Holten Poulsen/Dänemark und Aleh Yurenia/Weißrussland aus, um mit dem Lokalmatador Fernando Pimenta/Portugal vorbei zu rutschen. Beide machten kräftig Pace, um sich weiter von den Verfolgern zu lösen und unter den frenetischen Anfeuerungen der Portugiesen Gold und Silber unter sich auszumachen. Die größten Reserven hatte schließlich Max Hoff. Nicht nur, um Europameister zu werden, sondern auch um ausgiebig seinen Sieg zu bejubeln. Es schien, als wollte er gar nicht damit aufhören, weder auf dem Wasser, noch bei der Siegerehrung. "Das war ein unglaublich hartes Rennen. Ich hätte unterwegs fast gebrochen, so hart war das. Umso größer dann die Freude über den Sieg" , erklärte Max später. Zudem er vor der Siegerehrung noch einige bange Minuten zu überstehen hatte. Denn gegen ihn lief ein Protest, weil er angeblich eine Boje ausgelassen haben sollte. Ein unhaltbarer Vorwurf, wie sich herausstellte. Und so kam für Max Hoff tatsächlich das Schönste zum Schluss.

EM-Doppel-Gold für Rendschmidt, Silber und Bronze für Hoff, Silber für Ems

Montemor-o-Velho: Insgesamt 11 Medaillen gab es bei den Europameisterschaften vorbehaltlich der noch ausstehenden Langstreckenentscheidungen für den Deutschen Kanu-Verband, darunter zwei Goldene. Und die gewann das jüngste Team mit Max Rendschmidt (19) und Marcus Groß (Berlin/23) im Zweierkajak über 1.000m und auch 500m! Die beiden "jungen Wilden" beiden zeigten ganz großen Sport und waren die Shooting-Stars der EM. Mit einer Silbermedaille im 1.000m-Einer und Bronze über 500m zählte auch Max Hoff zu den deutschen Erfolgsgaranten, ebenso wie Ronald Rauhe (Potsdam) mit Jonas Ems. Die Essener Kajak-Herren erwiesen sich für den Verband als Leistungsträger und Medaillensammler. "Das waren zwei völlig unterschiedliche Rennen, aber zwei Superrennen. Das wir hier zwei Titeln gewinnen könnten, einfach unglaublich" , freute sich Schlagmann Max Rendschmidt riesig. Ein Auftakt nach Maß war ihnen dabei auf der olympischen 1.000m-Strecke gelungen. "Gut Max" hallte es da direkt im Ziel von Marcus Groß hinten im Boot, während vorne Max Rendschmidt schon jubelnd die Faust in die portugiesische Sonne hob. Dann schrien beide zeitgleich ihre Freude heraus. Max Rendschmidt und Marcus Groß waren Europameister geworden. Und hatten damit den einzigen Titel für den Deutschen Kanu-Verband an diesem ersten Finaltag gewonnen. Nur drei Wochen nach ihrem ersten internationalen Auftritt beim Weltcup in Racice/Tschechien, wo sie schon vorne lagen, fuhren sie erneut ein beherztes Rennen und lagen vom Start aussichtsreich auf Medaillenkurs. Eine Position, die sie als Europameister ins Ziel brachten. Silber ging an Ilya Medvedev-Anton Ryakhov aus Russland (Olympiasechste von London), Bronze an Daniel Havel-Jan Sterba aus Tschechien. "Das war einfach ein super Rennen" , gab es anschließend auch Lob von Chef-Bundestrainer Reiner Kießler für das mit Abstand jüngste Boot im Feld. "Dafür, dass wir erst so kurz zusammen fahren, war das schon ganz gut. Wir sind die 1.000m voll gefahren und wussten ja schon von Racice, dass wir das Tempo stehen können. Aber ich hätte nie gedacht, dass es wirklich schon so gut läuft. Wenn wir weiter an uns arbeiten, können wir sicher in den nächsten Jahren noch einiges rausholen" , blickte ein strahlender Max Rendschmidt auch schon voraus. "Nach diesem EM-Gold konnten wir über 500m ganz entspannt auffahren und haben nach dem Vorlauf schon mit einer guten Platzierung geliebäugelt. Dass wir dann aber den Sprint-Spezialisten Paroli bieten und erneut gewinnen können, hätten wir nie für möglich gehalten" , erzählten die Doppel-Europameister nach ihrem zweiten Husarenstreich über den halben Kilometer. Zweifach Grund zum Jubeln hatte auch Max Hoff mit einer Silber- und Bronzemedaille. Nur knapp war er dabei auf seiner Paradestrecke im 1.000m-Einer an dem EM-Titel vorbei geschrammt. Hinter Rene Holten Poulsen/Dänemark wurde er Vize-Europameister vor dem Tschechen Josef Dostal. Was für eine Serie für den Essener. In den zurückliegenden vier Jahren Europameister geworden, fügte er nun eine Silbermedaille hinzu! "Ich kann mir eigentlich keinen Vorwurf machen und bin mit dem Rennen schon zufrieden. Gewonnen hätte ich natürlich auch schon gerne. Aber Rene ist mir im Nachstart etwas weggefahren und das konnte ich trotz aller Bemühungen nicht mehr aufholen. Er hat alle Angriffe erfolgreich abgewehrt und war so heute einfach den Tick besser. Zudem war heute der Rückenwind nicht mein Ding. Im Ziel des 500m-Finales blickte er dann kurz nach rechts und links und riss sein Paddel jubelnd hoch. Er hatte auf der kurzen Distanz tatsächlich Bronze gewonnen. "Diese Medaille freut mich mindestens ebenso wie das 1.000m-Silber. Damit bin ich vollauf zufrieden. Soll der Rene (Rene Holten Poulsen, der beide Strecken gewann) bis zur WM mal auf Wolke sieben schweben. Dann greif ich wieder an" , zeigte sich Max Hoff nach der Siegerehrung entspannt und auf Revanche bedacht. Und auch Jonas Ems jubelte im Ziel. Hinter den Olympiasiegern Yury Postrygay-Alexander Dyachenko aus Russland (31,994 Sekunden) wurden Ronald Rauhe (Potsdam) und Jonas Ems Vize-Europameister in 32,564 Sekunden vor dem Boot aus Frankreich (32,654). "Ja, wir sind zweite" , hatten sie sich sofort im Ziel zugerufen. Und waren dann mit den Olympiasiegern zusammengefahren, um sich zu einem packenden Rennen zu gratulieren. "Wir mussten im Vorfeld aufgrund geänderter Regularien unsere Einbauten im Boot noch ändern und hatten einige Aufregung. Aber wir haben es gut gelöst und sind mit dem Ergebnis wirklich sehr zufrieden. Es war ein Superrennen. Wir freuen uns, dass wir die Silbermedaille vom Vorjahr verteidigen konnten. Und wir sind wieder etwas näher an die Russen heran gekommen. Diese Tendenz kann bis zur WM anhalten" , machte ein entspannter Jonas Ems deutlich, dass sie gestärkt dem Saisonhöhepunkt entgegen blicken können. Etwas Irritation gab es dann noch bei der Siegerehrung. Auf dem Bronzeplatz in die Zeremonie geschickt, entdeckten Jonas Und Ronny Rauhe den Fehler noch rechtzeitig und tauschten lachend mit den Franzosen die Plätze. So stand der Übergabe der EM-Silbermedaille nichts mehr im Wege. Keinen Einfluss bei der Vergabe der Medaille hatte allerdings der 1.000m-Viererkajak mit Kai Spenner. Das deutsche Quartett kam auf einen persönlich nicht zufrieden stellenden fünften Rang ein.

Hoff und Rendschmidt im EM-Finale

Montemor-o-Velho: Ein Auftritt mach Maß gelang bei den Europameisterschaften in Montemor-o-Velho/Portgual Max Hoff und auch Max Renschmidt mit Marcus Groß (Berlin) in den 1.000m-Vorläufen am frühen gestrigen Morgen. Beide KGE-Asse zogen ohne Probleme direkt in das Finale ein, das heute früh gestartet wird. Auch wenn Max Hoff und Max Rendschmidt in ihren Vorläufen noch nicht voll gefordert wurden, wurde doch schon heftig taktiert bei den Platzierungen, die zum direkten Einzug in den Endlauf berechtigten. Nahezu alle hatten das Setzsystem im Kopf für die weitere Bahnverteilung. Denn wie schon befürchtet, zeichnete sich ab, dass auf der Strecke mit einem kontinuierlich von der rechten Seite einfallendem Wind zu rechnen ist. Um nun im Finale eine der windungünstigen Bahnen zu vermeiden, galt es, im Vorlauf möglichst auf Platz zwei bzw. drei zu fahren, nicht aber unbedingt zu gewinnen. "Das war gar nicht so einfach. Gas zu geben und die direkte Finalteilnahme nicht gefährden, dann aber dabei auch auf Platz fahren. Das haben alle Führenden versucht. Jetzt hoffe ich, dass ich im Finale auf einer der nicht benachteiligten niedrigeren Bahnen fahre" , kommentierte Max Hoff nach seinen Vorlauf. Den er als zweiter hinter dem Tschechen Josef Dostal und 35tausenstel Sekunde vor dem Weißrussen Aleh Yurenia beendete “ sein Wunschergebnis.Eine Platzierung, die auch Max Rendschmidt und Marcus Groß anpeilten. In ihrem Rennen ging es am Ende aber enger zu und sie mussten doch noch einmal zulegen, um sicher ins Finale zu fahren. Am Ende lagen sie dann als erste ganz vorne vor den Booten aus Belgien und Portugal und stehen somit heute ebenfalls im EM-Finale. Schon vor dem ersten Start hatte das deutsche Team einiges an Aufregung zu überstehen. Die Anreise zur EM von Düsseldorf über Frankfurt nach Lissabon gestaltete sich als ein wahrer Marathon. Ursprünglich war der Weiterflug von Frankfurt für den frühen Mittwochmorgen geplant. Durch einen Streik der Fluglotsen in Frankreich aber saß die Mannschaft in Frankfurt fest. Aufgeteilt auf diverse Ersatzflüge ging es erst um 23.00 weiter. Und erst zwischen 4.00 und 6.00 Uhr am anderen Morgen trafen alle im Hotel ein. "Das war natürlich nicht toll, aber da kann man auch nichts machen. Aufregen nützt gar nichts und so haben wir es mit Humor genommen" , berichtete Max Hoff. Sowohl Max Hoff im Einer wie auch Max Rendschmidt mit Marcus Groß im Zweier kommen übrigens bei der EM neben den 1.000m zu einem weiteren Start auf der nichtolympischen 500m-Distanz.

KGE-Quartett möchte bei EM nach Medaillen greifen

In den Westen Portugals geht es in dieser Woche für die Renn-Kanuten, wo in Montemor-o-Velho, einer Portugiesischen Kleinstadt rund 18 Kilometer vom Atlantischen Ozean entfernt, die Europameisterschaften ausgetragen werden. Doch auf der Regattastrecke des "High Performance Centers" von Montemor-o-Velho geht es speziell für die deutsche Flotte nicht nur um kontinentale Platzierungen, sondern auch darum, sich die WM-Teilnahme zu sichern. Vom Deutschen Kanu-Verband als wichtige Station auf dem Weg zur WM festgelegt, ist hier eine gute Finalplatzierung gefragt, um im Duisburg dabei zu sein. Mit Max Hoff, Max Rendschmidt, Kap Spenner und Jonas Ems stehen gleich vier Kajak-Herren im DKV-Team, die alle in den Kampf um die EM-Medaillen eingreifen möchten. Nicht nur als Titelverteidiger, sondern auch als Europameister der vergangenen vier Jahre (!) geht Max Hoff im 1.000m-Einerkajak an den Start. "Und er ist sicher wieder einer der Medaillenkandidaten" , ist sich auch KGE-Trainer Robert Berger sicher. Bei den drei Weltcups dieser Saison waren Rene Holten Poulsen (Vizeeuropameister und Olympiavierter von 2012/Dänemark), Aleh Yurenia (Weißrussland) und eben Max Hoff die stärksten Solisten, wobei Hoff zweifach die Bootsspitze vorne hatte. Geplant ist ferner zum Abschluss der EM noch ein Start im 5.000m-Einer für Max Hoff. Eine Strecke, die er immer gerne in Angriff nimmt. In bester Erinnerung dürften Max Rendschmidt und Kai Spenner die Strecke in Montemor-o-Velho haben, sind sie im Vorjahr dort U23-Europameister geworden. In diesem Jahr starten sie nun mit der A-Mannschaft jedoch in zwei verschiedenen Booten. Wie schon beim Weltcup in Racice tritt Max Rendschmidt mit dem Berliner Marcus Groß im 1.000m-Zweierkajak an. Und nachdem sich dieses neu formierte Duo mit einem Sieg in der Tschechei bestens präsentiert hat, darf man gespannt sein, wie sie sich nun bei ihrem zweiten Auftritt verkaufen. Die Konkurrenz dürfte sie auf jeden Fall im Blick haben. "Aber bei einer ähnlich guten Leistung wie in Racice könnten Max und Marcus sicher um eine Medaille mitfahren" , zeigte sich Robert Berger zuversichtlich. Kai Spenner hat sich national in den 1.000m-Viererkajak gefahren, der mit Martin Hollstein (Neubrandenburg) und den Berlinern Kostja Stroinski und Robert Gleinert komplett neu aufgestellt ist. Um sich gegenüber dem noch nicht zufriedenstellenden ersten Rennen in Racice verbessert zu zeigen und erneut in die Medaillenränge vorfahren zu können, hat das Quartett intensiv an der Feinabstimmung im Boot gearbeitet. "An vielen Feinheiten gefeilt" haben im 200m-Zweierkajak auch Jonas Ems und Ronald Rauhe (Potsdam) und dabei auch eng mit dem Biomechaniker des Olympiastützpunktes Rhein-Ruhr, Christian Ifland, zusammen gearbeitet. "Das hat uns sehr geholfen. Wir wollen uns speziell in der Startphase noch weiter verbessern. Der Zweier läuft auf jeden Fall gut. Jetzt müssen wir mal schauen, ob auch die Umsetzung in den Wettkampf gelingt" , betonte der Essener kurz vor der Abreise. Im Vorjahr waren Rauhe-Ems bei der EM in Zagreb auf den Silberplatz gefahren hinter den späteren Olympiadritten Heath-Schofield aus Großbritannien, die auch in diesem Jahr schnell unterwegs sind. Top-Favoriten sind auf jeden Fall die Olympiasieger Dyachenko-Postrygay aus Russland. Aber auch Rauhe-Ems haben mit den Plätzen drei und zwei auf den Weltcups gezeigt, dass sie mit dazu gehören. Neben dem Blick auf die Konkurrenz werden die Aktiven und Trainer sicher auch die Rahmenbedingungen beobachten, denn im Vorjahr hatte sich die Strecke als anfällig für heftige Seitenwinde erwiesen. "Und so hoffe ich natürlich auf faire Bedingungen. Dann können wir uns sicher auf schöne Rennen des deutschen Teams und unserer vier Jungs freuen" , blickt Robert Berger der EM von Essen aus durchaus optimistisch entgegen.

Weltcup-Sieg für Hoff, Silber für Ems

Mit einem Sieg, einem zweiten Platz und insgesamt fünf weiteren Finalplatzierungen kehrten die sieben KGE-Kanuten vom Weltcup in Posen/Polen zurück und trugen damit zum guten Gesamtergebnis der deutschen Kanuflotte bei. "Mit Blick auf die EM in zwei Wochen ist alles im Plan" lautete auch so das Resümee von Chef-Bundestrainer Reiner Kießler. Speziell für Max Hoff lief auf dem Malta-See im 1.000m-Einerkajak alles nach Plan. Nach seinem Sieg beim ersten Weltcup in Szeged/Ungarn und einem persönlich unbefriedigenden vierten Platz beim Weltcup in Racice/Tschechien vor zwei Wochen stand er nun wieder ganz oben auf dem Siegertreppchen. In einem harten Fight unter den derzeitigen Topfahrern setzte sich Max Hoff am Ende gegen Rene Holten Poulsen/Dänemark durch, der in Racice gewonnen hatte. Mit der Siegerzeit von 3.32,068 betrug der Vorsprung von Max Hoff im Ziel über eine Sekunde vor Poulsen (3.33,832). Dauerkonkurrent Aleh Yurenia (Weißrussland) lag als drittplatzierter in 3.35,396 Minuten schon deutlich hinter dem Essener. Und dabei hatte Max Hoff das durch Wind verwehte Startkommando gar nicht richtig gehört. Aber schon nach 250 Metern hatte er aufgeholt und eine Länge Vorsprung herausgearbeitet. Im weiteren Verlauf konnte er auch alle Angriffe der Konkurrenz abwehren und seinen Vorsprung bis ins Ziel ausbauen. "Es lief wieder deutlich besser und ich bin happy, dass ich am Ende die Bootsspitze vorne hatte" zeigte sich Max Hoff zufrieden mit seiner Leistung und der Absprache mit Trainer Robert Berger, diesen Weltcup auch aus dem Training heraus zu bestreiten. Mit 26 Punkten führt Max nun die Weltcup-Wertung an vor Poulsen (25) und Yuhrenia (23) und gehört auf jeden Fall in zwei Wochen bei den Europameisterschaften in Portugal zu den Mitfavoriten auf einen Medaillenplatz. An ihre starke Leistung von vor zwei Wochen beim Racice-Weltcup konnten in Posen auch Jonas Ems und Ronald Rauhe im 200m-Zweierkajak anknüpfen. Sie wollten diesen dritten Weltcup der Saison auf jeden Fall noch einmal nutzen, um Wettkampferfahrung zu sammeln; gerade im Sprint wichtig, um sich auf der kurzen Distanz optimal aufeinander abzustimmen. Am Ende hatten sie nicht nur Erfahrung gesammelt, sondern auch eine weitere Medaille. Hinter den Olympiasiegern Postrygay/Dyachenko aus Russland fuhren Ronald Rauhe und Jonas Ems auf den zweiten Platz ein. In der Fahrzeit von 33,478 Sekunden hatten sie dabei durchaus Kontakt zu den London Siegern (32,786), die seit dem vergangenen Jahr ungeschlagen wie in einer anderen Liga fahren. Bundestrainer Arndt Hanisch war mehr als zufrieden mit diesem Resultat, ebenso wie auch bei Joshua Kröck, der im 200m-Einerkajak im A-Finale einen guten siebten Platz belegte und damit seinen Platz im Team für die U23-EM gefestigt hat. Dies gilt auch für Fabian Kux und David Schmude, die im 1.000m-Zweierkajak einen sehr guten fünften Platz erkämpfen konnten. Auf Rang sechs kam Torben Fröse mit Gordon Harbrecht (Neubrandenburg) ein. Seinen zweiten Einsatz hatte Torben abschließend im 5.000m-Einer. Hier belegte er den siebten Platz. Im 1.000m-Vierer fuhr zudem Niklas Kux mit einem U-23-Team Rang acht.

"Kleiner" Max ganz groß Max Rendschmidt setzt mit Gold im Zweier Duftmarke; Jonas Ems und Kai Spenner mit Bronze auf WM-Kurs

Racice: "Für uns war der Weltcup in Racice/Tschechien eine wichtige Standortbestimmung. Wenn wir dieses Abschneiden festigen können, wäre dies eine gute Ausgangsbasis auf dem Weg zur EM und WM" , bilanzierte Chef-Bundestrainer Reiner Kießler am Ende durchaus positiv. Mit insgesamt 13 Medaillen, davon drei Goldenen, trat der Deutsche Kanu-Verband die Heimreise aus Racice an. Einen nicht unerheblichen Anteil an dem Verbandserfolg hatten auch die Essener Kanuten im Team mit dem Gewinn einer Gold- und zwei Bronzemedaillen. "Vor allem die neuformierten Boote konnten schon mal eine Duftmarke setzten, zum Teil sogar mehr als das. Insbesondere im Zweierkajak der Herren scheint ein Boot für die Zukunft gefunden zu sein" , richtete DKV-Präsident Thomas Konietzko Lob an die Essen-Berliner Kombination mit Max Rendschmidt und Marcus Groß. Erst vor wenigen Tagen neu zusammengesetzt sicherte sich dieses Duo bei seinem ersten Weltcup-Auftritt den Sieg über 1.000m vor den Booten aus Serbien und Russland. Mit einem beherzten Start hatten sie sich von Beginn an in Führung gesetzt und diese Position nicht mehr gefährdet. "Das war einfach ein Optimaleinstieg in die Saison. Mit erst 19 Jahren hat Max die Aufgabe als Schlagmann blendend gelöst. Davon war so nicht auszugehen. Mein Kompliment" , zeigte sich auch Heimtrainer Robert Berger nach dem Finale mehr als beeindruckt. Auch wenn das Duo nach den Vorrennen schon mit einer Medaille geliebäugelt hatten, waren auch sie nach dem Rennen überrascht. "Das ist einfach großartig. Gestern war noch starker Gegenwind, heute Rückenwind, also völlig veränderte Voraussetzungen. Und es war auch unsere erste Voll-Fahrt. Mit so einem Sieg und Vorsprung hätte ich nie gerechnet. Aber wir haben noch viel zu tun. Doch dieser Auftakt war schon einmal einfach nur geil" , beschrieb Max Hoff seine Emotionen. Ergänzt von Markus Groß, der sich hinten im Boot bestens angepasst und für Schub gesorgt hatte. "Ich habe schon gemerkt, dass wir uns nach drei, vier Schlägen abgesetzt hatten. Da ließ es sich auch vom Kopf her entspannt fahren. Die anderen mussten ja nun erst mal aufholen" . Neu formiert ging nur wenig später auch der 1.000m-Vierer der Herren mit Martin Hollstein (Neubrandenburg), den beiden Berlinern Kostja Stroinski und Robert Gleinert sowie dem KGEer Kai Spenner ins Finale. Nach nur mäßigem Start und erstem Streckenabschnitt gelang dem Quartett dann aber eine Aufholjagd, die nach den Vierern aus Tschechien und Portugal noch auf den Bronze-Rang führte. "Wir sind erst vor sieben tagen erstmals ins Boot gestiegen. Da läuft es im Training einfach noch besser als im Ernstfall. Die Feinabstimmung fehlt noch, Steigerungen sind demzufolge noch möglich. Und eine Bronzemedaille in so einem internationalen Feld zu gewinnen, ist so schlecht ja nicht" , kommentierte Kai Spenner anschließend schmunzelnd. Bestärkt durch Martin Hollstein. "Noch sind wir nicht da, wo wir hinwollen. Aber in dem Boot steckt auf jeden Fall Potential, dass merke ich als Schlagmann" . Nach ihrem Zwischenlauf hatten sie noch etwas mit dem Bootslauf gehadert und nach eigenen Aussagen "mit dem Streben nach der optimalen Fahrt auf hohem Niveau gejammert" , sich nach dem Finale dann aber äußerst zufrieden gezeigt: Trotz verrissenem Start hatten Ronald Rauhe (Berlin) und Jonas Ems mit einer furiosen Aufholjagd hinter den Olympiasiegern aus Russland und den Olympiadritten aus Großbritannien im 200mZweier die Bronzemedaille gewonnen. "Am Start müssen und können wir noch arbeiten. Gut und wichtig aber ist, dass wir uns nach dem verrissenen Start schnell gefunden und unsere Stärke, die Top-Geschwindigkeit, haben ausspielen können. Wir sind mit dem Rennen und der Medaille in diesem Feld sehr zufrieden" , erklärte ein entspannter Jonas Ems, um auch seinen Dank an seinen Arbeitgeber, die Essener Feuerwehr zu richten. "Ohne die Bedingungen, die mir dort nun eingeräumt werden, würde ich heute nicht hier auf dem Treppchen stehen" . Vor einer Woche noch souveräner Sieger beim Weltcup in Szeged/Ungarn und einem starken Halbfinale in Racice, erwischte Max Hoff im 1.000m-Einer eine schlechtes Finale. "Letzte Woche top, heute ein Flopp. Das war ein Satz mit x, das war nix. Ich war nach 300m schon fest in den Beinen und konnte keinen gescheiten Bootslauf mehr hinbekommen. Aber so ist das nun mal, auch Niederlagen gehören dazu. Also egal, das nächst Mal wieder besser fahren" trug Max Hoff das Ergebnis mit Fassung. Ebenso wie auch Robert Berger vor Ort. "Das muss man nun in Ruhe analysieren. Das Paddeln hat Max auf jeden Fall in einer Woche nicht verlernt" . Als Chef-Bundestrainer Reiner Kießler abschließend von einem gelungenen Weltcup sprach, bezog er ausdrücklich auch die "zweiten" Boote ein, die keineswegs enttäuscht hatten, sondern auf sich aufmerksam machen konnten. Und auch hier waren weitere Aktive der KG Essen gemeint. Denn Joshua Kröck verpaßte im 200m-Zweier mit Martin Schubert (Friedrichshafen) zwar das A-Finale, gewann aber mit einem starken Auftritt den B-Endlauf. Und auch Torben Fröse, Fabian Kux und David Schmude schlugen sich im Vierer mit Gordon Harbrecht (Neubrandenburg) als dritte im B-Finale achtbar. Vorbehaltlich der noch offiziellen Bestätigung durch den Verband dürften nach den aktuellen Ergebnissen von Racice Max Hoff, Max Rendschmidt, Jonas Ems und Kai Spenner die Qualifikationsnorm für die EM geschafft haben und sich auf WM-Kurs befinden. Dem U23-Team gehören dann Joshua Kröck, David Schmude, Fabian und auch Niklas Kux an. Und auch Torben Fröse ist für einen Einsatz beim kommenden Weltcup in Posen/Polen in zwei Wochen eingeplant.

Richtungsweisender Weltcup

In genau 15 Wochen finden in Duisburg die diesjährigen Kanurennsport-Weltmeisterschaften statt. Und der Weg an die Wedau führt über den an diesem Wochenende in Racice/Tschechien stattfindenden Weltcup, den der Deutsche Kanu-Verband als eine der internationalen Qualifikationsmöglichkeiten festgelegt hat. Ein richtungsweisender Weltcup also, denn in Racice können sich die ersten in das Team für die Europameisterschaften in vier Wochen in Portugal fahren; eine weitere wichtige Station in Richtung WM. Nach dem Weltcup-Auftakt letzte Woche in Szeged/Ungarn nutzen in Tschechien 36 Nationen mit insgesamt über 400Athleten die Gelegenheit einer internationalen Standortbestimmung und interner Ausscheidungen. Mit einem großen Aufgebot von 38 Aktiven, die die harte nationale Qualifikationshürde übersprungen haben, ist auch der Deutsche Kanu-Verband in Racice vertreten; dabei allein acht Kajak-Herren der KG Essen! Sie alle haben sich seit der abschließenden nationalen Sichtung in Kienbaum auf diesen Weltcup vorbereiten. Es wurde zahlreiche Varianten neuer Mannschaftsbootskombinationen getestet, Mess- und Zeitfahrten vorgenommen, bis alle Teams "standen" . Da darf man mehr als gespannt sein, wie sich im nacholympischen Jahr die neuformierten Boote bei ihrem ersten internationalen Auftritt präsentieren. Keine Frage war, dass Max Hoff den DKV in Racice auf seiner Paradestrecke, dem 1.000m-Einerkajak vertritt. Nach seinem Sieg vor einer Woche in Szeged möchte er natürlich an diese Leistung anknüpfen. Sein Fokus lag von Saisonbeginn an auf der internationalen Ebene, wo er bei den Weltcups einen besseren Einstieg erreichen wollte als im Vorjahr. Der DKV vertraut Max Hoff vollends und hat kein weiteres nationales Konkurrenzboot für diese Disziplin gemeldet. Im Zweierkajak über 1.000m ist es dann Max Rendschmidt, der mit dem Berliner Marcus Groß (Schlagmann des Vorjahres-Olympiavierers) ins Rennen geht. "Das ist für einen so jungen Mann wie den erst 19-jährigen Max Rendschmidt schon eine große Verantwortung, dieses neu formierte Boot als Schlagmann über die Strecke zu führen. Aber ich gehe davon aus, dass er das gut macht" , vertraut Heimtrainer Robert Berger auf das Potential von Max Rendschmidt. "Mal schauen" muss man laut Robert Berger auch auf das Rennen im 1.000m-Viererkajak, bei dem der DKV entgegen der Vorjahre zwei nationale Teams an den Start schickt. Auch hier liegen so manche Messbootfahrten hinter den Bewerbern um einen Platz im Flaggschiff, darunter vier KGE-Herren. Da ist es einmal Kai Spenner, der mit Martin Hollstein (Neubrandenburg) und den beiden Berlinern Kostja Stroinski und Robert Gleinert ein Team bildet. Den zweiten Vierer formieren dann Torben Fröse, Fabian Kux und David Schmude mit Gordon Harbrecht (Neubrandenburg) als fast reines Essener Boot. Um einen Platz im Sprintteam beworben haben sich bei den nationalen Sichtungen mit Jonas Ems und Joshua Kröck zwei weitere KGEer. Beide haben den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft und stehen in Racice erneut als Konkurrenten am Start “ in zwei gemeldeten Verbandszweiern. Auch hier wurden viele Kombinationen getestet; behauptet haben sich zwei Zweier mit jeweils Essener Beteiligung: Jonas Ems mit Ronald Rauhe (Potsdam) und Joshua Kröck mit Mertin Schubert (Friedrichshafen). Dem Olympiazweier Rauhe-Ems dürfte dabei die Rolle des nationalen Favoritenbootes zufallen; zu unterschätzen aber sind Kröck-Schubert nicht, haben diese beiden doch die interne Ausscheidung gegen die Junioren-Vizeeuropameister des Vorjahres für sich entschieden. "Jonas und Ronny Rauhe machen derzeit einen sehr guten Eindruck. Und sollten die Olympiasieger aus Russland am Start sein, wäre das ein echter Maßstab, wie der internationale Stand aussieht" , so Sprint-Bundestrainer Arndt Hanisch. Spannend wird es also bei den Kajak-Herren in allen Bootsklassen zugehen, mit Blick auf die internationale Standortbestimmung den Ausgang verbandsinterner Duelle. Nur das beste deutsche Boot mit entsprechendem internationalem Leistungsniveau ist schon für die EM qualifiziert, der wichtigen Zwischenstation hin zur WM. Sollte es zu keinem eindeutigen und zufriedenstellenden Ergebnis in Racice kommen, wären weitere Einsätze beim dritten Weltcup in zwei Wochen in Posen/Polen geplant.

Weltcup-Sieg für Max Hoff

Jetzt muss man mal schauen, was dieses Ergebnis international wert ist" , hatte Max Hoff bei der Verbandssichtung nach seinem souveränen 1.000m-Sieg kommentiert, bei dem er mit über fünf Sekunden Vorsprung vor der nationalen Konkurrenz gelegen hatte. Offensichtlich hatte sein nationaler Auftritt durchaus internationales Format, wie sein Ergebnis beim Weltcupauftakt in Szeged/Ungarn zeigt. Nur mit den sechs Ranglisten-Besten war der Deutsche Kanu-Verband zu ersten Weltcup der Saison nach Ungarn gereist, um eine erste internationale Standortbestimmung vornehmen zu können. Die optimal verlief für Max Hoff, den Bronzemedaillengewinner von London. Ohne Probleme hatte er die fünf Vorläufe der insgesamt 37 Starter über 1.000m überstanden und sich ins Finale gefahren. Dort setzte er sich mit beherzter und couragierter Fahrweise und Renneinteilung schon bei der 500m-Marke zur Streckenhalbzeit mit einer Bootslänge in Führung. Ein Vorsprung, den er bis ins Ziel auf gut zwei Sekunden ausbauen konnte. Einfach ein Rennen, wie aus dem Lehrbuch. Im Ziel dann zunächst der Blick von Max nach rechts und links; dann die geballte Faust. Ein immer sicheres Kennzeichen, dass er mit seiner Leistung zufrieden ist. Platz zwei in Szeged ging an den Vorjahres-5.000m-Europameister und Dauerkonkurrenten Aleh Yourenia aus Weißrussland. Wie schon häufig zu sehen, fuhren Max Hoff und Aleh Yourenia nach dem Ziel zueinander, um sich direkt und freundschaftlich zu einem tollen Rennen zu gratulieren. Dritten beim Weltcup-Finale wurde Rene Holten Poulsen aus Dänemark, der 1.000m-Vizeeuropameister des Vorjahres. "Ich habe schon im Vorlauf und Halbfinale gemerkt, dass es ganz gut werden könnte. Am Ende hat es vollauf gepasst. Somit bin ich natürlich vollauf zufrieden mit diesem Weltcup-auftakt" , gab anschließend ein entspannter Max Hoff telefonisch nach Essen durch. Schon am kommenden Wochenende steht für Max Hoff der nächste Weltcup in Racice/Tschechien an. Dann sind mit einer großen DKV-Nationalmannschaft mit Torben Fröse, Max Rendschmidt, Kai Spenner, Fabian Kux, David Schmude, Jonas Ems und Joshua Kröck weitere sieben KGE-Kanuten dabei. Der Weltcup in Racice ist für alle die erste Möglichkeit, sich für die Weltmeisterschaften in Duisburg zu qualifizieren.

Acht KGE-Herren weiter im Rennen um WM-Platz; weitere U23-Kandidaten

Der Trainerrat des Deutschen Kanu-Verbandes hat getagt und über die Ergebnisse der nationalen Sichtungen beraten. Und die Sportler benannt, die eine Runde weiter gekommen sind auf dem Weg zu Weltmeisterschaft in Duisburg. Sie gehen mit der erweiterten Nationalmannschaft schon diese Woche ins Trainingslager nach Kienbaum zur Vorbereitung auf die anstehenden Weltcups, wo dann die WM-Tickets vergeben werden. Und das, was durch den Trainerrat bekannt gegeben wurde, weist ein ganz starkes Mannschaftsergebnis der Essener Herren-Flotte auf. Insgesamt acht Kajakfahrer der KGE stehen auf der Namensliste, die WM-Chancen hat. Allein unter den 11 nominierten Mittelstrecken-Fahrern befinden sich sechs Essener! Sie alle bewerben sich nun um insgesamt sieben 1.000m-WM-Startplätze. Allen voran Max Hoff, der seinen Focus schon auf den ersten internationalen Einsatz im Einerkajak beim Weltcup in Szeged/Ungarn gelegt hat, zu dem der DKV nur mit Einerfahrern reist. Dann wurde natürlich auch Max Rendschmidt nominiert, der sich ja mit einer sehr überzeugenden Leistung, wie Trainer Robert Berger es formulierte, für einen WM-Einsatz angeboten hat. Und auch Torben Fröse, Kai Spenner, David Schmude und Fabian Kux sind weiter mit im Verfahren. Im Sprintbereich findet sich erwartungsgemäß de drittplatzierte Jonas Ems in der Nationalmannschaft. Neben ihm wurde aber erfreulicherweise aus Essener Sicht auch Joshua Kröck noch berücksichtigt, der über 500m gepatzt hatte, aber ein starker Sprinter ist. Sprint-Bundestrainer Arndt Hanisch hat nun die schwere Aufgabe, aus acht Sprintern schlagkräftige Teams zu bilden, die die beiden Zweier-Plätze unter sich ausmachen. Sollte Joshua Kröck am Ende nicht im WM-Team stehen, wäre für ihn altersbedingt die U23-EM auf jeden Fall eine Option. Für die U23-EM planen kann ferner auch Niklas Kux. Keine Berücksichtigung fand aber leider Anna Kowald im U23-Team. Sie verpasste die Nominierung im Sprintbereich nur um wenige Punkte. Nun gilt es für alle, die Einsatzkonzeptionen der Bundestrainer abzuwarten, die dann in Kienbaum getestet werden und in den wichtigen Weltcup nach Racice/Tschechien in zwei Wochen gehen. Foto: Auch Fabian Kux und David, die auf der Essener Regatta vor wenigen Wochen im Zweier überzeugen konnten, sind eine Runde weiter Foto: Ute Freise

Paukenschlag von Max und Max Neun KGEer mit Chancen auf Nationalteams

Duisburg: "Ich habe ein gutes Gefühl, dass alle bewährten Athleten ihre Leistung bringen und bin mal gespannt auf das Abschneiden des Nachwuchses" , war laut Chef-Bundestrainer Reiner Kießler Spannung vorprogrammiert bei der abschließenden Sichtung an diesem Wochenende auf der Duisburger Wedau, dem Austragungsort der diesjährigen Weltmeisterschaften. Es ging speziell im Top-Bereich schon um alles für die deutsche Kanu-Elite auf dem Weg zur "Heim-WM" . Auch die KG Essen war mit einer starken Flotte am Start. Im 1.000m-Finale war es dann wieder einmal Max Hoff, der auf seiner Paradestrecke die nationale Konkurrenz dominierte. Fast fünf Sekunden betrug sein Vorsprung vor dem Berliner Markus Groß und dem Neubrandenburger Gordon Harbrecht. "Das war ganz in Ordnung, dieser erste 1.000m-Wettkampf des Jahres. Zu 95% bin ich schon zufrieden, 5% sind noch ausbaufähig. Noch fehlt das letzte Gefühl, aber das ist normal um diese Zeit. Ich wollte schon einmal die Rennstruktur testen. Und so schlecht bin ich zur Zeit wohl nicht. So richtig üben kann ich nun bei den Weltcups; da wird sich zeigen, was diese Leistung schon international wert ist" , bilanzierte Max Hoff entspannt. Um direkt Lob an seinen jüngeren Namensvetter Max Rendschmidt zu richten, der sich in seinem zweiten Leistungsklassejahr im 1.000m-Finale auf den vierten Rang katapultiert hatte. "Der Kerl hat richtig Talent und zum richtigen Zeitpunkt auch immer den richtigen Biss. Da geht bestimmt noch einiges" . Für die Entscheidung, wer im Rennen um die WM-Teilnahme weiter mit dabei ist, kam es dann auch auf die 500m-Rennen an. Und erneut boten hier Max Hoff und Max Rendschmidt als vierte und sechste Klasse-Leistungen an. Nach Addition aller Sichtungs-Ergebnisse könnten nun “ vorbehaltlich offizieller Bestätigung “ sechs KGE-Kajak-Herren im Mittelstreckenbereich den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft haben: als Ranglisten-Erster Max Hoff und dann auch Max Rendschmidt als fünfter, der in seinem erst zweiten Leistungsklasse-Jahr den Sprung in die A-Mannschaft geschafft haben dürfte. Dann rangiert Torben Fröse auf Platz acht. Nach verpasstem 1.000m-A-Finale hatte er "Schadensbegrenzung" als Sieger im B-Finale und über 500m betrieben. Und auf den Rängen 9, 10 und 11 liegen auch Kai Spenner, David Schmude und Fabian Kux dicht dabei. Nicht minder spannend ging es im Sprintbereich zu. "Ziel ist, sich in die erweiterte Nationalmannschaft zu fahren" , hatte Sprint-Bundestrainer Arndt Hanisch vorgegeben. Und so legten sich Jonas Ems und Joshua Kröck mächtig ins Zeug, um das Soll zu erfüllen. Über 200m fuhr dabei Jonas Ems auf Rang vier, nur wenige Zentimeter hinter dem Berliner Timo Haseleu und Tom Liebscher (Dresden) als Sieger und Ronals Rauhe (Potsdam) als Zweiten. Joshua Kröck kam als fünfter ein. Eine große Herausforderung war abschließend die ungewohnt lange 500m-Distanz. Als Vierter war Jonas Ems zufrieden, was für Joshua Kröck als neunten nicht zutraf. Während Jonas Ems in der Endabrechnung seinen dritten Platz festigte und auf WM-Kurs liegt, rutschte Joshua Kröck auf Rang acht zurück und hat nun die U23-EM im Blick. "Obwohl über 200m der Start nicht so optimal wie in den letzten Rennen war und mir dies am Ende vielleicht gefehlt hat, war das Gefühl schon besser als vor drei Wochen. Die 500m waren für mich ein gutes Rennen. Ohne spezielles Training war eine Renneinteilung nicht einfach. So gesehen, bin ich zufrieden und liege in der End-Addition auf einem dritten Platz. Die Saison ist noch lang und erfahrungsgemäß werde ich dann immer stabiler" , kommentierte Jonas Ems später. Zu Saisonbeginn war es für ihn nicht einfach, Hochleistungssport und neue Ausbildung bei der Essener Feuerwehr zu koordinieren. Dies ansprechend in Einklang bringen zu können, soll nun ermöglicht werden. Denn "Ziel ist für uns auf jeden Fall meine Teilnahme an der Heim-WM" , blickt Jonas den kommenden Wochen zuversichtlich entgegen. In den Bereich der U23-Mannschaft hat sich im Sprint auch Anna Kowald gefahren, während für Juniorin Annabelle Bösing nach verpasster A-Finale die WM wohl nicht mehr realistisch ist. "Feierabend, Jungs. Morgen ist trainingsfrei; dafür gibt™s sicher eine Info, wer dabei ist und wer nicht" , verkündete ein wie die Sportler geschaffter Trainer Robert Berger. Denn nun heißt es die offiziellen Ranglisten abzuwarten und die einzelnen Nominierungen des Trainerrates. Dann wird sich zeigen, ob neun KGEer weiter mit dabei sind im internationalen Geschäft. Foto: Doppelgratulation von Max (Hoff) zu Max (Rendschmidt) nach dem 1.000m-Finale Foto: Ute Freise

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Landesstützpunktleiter Kanurennsport, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren LK im Landes Kanu-Verband NRW, Leitender Vereinstrainer, Vereinstrainer der Kajak-Herren LK, Trainer bei der KGE seit 1993

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Bundesnachwuchstrainer, Disziplingruppentrainer der Kajak-Herren Junioren im DKV und der Kajak-Damen im LKV, Leitung Talentzentrum, –sichtung und –förderung im Landesprogramm des LKV-NW, Vereinstrainer der Kajak-Damen LK, Trainer bei der KGE seit 2004

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Landestrainer des LKV-NRW, Disziplingruppen – und Vereinstrainer der Kajak-Herren Junioren im LKV und der KGE, Trainer bei der KGE seit 2014

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